Jenseits des Lustprinzips (1920) *

abreagieren 226
Aggression 262
Ambivalenz 263 wo d. ursprüngliche Sadismus keine Ermässigung u. Verschmelzung, erfährt, ist d. bekannte Liebe-Hass- Ambivalenz des Liebeslebens hergestellt
Ananke ² 251 der zur Anpassung drängenden äusseren Kräften sein 254
Angst 222 Erwartung d. Gefahr u. Vorbereitung auf dieselbe, mag sie auch eine unbekannte sein. 223 An d. Angst ist etwas, was gegen d. Schreck u. also auch gegen d. Schreckneurose schützt. 222 241 Angstbereitschaft ... mit der Überbesetzung d.
Annahme 219 233 263
Ästhetik 227 e. ökonomisch gerichtete Ästhetik (Deutung
Bahnung 236
Befriedigung 231 251 Wiederholung e. primären Befriedigungserlebnisses 251 Weg n. rückwärts, zur vollen Befriedigung ist in d. Regel durch d. Widerstände ... verlegt.
Bemächtigung ² Liebesbemächtigung mit der Vernichtung d. Objektes zusammen, später trennt s. der sadistische Trieb ab. 226 Bemächtigungstrieb u. Aktivität u. Spiel
Bewältigung 245
Bewusstsein 234 nur e. besondere Funktion derselben (seelischen Vorgänge) 234 im wesentlichen Wahrnehmungen v. Erregungen liefert, die aus der Aussenwelt kommen, u. Empfindungen v. Lust u. Unlust 235 das Bewusstwerden u. Hinterlassen e. Gedächtnisspur für dasselbe System miteinander unverträglich sind. 235 das Bewusstsein entsteht anstelle d. Erinnerungsspur 236
Bindung ¹ 241 Überführung aus d. frei strömenden in den ruhenden Zustand 242 Träume, welche im Interesse d. psych. Bindung traumatischer Eindrücke d. Wiederholungszwangs folgen 244 ökonomische Störungen ... die den traumatischen Neurosen gleichzustellen sind. Das Missglücken dieser Bindung würde e. der traumatischen Neurose analoge Störung hervorrufen. 245 erst nach erfolgter Bindung konnte s. die Herrschaft d. Lustprinzips (u. seiner Modifikation zum Realitätsprinzip) ungehemmt durchsetzen. 245 andere Aufgabe d. seelischen Apparates, die Erregung zu bewältigen od. zu binden. 270 eine d. frühesten u. wichtigsten Funktionen des seelischen Apparates ... , die anlangenden Triebregungen zu „binden“, den in ihnen herrschenden Primärvorgang durch den Sekundärvorgang zu ersetzen, ihre frei bewegliche Besetzungsenergie in vorwiegend ruhende (tonische) Besetzung umzuwandeln. 270 während dieser Umsetzung kann auf d. Entwicklung v. Unlust nicht Rücksicht genommen werden. 270 e. vorbereitender Akt, der d. Herrschaft d. Lustprinzips einleitet u. sichert. 271 Die ungebundenen, d. Primärvorgänge. 270 die Bindung der Triebregung wäre e. vorbereitende Funktion.
Biologie 268 das Reich d. unbegrenzten Möglichkeiten
Bläschen 236 als undifferenziertes Bläschen reizbarer Substanz
braves Kind 224
Bw 234 in metapsychologischer Ausdrucksweise behauptet sie, das Bewusstsein sei die Leistung e. besonderen Systems, das sie Bw nennt. System W-Bw 234 kann d. System W-Bw e. räumliche Stellung zugewiesen werden ... die andern psych. Systeme umhüllen 235 System Bw d. Erregungsvorgang in ihm nicht, wie in allen andern psych. Systemen e. dauernde Veränderung s. Elemente hinterlässt, sondern gleichsam im Phänomen d. Bewusstseins verpufft. 236 bereits aufs äusserste modifiziert 236 bestände ... Übergangswiderstand v. einem Element zum andern nicht mehr. 238 „zeitlos“. Unsere abstrakte Zeitvorstellung scheint vielmehr durchaus von der Arbeitsweise des Systems W-Bw hergeholt zu sein ... einer Selbstwahrnehmung derselben zu entsprechen. 238 das spätere System Bw empfänge aber auch Erregungen v. innen her. Aussen/Innen 238 gegen aussen gibt es einen Reizschutz, die ankommenden Erregungsgrössen werden nur in verkleinertem Massstab wirken 238 nach innen zu ist der Reizschutz unmöglich 238 die Erregungen der tieferen ...
dämonisch 245 wo sie sich (Wiederholungszwang) im Gegensatz zum Lustprinzip befinden. 246 dunkle Angst, der mit d. Analyse nicht Vertrauten, ... , im Grunde d. Auftreten dieses dämonischen Zwanges fürchtet.
Destruktionstriebe 269 (1921)
Deutung 225 u. Spiel
Deutungskunst 228 Verborgene Unbewusste zu erraten, zusammenzusetzen u. zur rechten Zeit mitzuteilen 228 die Psychoanalyse war vor allem e. Deutungskunst.
Dualismus 262 unsere Auffassung war v. Anfang an e. dualistische.
Ektoderm 236 Embryologie/Metapher
Energie 220 fast alle Energie, die den Apparat erfüllt, stammt aus d. mitgebrachten Triebregungen 236 Breuer‘sche Unterscheidung v. ruhender (gebundener) u. frei beweglicher Besetzungsenergie. 240 e. selbst hochbesetztes System imstande ist, neu hinzugekommene strömende Energie aufzunehmen, sie in ruhende Besetzung umzuwandeln, also sie psychisch zu „binden“ 240 zweierlei Formen d. Energieerfüllung ... e. freiströmende, nach Abfuhr drängende, und e. ruhende Besetzung d. psych. Systeme (od. ihrer Elemente).
Entwicklungsweg 270
erinnern 228
Erinnerungsspur 236 Gedächtnisspur 235, 235 alle die Spuren, auf welche s. die Erinnerung stützt, kämen bei der Fortpflanzung d. Erregung auf die nächsten inneren Systeme in diesen zustande. 235 das Bewusstsein entsteht anstelle d. Erinnerungsspur 236 Dauerspur d. Erregung (Bahnung) 246 die verdrängten Erinnerungsspuren seiner urzeitlichen Erlebnisse nicht im gebundenen Zustand in ihm vorhanden
Eros 252 das Organische zu immer grösseren Einheiten zusammenfassen. 259 so als würde die Libido unserer Sexualtriebe mit d. Eros d. Dichter u. Philosophen zusammenfallen der alles Lebende zusammenhält. 261 den Sexualtrieb als den alles erhaltenden Eros zu erkennen.
Erregung 217 nicht irgendwie gebundene - Erregung.
Ersatzbefriedigung 220
Fechner 218
Fliess 254 grossartige Konzeption [Zahlenmagie]
Funktion 219 so muss alles, was dieselbe (d.Erregungsquantität) zu steigern geeignet ist, als funktionswidrig, d.h. als unlustvoll empfunden werden. 270 e. der frühestes u. wichtigsten Funktionen d. seelischen Apparates (die Bindung). 270 trennen wir Funktion u. Tendenz schärfer voneinander... 270 der es zufällt, d. seelischen Apparat überhaupt erregungslos zu machen, od. den Betrag d. Erregung in ihm konstant od. möglichst niedrig zu halten (s. Konstanzprinzip) 270 die so bestimmte Funktion Anteil hätte an dem allgemeinsten Bestreben alles Lebenden, zur Ruhe d. anorganischen Welt zurückzukehren. 270 die Bindung der Triebregung wäre e. vorbereitende Funktion
Furcht 222 verlangt e. bestimmtes Objekt, vor dem man s. fürchtet. 222
Gedächtnis 235 alle Erregungsvorgänge in d. andern Systemen Dauerspuren als Grundlage d. Gedächtnisses in diesen hinterlassen, Erinnerungsreste also, die nichts mit d. Bewusstwerden zu tun haben.
Gefahr ¹ 221 222 Zustand wie Erwartung d. Gefahr 249
Gegenbesetzung 240
Geschenk 231 ersetzen d. heissbegehrte Kind d. Urzeit ... durch Versprechen e. grossen Geschenks.
Grenze 234 es muss an der Grenze von aussen u. innen liegen.
Hass 262 eine zweite solche Polarität, die v. Liebe (Zärtlichkeit) und Hass (Aggression)
Heilung ² 229 die Überzeugung d. Kranken u. der von ihr abhängige therapeutische Erfolg
Hering 258 Lebensprozesse (assimilatorisch/dissimilatorisch) ... die Betätigung unserer beiden Triebregungen, der Lebenstriebe u. der Todestriebe, zu erkennen
Hirnanatomie 234 [Neuroscience] der lokalisierenden Hirnanatomie angeschlossen ..., welche d. „Sitz“ des Bewusstseins in die Hirnrinde 236 worin diese Modifikation d. Substanz u. des Erregungsvorganges ... besteht, die s. derzeit d. Prüfung entziehen.
historisch 247 (u. Embryologie) 247 historisch erworben (die Triebe).
Höhere, das ¹ 251 Sache unserer Einschätzung, wenn wir e. Entwicklungsstufe f. höher als e. andere erklären. 251 Höherentwicklung/Rückbildung 253 bleibt nichts anderes übrig, als in der anderen, noch freien Entwicklungsrichtung fortzuschreiten.
Ich, das 220 während das Ich s. Entwicklung zu höher zusammengesetzten Organisationen durchmacht 220 mit d. übrigen Erweisen, die sich zu der umfassenden Einheit des Ichs zusammenschliessen können. 229 das zusammenhängende Ich. Vieles am Ich ist sicherlich unbewusst, gerade das, was man den Kern d. Ichs nennen darf, nur einen geringen Teil davon decken wir mit d. Namen des Vorbewussten (1921) 230 Der Widerstand des bw u. vorbewussten Ichs im Dienste des Lustprinzips 230 dem Ich Unlust bringen muss. 233 die Phänomene d. Übertragung stehen offenkundig im Dienste des Widerstandes von seiten des auf der Verdrängung beharrenden Ichs. 260 das psychologische Ich ... zunächst nur als verdrängende, zensurierende u. zu Schutzbauten, Reaktionsbildungen befähigte Instanz bekannt geworden war. 261 trat unter d. Sexualobjekte ... als das vornehmste. 261 es ist zu bedauern, dass die Analyse d. Ichs so wenig fortgeschritten ist. 261 ... bleibt das Ergebnis e. Konflikts zw. dem Ich u. der libidinösen Objektbesetzung.
Ichtriebe ¹ 253 scharfer Gegensatz zw. den Ichtrieben u. den Sexualtrieben ... zum Tode dränge. 253 Die Ichtriebe v. der Belebung d. unbelebten Materie her u. wollen die Unbelebtheit wiederherstellen. 253 Ich(Todes-)triebe. 260 vorläufig als „Ichtriebe“ bezeichneten ... unter ihnen Triebe, die der Selbsterhaltung d. Individuums dienen, in erster Linie anerkannt werden. 262 Anderen, uns noch fremde Ichtriebe. Misslich, dass uns d. Analyse bisher ... nur in den Stand gesetzt hat, libidinöse [Ich-]Triebe nachzuweisen.
infantil 246 d. Kranke benimmt s. dabei völlig wie infantil u. zeigt uns so, dass d. verdrängten Erinnerungsspuren s. urzeitlichen Erlebnisse nicht im gebundenen Zustand in ihm vorhanden ... des Sekundärvorganges nicht fähig sind.
Instanz 260 u. das Ich
Intelligenz 249 e. rein triebhaftes im Gegensatz zu einem intelligenten Streben
Intensität 237
Introversion 260 Libido vom Objekt abgezogen u. aufs Ich gerichtet wird.
Intuition 268 schien mir eher d. Erfolg e. gewissen Unparteilichkeit d. Intellekts.
jenseits (d. Lustprinzips) 227 Tendenzen jenseits d. Lustprinzips, ... ursprünglicher als dieses u. von ihm unabhängig waren 242 gibt es ein „Jenseits des Lustprinzips“, so ... folgerichtig, auch für d. wunscherfüllende Tendenz des Traumes eine Vorzeit zuzulassen.
Kant 238
Keimzellen 249 259 würden s. absolut „narzisstisch“ benehmen 267 den Keimzellen d. Trieb zur Wiedervereinigung in höchster Konzentration übertragen
Konflikte 220 im seelischen Apparat des alten, in d. Verdrängung auslaufenden Konfliktes
konservativ 253 nur f. die ersteren (die „Ichtriebe“) den konservativen od. besser regredierenden, Charakter d. Triebes in Anspruch nehmen konnten.
Konstanzprinzip 219 dass es e. Bestreben des seelischen Apparates sei, die in ihm vorhandene Quantität v. Erregung möglichst niedrig oder wenigstens konstant zu erhalten. 219 in Wirklichkeit wurde das Konstanzprinzip aus den Tatsachen erschlossen die uns die Annahme des Lustprinzips aufnötigten. 270 wir können uns noch für keine dieser Fassungen [d.h. konstant od. möglichst niedrig] sicher entscheiden.
Konstruktion 228
Kopulation 259 die zeitweilige Verschmelzung zweier Einzelliger
Krebserkrankungen ² 259 u. Narzissmus
Kultur 251
Leben / Tod 248 den das Lebenden einmal verlassen hat u. zu dem es über alle Umwege d. Entwicklung zurückstrebt. Das Ziel alles Lebens ist der Tod, und zurückgreifend: das Leblose war früher da als das Lebende. 248 Die noch überlebende Substanz zu immer grösseren Ablenkungen vom ursprünglichen Lebensweg und zu immer komplizierteren Umwegen bis zur Erreichung des Todesziels nötigten. 249 Es erübrigt, dass der Organismus nur auf seine Weise sterben will 249 vielen ist es gelungen, s. auf ihrer niedrigen Stufe bis auf die Gegenwart zu bewahren 249 das Spiel, dem sie ihre Entstehung verdanken. 248 bestimmt d. eigenen Todesweg d. Organismus zu sichern (Selbsterhaltungstriebe) 253 Die Ichtriebe v. der Belebung d. unbelebten Materie her u. wollen die Unbelebtheit wiederherstellen. 255 nichts als eine absolute, im Wesen d. Lebens begründete Notwendigkeit aufgefasst werden ... stirbt das Soma der höhern Lebewesen aus innern Gründen zu bestimmten Zeiten ab, die Protisten ...unsterblich geworden 256 wenn d. Tod e. späte Erwerbung d. Lebewesen ist, dann kommen Todestriebe, ... , weiter nicht in Betracht 258 sterbliche/unsterbliche Substanz. 264 Lebensprozess zur Abgleichung chemischer Spannungen, d.h. zum Tode führt, während d. Vereinigung ... diese Spannungen vergrössert, neue... Vitaldifferenzen einführt, die dann abgelebt werden müssen. 269 Rätsel d. Lebens durch d. Annahme dieser beiden ... ringenden Triebe.
Lebenstrieb 249 [Ersterwähnung] sie sind die eigentlichen Lebenstriebe (die Sexualtriebe), ... ein Gegensatz zw. ihnen u. den übrigen, den die Neurosenlehre frühzeitig als bedeutungsvoll erkannt hat ... 250 die Dauer d. Weges zu verlängern. 259 die in jeder Zelle tätigen Lebens- od. Sexualtriebe sind, welche die andern Zellen zum Objekt nehmen, deren Todestriebe, ... teilweise neutralisieren. 259 die Tätigkeit ihrer (d. Keimzellen) Lebenstriebe ... Vorrat f. ihre spätere, grossartig aufbauende Tätigkeit. 271 Lebenstriebe: soviel mit unserer eigenen inneren Wahrnehmung zu tun haben, da sie als Störenfriede auftreten ... Spannungen ... Erledigung als Lust
Lebewesen 247 das elementare Lebewesen ... stets nur d. nämlichen Lebenslauf wiederholt.
Libido 259 die Tätigkeit ihrer (d. Keimzellen) Lebenstriebe ... Vorrat f. ihre spätere, grossartig aufbauende Tätigkeit. 259 so als würde die Libido unserer Sexualtriebe mit d. Eros d. Dichter u. Philosophen zusammenfallen der alles Lebende zusammenhält. 259 d. Anlass, d. langsame Entwicklung unserer Libidotherie zu überschauen ... 260 Libidoentwicklung des Kindes in ihren frühesten Phasen ... das Ich, das ... ursprüngliche Resevoir d. Libido sei, erst von da an auf das Objekt erstreckt werde. 261 die narzisstische Libido des Ichs aus d. Libidobeiträgen ableiten, mit denen d. Somazellen aneinanderhaften. 269 deren Ausdruck d. Libido ist (Sexualtriebe).
Libidotheorie 259 die in d. Psychoanalyse gewonnene Libidotheorie auf d. Verhältnis d. Zellen zu übertragen
Liebe 262 eine zweite solche Polarität, die v. Liebe (Zärtlichkeit) und Hass (Aggression). 268 Spekulation über die Lebens- und Todestriebe ... soviel befremdende und unanschauliche Vorgänge darin vorkommen
Lust / Unlust 217 Lust u. Unlust mit der Quantität der im Seelenleben -vorhandenen u. nicht irgendwie gebundenen - Erregung 218 Unlust e. Steigerung, Lust e. Verringerung dieser Q entspricht 218 Mass dieser Erfolg (d. Verdrängung) der sonst e. Lustmöglichkeit gewesen wäre, vom Ich als Unlust empfunden ... 220 sicherlich ist alle neurotische Unlust ... solcher Art, ist Lust, die nicht als solche empfunden werden kann 221 die beiden hier angezeigten Quellen d. Unlust decken noch lange nicht d. Mehrzahl unserer Unlusterlebnisse ... 221 die meiste Unlust ... ist ja Wahrnehmungsunlust (innere Wahrnehmung, äussere Wahrnehmung). 227 dass es auch unter d. Herrschaft d. Lustprinzips Mittel u. Wege genug gibt, um das Unlustvolle zum Gegenstand d. Erinnerung u. seelischen Bearbeitung zu machen. 239 Lust/Unlustempfindungen ... ein Index für Vorgänge im Innern d. Apparates 270 während dieser Umsetzung kann auf d. Entwicklung v. Unlust nicht Rücksicht genommen werden. 270 die grösste uns erreichbare Lust, die des Sexualaktes 271 das Luststreben zu Anfang d. seelischen Lebens s. weit intensiver äussert als späterhin, aber nicht so uneingeschränkt; es muss s. häufige Durchbrüche gefallen lassen.
Lustprinzip 217 Ablauf der seelischen Vorgänge automatisch durch das Lustprinizip reguliert wird: ... unlustvolle Spannung ... Herabsetzung dieser Spannung ... Vermeidung von Unlust od. Erzeugung von Lust. 218 Herrschaft des Lustprinzips 219 leitet s. aus d. Konstanzprinzip ab 219 Lust- Unlustempfindungen 219 eigentlich unrichtig, von e. Herrschaft d. Lustprinzips über d. Ablauf d. seelischen Prozesse zu reden ... 219 müsste die übergrosse Mehrheit unserer Seelenvorgänge von Lust begleitet sein 219 dass e. starke Tendenz zum Lustprinzip, der s. aber gewisse andere Kräfte od. Verhältnisse widersetzen, so dass der Endausgang nicht immer der Lusttendenz entsprechen kann. 219 primäre Arbeitsweise des seelischen Apparats ... unter d. Schwierigkeiten d. Aussenwelt ... in hohem Grade gefährlich ist 220 Unter d. Einfluss d. Selbsterhaltungstriebe d. Ichs wird es vom Realitätsprinzip abgelöst. 220 Ablösung d. Lustprinzips durch das Realitätsprinzip 225 wie stimmt es also zum Lustprinzip, dass es dieses ihm peinliche Erlebnis als Spiel wiederholt 227 dass es auch unter d. Herrschaft d. Lustprinzips Mittel u. Wege genug gibt, um das Unlustvolle zum Gegenstand d. Erinnerung u. seelischen Bearbeitung zu machen. 233 bisher d. Herrschaft über d. Ablauf d. Erregungsvorgänge im Seelenleben 239 Lustprinzip ist dabei ausser kraft gesetzt [Trauma]. 241 traumatische Neurose... Folge e. ausgiebigen Durchbruchs d. Reizschutzes 241 alte, naive Lehre vom Schock 241 Schreck u. Lebensbedrohung die ätiologische Bedeutung zuspricht. 242 er (Traum) konnte s. ihrer erst bemächtigen, nachdem d. gesamte Seelenleben d. Herrschaft d. Lustprinzipes angenommen hatte. 245 erst nach erfolgter Bindung konnte s. die Herrschaft d. Lustprinzips (u. seiner Modifikation zum Realitätsprinzip) ungehemmt durchsetzen. 246 in d. Übertragung zu wiederholen, s. in jeder Weise über das Lustprinzip hinaussetzt. 264 herrschende Tendenz d. Seelenlebens, vielleicht d. Nervenlebens überhaupt, das Streben nach Herabsetzung, Konstanterhaltung, Aufhebung d.inneren Reizspannung erkannten (das Nirwanaprinzip nach e. Ausdruck v. Barbara Low, wie es im Lustprinzip z. Ausdruck kommt. 270 ist eine Tendenz, welche im Dienste e. Funktion steht (s.d.) 271 scheint geradezu im Dienst d. Todestriebe zu stehen. 271 es wacht allerdings auch über d. Reize v. aussen, die v. beiderlei Triebarten als Gefahren eingestuft werden. 271 ganz besonders über d. Reizsteigerungen v. innen her, die e. Erschwerung d. Lebensaufgabe erzielen.
Macht- u. Geltungstriebe 248 Partialtriebe [Ersterwähnung]
Masochismus 263 als e. Rückwendung d. Sadismus gegen d. eigene Ich 263 die Rückwendung d. Triebes gegen das eigene Ich. 263 Der Masochismus könnte auch, was ich dort bestreiten wollte, ein primärer sein.
Minderwertigkeitsgefühl 230
morphologischer Standpunkt 258 u. dynamischer
Motiv 233 Durch die Leistung d. uns bekannten Motive nicht gedeckt wird.
Mythos 266 eher e. Mythos als e. wissenschaftliche Erklärung. 266 wenn sie nicht gerade die eine Bedingung erfüllen würde, nach deren Erfüllung wir streben. Sie leitet nämlich e. Trieb ab von dem Bedürfnis nach Wiederherstellung e. früheren Zustandes. 266 Plato ... Symposion
Nachahmungstrieb 227
Narzissmus ² 259
narzisstische Selbsterhaltungstriebe 269 narzisstische Selbsterhaltungstriebe [Ersterwähnung] mussten ... den libidinösen Sexualtrieben zugerechnet werden.
narzisstische Wunde 230 ging ... unter tiefschmerzlichen Empfindungen zugrunde. [Ödipuskomplex]. Der Liebesverlust u. das Misslingen hinterlassen e. dauernde Beeinträchtigung d. Selbstgefühls als narzisstische Narbe.
Neurose 261 die alte Formel, die Psychoneurose beruhe auf e. Konflikt zw. den Ichtrieben u. Sexualtrieben nichts enthält, was heute zu verwerfen wäre.
neutralisieren 259 [Ersterwähnung] n
Nirwanaprinzip 264 herrschende Tendenz d. Seelenlebens, vielleicht d. Nervenlebens überhaupt, das Streben nach Herabsetzung, Konstanterhaltung, Aufhebung d.inneren Reizspannung erkannten (das Nirwanaprinzip [Ersterwähnung] nach e. Ausdruck v. Barbara Low), wie es im Lustprinzip z. Ausdruck kommt
Objektliebe 262
Ödipuskomplex 228 u. seine Ausläufer
ökonomischer Gesichtspunkt 217 224 u. Rücksicht auf Lustgewinn
oral 253 im oralen Organisationsstadium fällt d. Liebesbemächtigung noch mit der Vernichtung d. Objekts zusammen.
passiv/aktiv 226 bringt s. nun in eine aktive Rolle 226 s. zum Herrn d. Situation machen 227 fügt es e. Spielgefährten das Unangenehme zu, das ihm selbst widerfahren war ... rächt s. an der Person dieses Stellvertreters
Polarität 262 eine zweite solche Polarität, die v. Liebe (Zärtlichkeit) und Hass (Aggression)
Primärvorgang ¹ 244 mit d. frei beweglichen Besetzung, den Sekundärvorgang mit den Veränderungen an der gebundenen od. tonischen Besetzung Breuers zu identifizieren. 271sind auch d. zeitlich früheren ... zu Anfang d. Seelenlebens gibt es keine andern.
Primat, genitales 263
Projektion 239 Verhalten gegen solche innere Erregungen, welche allzugrosse Unlustvermehrung herbeiführen. Als ob sie nicht von innen, sondern v. aussen einwirken um die Abwehrmittel d. Reizschutzes gegen sie in Anwendung bringen zu können ... Herkunft d. Projektion
psychisch 239 die hereingebrochenen Reizmengen psychisch zu binden
psychische Verarbeitung ² 225 etwas Eindrucksvolles psychisch zu verarbeiten, s. seiner voll zu bemächtigen
Psychophysiologie 218
Quantität 217, 219
Reaktionsbildung 251
Realität 229 Kraft dessen die anscheinende Realität doch immer wieder als Spiegelung e. vergessenen Vergangenheit erkannt wird
Realitätsprinzip 220 ohne d. Absicht endlicher Lustgewinnung aufzugeben, doch den Aufschub d. Befriedigung, d. Verzicht auf mancherlei Möglichkeiten e. solchen und d. zeitweilige Duldung d. Unlust auf d. langen Umweg zur Lust fördert. 220 dass es (d. Lustprinzip) sei es von diesen letzteren aus, sei es im Ich selbst, das Realitätsprinzip zum Schaden d. ganzen Organismus überwältigt 221 in korrekter Weise v. Lustprinzip od. dem es modifizierenden Realitätsprinzip
reflektorisch 240 ohne Vermittlung des psychischen Apparates
Regression 247 (u. organische Triebe) Wiederherstellung v. Früherem. 263 Rückkehr zu einer früheren Phase derselben. 267 Die Behauptung d. regressiven Charakters der Triebe ruht allerdings auch auf beobachtetem Material (Wiederholungszwang). 270 [Regression] dieser Charakter (zum früheren Zustand) würde sich jedem Partialtrieb mitteilen u. sich in seinem Falle auf die Wiederreichung e. bestimmten Station d. Entwicklungsweges beziehen.
regulieren 217
Reizschutz 237 mit d. stärksten Energien geladenen Aussenwelt u. würde von d. Reizwirkungen derselben erschlagen, wenn es nicht mit e. Reizschutz versehen wäre ... anorganisch ... Hülle, Membran ... 237 Bruchteil ihrer Intensität ... e. beinahe wichtigere Aufgabe als d. Reizaufnahme ... mit eigenem Energievorrat ausgestattet. 237 Sinnesorgane. 241 Angstbereitschaft ... die letzte Linie d. Reizschutzes
Reminiszenz 223 d. Hysterischen leiden grösstenteils an Reminiszenzen.
Sadismus 262 sadistische Komponente d. Sexualtriebs 262 Sadismus eigentlich e. Todestrieb 263 durch d. Einfluss d. Libido abgedrängt, so dass er erst als Objekt z. Vorschein kommt ... er tritt dann in d. Dienst d. Sexualfunktion 263 das Sexualobjekt soweit zu bewältigen, als es d. Ausführung d. Geschlechtsaktes erfordert. Der aus dem Ich herausgedrängte Sadismus habe den libidinösen Komponenten d. Sexualtriebs d. Weg gezeigt 263 Beispiel eines - allerdings verschobenen - Todestriebes. 263 wo d. ursprüngliche Sadismus keine Ermässigung u. Verschmelzung, erfährt, ist d. bekannte Liebe-Hass- Ambivalenz des Liebeslebens hergestellt
Schmähung 230
Schmerz 239 von dieser Stelle d. Peripherie herströmen, dann dem seelischen Zentralapparat kontinuierlich Erregungen zu, wie sie sonst nur aus d. Innern d. Apparates kommen konnten.
Schopenhauer 259 dass wir unversehens in den Hafen d. Philosophie Schopenhauers eingelaufen sind, für den der Tod „das eigentliche Resultat“ u. insofern d. Zweck d. Lebens ist, der Sexualtrieb aber die Verkörperung d. Willens z. Leben
Schreck 222 223 wenn man in Gefahr kommt, ohne auf sie vorbereitet zu sein ... 223 betont d. Moment d. Überraschung.
seelischer Apparat 219 Arbeit d. seelischen Apparats dahin geht, die Erregungsquantität niedrig zu halten 220 221 Reaktion auf diese Triebansprüche u. Gefahrendrohungen, in d. sich d. eigentliche Tätigkeit d. seelischen Apparates äussert 241 Seelenorgan 245 andere Aufgabe d. seelischen Apparates, die Erregung zu bewältigen od. zu binden.
Sekundärvorgang 244 mit d. frei beweglichen Besetzung, den Sekundärvorgang mit den Veränderungen an der gebundenen od. tonischen Besetzung Breuers zu identifizieren.
Selbsterhaltungstriebe 219 d. Ichs 248 steht in merkwürdigem Gegensatz zur Voraussetzung, dass das gesamte Triebleben d. Herbeiführung d. Todes dient. 248 bestimmt d. eigenen Todesweg d. Organismus zu sichern 249 auch diese Lebenswächter sind ursprünglich Trabanten d. Todes gewesen. 60 vorläufig als „Ichtriebe“ bezeichneten ... unter ihnen Triebe, die der Selbsterhaltung d. Individuums dienen, in erster Linie anerkannt werden. 261 wir waren ja bereit, auch d. angeblichen Selbsterhaltungstriebe d. Ichs zu Todestrieben zu rechnen, was wir seither ... zurückgezogen haben (wegen Narzissmus). . 261 „Selbsterhaltungstriebe“ narzisstische Libido war ... die Kraftäusserung v. Sexualtrieben ... die man mit den von Anfang an zugestandenen „Selbsterhaltungstrieben“ identifizieren musste. 261 wenn die Selbsterhaltungstriebe libidinöser Natur sind, dann haben wir vielleicht überhaupt keine andern Triebe als libidinöse.
Sexualität 230 infantile Sexualität: ging ... unter tiefschmerzlichen Empfindungen zugrunde. [Ödipuskomplex]. Der Liebesverlust u. das Misslingen hinterlassen e. dauernde Beeinträchtigung d. Selbstgefühls als narzisstische Narbe. 260 Begriff d. „Sexualität“ - u. damit e. Sexualtriebes - mussten freilich erweitert werden, bis er vieles einschloss, was s. nicht d. Fortpflanzungsfunktion einordnete ... Lärm genug in der strengen, vornehmen od. bloss heuchlerischen Welt.
Sexualtriebe 220 die Arbeitsweise d. schwerer „erziehbaren“ Sexualtriebe 249 sie sind d. eigentlichen Lebenstriebe konservativ ... frühere Zustände d. lebenden Substanz wiederbringen, ..., .... besonders resistent gegen äussere Einwirkung, noch in einem weitern Sinn, da sie das Leben selbst f. längere Zeit erhalten. 250 bleibt es doch möglich, dass die später als sexuell zu bezeichnenden Triebe von allem Anfang an in Tätigkeit getreten sind ... Gegenarbeit gegen d. Spiel d. „Ichtriebe“ nicht erst zu einem spätern Zeitpunkt aufgenommen haben 253 zur Lebensfortsetzung drängen. 250 Gibt es wirklich, abgesehen v. d. Sexualtrieben, keine anderen Triebe, als solche, die einen früheren Zustand wiederherstellen wollen 253 ist d. Verschmelzung zweier in bestimmter Weise differenzierter Keimzellen. 261 den Sexualtrieb als den alles erhaltenden Eros zu erkennen. 269 deren Ausdruck d. Libido ist.
Sinnesorgane 237
Soma 254 der Körper im engern Sinn
Spaltung 220 Quelle d. Unlustentbindung ergibt s. aus d. Konflikten u. Spaltungen im seelischen Apparat
Spekulation 234 spekulatives Schema meiner Traumdeutung 235 250 ob nicht alle diese Spekulationen d. Begründung entbehren. 267 Ich glaube, es ist hier d. Stelle, abzubrechen. 268 u. Vorlieben 268 269 wandelt diesen Gegensatz in den von Lebenstrieben (Eros) und von Todestrieben um. 269 an seine Stelle trat aber e. neuer Gegensatz zw. libidinösen (Ich- und Objekt-)Trieben und anderen, die im Ich zu statuieren u. vielleicht in d. Destruktionstrieben aufzuzeigen sind. Die Spekulation wandelt diesen Gegensatz in den von Lebens- u. von Todestrieben um.
Spiegelbild 225
Spiel 224 225 wie stimmt es also zum Lustprinzip, dass es dieses ihm peinliche Erlebnis als Spiel wiederholt 225 unermüdlich wiederholt 225 Deutung d. Spieles 225 dasselbe verschwinden u. wiederkommen ... selbst in Szene setzte 232 Antrieb zum Spiel d. Kindes (Wiederholungszwang) 232 Wiederholungszwang u. direkte lustvolle Triebbefriedigung ... 245 das unlustvolle Erlebnis darum wiederholt, weil er sich ... e. weit gründlichere Bewältigung des starken Eindrucks erwirbt. 245 besteht ... auf d. Identität d. Wiederholung ... 245 das Wiederfinden d. Identität selbst e. Lustquelle bedeutet.
Sublimierung 251 Trieb zur Vervollkommnung ... Folge d. Triebverdrängung 251
System 229 d. Seelenlebens 230 Unlust f.das eine System u. gleichzeitig Befriedigung f. das andere
Tat 229
Technik 228 nächste Ziele d. psychoanalytischen Technik heute ganz anders 229 Arzt hat s. bemüht, d. Bereich d. Übertragungsneurose möglichst einzuschränken, möglichst viel in d. Erinnerung zu drängen u. möglichst wenig zur Wiederholung zuzulassen.
Tiefenpsychologie 268 richtig: der Tiefenpsychologie.
Tiefsinnigkeit ² 247
Todestrieb 253 Ich(Todes-)triebe 256 „Todestriebe“ ... befremdende Annahme 258 unsere Erwartung, die Biologie werde die Anerkennung d. Todestriebe glatt beseitigen. 259 die in jeder Zelle tätigen Lebens- od. Sexualtriebe sind, welche die andern Zellen zum Objekt nehmen, deren Todestriebe, ... teilweise neutralisieren. 263 Das Streben nach Herabsetzung, Konstanterhaltung, Aufhebung d. inneren Reizspannung erkannten (das Nirwanaprinzip ...), wie es im Lustprinzip zum Ausdruck kommt, das ist ja eines unserer stärksten Motive, an die Existenz von Todestrieben zu glauben. 271 ihre Arbeit unauffällig zu leisten scheinen
Toleranz 268 gegen abweichende Meinungen. 268 man darf unerbittlich Theorien abweisen, denen schon d. ersten Schritte in d. Analyse d. Beobachtung widersprechen, und kann ... doch wissen, dass die Richtigkeit derer, die man vertritt, doch nur e. vorläufige ist.
Traum 223 zuverlässigsten Weg zur Erforschung d. seelischen Tiefenvorgänge [via regia]. 223 sollen wir durch d. Träume d. Unfallsneurotiker nicht an d. wunscherfüllenden Tendenz d. Träume irre werden. 241 Träume d. Unfallsneurotiker dienen nicht der Wunscherfüllung ... e. andern Aufgabe zur Verfügung stehen, deren Lösung vorangehen muss, ehe des Lustprinzip s. Herrschaft beginnen kann. Diese Träume suchen die Reizbewältigung unter Angstentwicklung nachzuholen, deren Unterlassung d. Ursache der traumatischen Neurose geworden ist. 241 geben uns ... Ausblick auf e. Funktion d. seelischen Apparats, welche, ohne d. Lustprinzip zu widersprechen, doch unabhängig von ihm ist ... usrprünglich erscheint als die Absicht d. Lustgewinns u. der Unlustvermeidung ... 242 Ausnahme von d. Satze, der Traum ist e. Wunscherfüllung 242 ebensowenig d. Träume, die uns d. Erinnerung d. psych. Traumen d. Kindheit wiederbringen ... gehorchen vielmehr d. Wiederholungszwang. Funktion d. Traumes, Motive zur Unterbrechung d. Schlafes durch Wunscherfüllung zu beseitigen, nicht s. ursprüngliche 242 für d. wunscherfüllende Tendenz d. Traumes e. Vorzeit 242 Träume, welche im Interesse d. psych. Bindung traumatischer Eindrücke d. Wiederholungszwangs folgen
Trauma 222 nach schweren mechanischen Erschütterungen ... mit Lebensgefahr verbundenen Unfällen ... „traumatische Neurose“ 223 bemühen sich eher nicht an ihn zu denken. 239 solche Erregungen v. aussen, die stark genug sind, den Reizschutz zu durchbrechen, heissen wir traumatische. Begriff des Traumas ... Beziehung auf eine sonst wirksame Reizabhaltung erfordert 239 und Überschwemmung d. seelischen Apparates mit Reizmengen ... Lustprinzip ist dabei ausser kraft gesetzt. 240 von allen Seiten her ... Besetzungsenergie aufgeboten ... grossartige Gegenbesetzung ... ausgedehnte Lähmung od. Herabsetzung d. psych. Leistung. 241 Stärke d. Traumas (Bedeutung) 243 die Chance f. d. Entstehung e. Neurose verringert
traumatische Neurose 212 nähert s. d. Hysterie ... Reichtum an motorischen Symptomen 223 nicht bekannt, dass die an traumatischer Neurose krankenden s. im Wachleben viel mit der Erinnerung an ihren Unfall beschäftigen. 241 Diese Träume suchen die Reizbewältigung unter Angstentwicklung nachzuholen, deren Unterlassung d. Ursache der traumatischen Neurose geworden ist. 244 ökonomische Störungen ... die den traumatischen Neurosen gleichzustellen sind. Das Missglücken dieser Bindung würde e. der traumatischen Neurose analoge Störung hervorrufen.
Trieb 244 ausgiebigste Quelle innerer Erregung ... die Repräsentanten aller aus d. Körperinnern stammenden auf d. seelischen Apparat übertragenen Kraftwirkungen, das dunkelste Element d. psychologischen Forschens 247 alle organischen Triebe konservativ, historisch erworben u. auf ... 247 die konservativen organischen Triebe haben jede dieser aufgezwungenen Abänderungen des Lebenslaufes aufgenommen u. zur Wiederholung aufbewahrt. 246 Charakter d. Triebe ... alles organischen Lebens ... ein Trieb wäre ein dem belebten Organischen innewohnender Drang zur Wiederherstellung eines früheren Zustandes, welchen dieses Belebte unter dem Einflusse äusserer Störungskräfte aufgeben musste ..., ... organischer Elastizität ... Äusserung der Trägheit im organischen Leben ... befremdlich ... im Triebe das zur Veränderung u. Entwicklung drängende Moment ... Ausdruck d. konservativen Natur des Lebenden 247 konservativen organischen Triebe ... aufgezwungene Abänderungen des Lebenslaufs aufgenommen und zur Wiederholung aufbewahrt ... täuschenden Eindruck von Kräften ... die nach Veränderung u. Fortschritt streben. 248 es war der erste Trieb gegeben, der, zum Leblosen zurückzukehren 251 gibt es nie auf, nach s. vollen Befriedigung zu streben ... alle Ersatz-, Reaktionsbildungen und Sublimierungen sind ungenügend. Der Gegensatz v. Ich(Todes-)trieben u.Sexual(Lebens-)trieben ... entfallen, damit auch der Wiederholungszwang die ihm zugeschriebene Bedeutung einbüssen. 255 zwei Arten v. Trieben, jene, welche das Leben zum Tod führen, ... , die andern ... die Sexualtriebe ... dynamisches Korollar zu Weissmanns ... 258 exquisit dualistische Auffassung d. Trieblebens 258 die Betätigung unserer beiden Triebregungen, der Lebenstriebe u. der Todestriebe, zu erkennen. 260 wäre f. d. Begründung e. richtigen Psychologie so wichtig gewesen ... auf keinem Gebiet (Triebe) d. Psychologie tappte man so sehr im Dunkeln. 260 Die Psychoanalyse .. hielt s. vorerst an die populäre Triebunterscheidung, f. die das Wort von „Hunger u. Liebe“ vorbildlich ist. 260 „Sexualtriebe“ die auf d. Objekt gerichtet sind. 261 Kraftäusserung v. Sexualtrieben. 261 die alte Formel, die Psychoneurose beruhe auf e. Konflikt zw. den Ichtrieben u. Sexualtrieben nichts enthält, was heute zu verwerfen wäre. 261 Unterschied der beiden Triebarten ... ursprünglich irgendwie qualitativ, ist jetzt nur anders, nämlich topisch zu bestimmen. 261 von e. scharfen Scheidung zw. Ichtrieben = Todestrieben u. Sexualtrieben = Lebenstrieben ausgegangen. 262 seitdem wir d. Gegensätze nicht mehr Ich- und Sexualtriebe sondern Lebens- und Todestriebe benennen. 265 die ausserordentlich heftigen Triebe, welche die geschlechtliche Vereinigung herbeiführen wollen, wiederholten dabei etwas, was s. zufällig einmal ereignete. 265 Wenn man also die Annahme v. Todestrieben nicht fahrenlassen will, muss man ihnen von allem Anfang an Lebenstriebe zugesellen. 267 dass diese Triebe, in denen s. die chemische Affinität d. unbelebten Materie fortsetzt, durch das Reich d. Protisten hindurch. 267 Die Behauptung d. regressiven Charakters der Triebe ruht allerdings auch auf beobachtetem Material (Wiederholungszwang). 269 an seine Stelle trat aber e. neuer Gegensatz zw. libidinösen (Ich- und Objekt-)Trieben und anderen, die im Ich zu statuieren u. vielleicht in d. Destruktionstrieben aufzuzeigen sind. Die Spekulation wandelt diesen Gegensatz in den von Lebens- u. von Todestrieben um. 271 Lebenstriebe: soviel mit unserer eigenen inneren Wahrnehmung zu tun haben, da sie als Störenfriede auftreten ... Spannungen ... Erledigung als Lust 271 ihre Arbeit unauffällig zu leisten scheinen
Triebverzicht 225 u. kulturelle Leistung
Überlegenheit 229
Übertragung ² 228 die als „Übertragung“ wirkende Suggestion 228 d.h. der Beziehung zum Arzt ab. 230 werden in d. Übertragung wiederholt [Ödipus] 233 die Phänomene d. Übertragung stehen offenkundig im Dienste des Widerstandes von seiten des auf der Verdrängung beharrenden Ichs. 246 in d. Übertragung zu wiederholen, s. in jeder Weise über das Lustprinzip hinaussetzt ... die verdrängten Erinnerungsspuren s. urzeitlichen Erlebnisse nicht im gebundenen Zustand in ihm vorhanden
Übertragungsneurosen 228 die frühere Neurose sei nun durch e. frische Übertragungsneurose ersetzt. 260 Gegensatz zw. „Sexualtrieben“ ... u. als „Ichtriebe“ bezeichneten. 261 das eigentliche Studienobjekt d. Psychoanalyse. ... bleibt das Ergebnis e. Konflikts zw. dem Ich u. der libidinösen Objektbesetzung
Überzeugung 228 erwirbt so keine Überzeugung von d. Richtigkeit d. ihm mitgeteilten Konstruktion. 267 Es scheint mir, dass das affektive Moment der Überzeugung hier gar nicht in Betracht zu kommen braucht.
Unbewusste, das 229 d.h. das „Verdrängte“ 229 Druck zum Bewusstsein od. zur Abfuhr d. reale Tat.
Verdrängung 220 sie werden dann von dieser Einheit durch d. Prozess d. Verdrängung abgespalten 229 höhere Schichten u. Systeme ..., die seinerzeit d. Verdrängung durchgeführt haben.
Vitaldifferenzen 264 die dann abgelebt werden müssen.
Vorbewusste, das 229 nur einen geringen Teil davon decken wir mit d. Namen des Vorbewussten (1921)
Wendung 263 Wendung d. Triebes v. Objekt zum Ich ist aber ... nichts anderes als d. Wendung vom Ich zum Objekt. 264 diese eine Beobachtung als vorbildlich für den Effekt auch d. geschlechtlichen Vereinigung genommen werden. [Analogie]
Widerstand 228 d.Hauptgewicht auf d. Widerstände des Kranken; die Kunst war jetzt, diese baldigst aufzudecken. 229 Motive d. Widerstände ..., ja diese selbst erfahrungsgemäss ... unbewusst sind 229 der Widerstand d. Analysierten gehe von ihrem Ich aus. 236 Fortgang v. einem Element zum andern, einen Widerstand zu überwinden. 236 Übergangswiderstand v. e. Element z. andern.
Wiederholung 226 weil mit dieser Wiederholung e. andersartiger Lustgewinn verbunden ist. 228 genötigt, das Verdrängte als gegenwärtiges Erlebnis zu wiederholen, anstatt es ..., als ein Stück d. Vergangenheit zu erinnern .
Wiederholungszwang 229 „Wiederholungszwang“ 230 ist dem unbewussten Verdrängten zuzuschreiben. 230 Die Kraftäusserung d. Verdrängten 232 Beobachtung aus d. Verhalten in d. Übertragung und aus dem Schicksal d. Menschen werden wir den Mut zur Annahme finden, dass es im Seelenleben wirklich e. Wiederholungszwang gibt, der s. über das Lustprinzip hinaussetzt ... 232 Träume d. Unfallneurotiker - Antrieb zum Spiel d. Kindes 233 der Wiederholungszwang ... wird gleichsam vom Ich, das am Lustprinzip festhalten will, auf seine Seite gezogen. 233 Annahme d. Wiederholungszwangs 233 ursprünglicher, elementarer, triebhafter als das von ihm zur Seite geschobene Lustprinzip ... Wiederholungszwang im Seelischen 245 wo sie sich im Gegensatz zum Lustprinzip befinden, den ökonomischen Charakter ... 245 jede neuerliche Wiederholung (Spiel) scheint diese angestrebte Beherrschung zu verbessern. 246 als therapeutisches Hindernis [Therapieerfolg] ... 246 zu Ende der Kur (bei Ablösung) 246 u. Triebhaftes 247 organischer Wiederholungszwang (Erblichkeit, Embryologie) 248 von den konservativen getreulich festgehalten {Umweg zum Tod). 264 für den Sexualtrieb jenen Charakter eines Wiederholungszwanges nicht nachweisen können, der uns zuerst zur Aufspürung d. Todestriebe führte.
Wissenschaftstheorie 217 wir gelangen zu solchen spekulativen Annahmen bei dem Bemühen, von den Tatsachen der täglichen Beobachtung auf unserem Gebiet Beschreibung und Rechenschaft zu geben. 217 Priorität u. Originalität gehören nicht zu den Zielen. 217 Was die Bedeutungen der für uns so imperativen Lust- u. Unlustempfindungen sind. 219 betreten wir wieder sicheren und bekannten Boden u. können unsere analytischen Erfahrungen in reichem Ausmass zur Beantwortung heranziehen. 234 u. Spekulation, ein Versuch zur konsequenten Ausbeutung e. Idee, aus Neugier, wohin diese führen wird. 234 Hirnrinde, ... die äusserste umhüllende Schicht d. Zentralorgans, die Hirnanatomie braucht s. keine Gedanken zu machen [die Wissenschaft „denkt“ nicht] 235 dem Satze, dass das Bewusstsein entstehe anstelle d. Erinnerungsspur, wenigstens die Bedeutung e. irgendwie bestimmten Behauptung einräumen müssen. 236 Embryologie/Metapher („auf das System Bw übertragen“) 238 ich weiss, dass diese Behauptungen sehr dunkel klingen, muss mich aber auf solche Andeutungen beschränken. 240 die Unbestimmtheit unserer Erörterungen, die wir metapsychologisch heissen, ... das wir nichts über die Natur d. Erregungsvorganges in den Elementen d. psychischen Systeme wissen und uns zu keiner Annahme darüber berechtigt fühlen. So operieren wir also stets mit e. grossen X. 247 Annahme, dass alle Triebe Früheres wiederherstellen wollen, in ihren letzten Konsequenzen zu verfolgen. 247 nüchterne Resultate d. Forschung od. der auf sie gegründeten Überlegung ... keinen anderen Charakter als den der Sicherheit. 247 Phänomenen d. Erblichkeit u. in den Tatsachen d. Embryologie ... grossartigste Beweise für den organischen Wiederholungszwang 248 e. Vorgang, vorbildlich ähnlich jenem andern, der in e. gewissen Schicht d. lebenden Materie später das Bewusstsein entstehen liess [Analogie, Urbild,Goethe]. 249 Viele Lebewesen, die den Vorstufen d. höheren Tiere und Pflanzen ähnlich sein müssen. 250 ob nicht alle diese Spekulationen d. Begründung entbehren. Gibt es wirklich, abgesehen v. d. Sexualtrieben, keine anderen Triebe, als solche, die einen früheren Zustand wiederherstellen wollen 253 bisherige Entwicklung d. Menschen scheint mir keiner anderen Erklärung zu bedürfen als die d. Tiere. 253 würden wir es als Erleichterung empfinden, wenn unser ganzer Gedankenaufbau s. als irrtümlich erkennen liesse. 255 dynamisches Korollar zu Weissmanns 256 wenn d. Tod e. späte Erwerbung d. Lebewesen ist, dann kommen Todestriebe, ... , weiter nicht in Betracht (Dualismus) 258 unsere Erwartung, die Biologie werde die Anerkennung d. Todestriebe glatt beseitigen, hat s. nicht erfüllt. Wir können uns mit ihrer Möglichkeit weiter beschäftigen, wenn wir sonst Gründe dafür haben (Analogie-Relation). Ähnlichkeit (Analogie-Relation) der Weissmannschen Sonderung von Soma u. Keimplasma mit unserer Scheidung d. Todestriebe v. den Lebenstrieben bleibt aber bestehen u. erhält ihren Wert wieder. 258 die Betätigung unserer beiden Triebregungen, der Lebenstriebe u. der Todestriebe, zu erkennen, 259 die in d. Psychoanalyse gewonnene Libidotheorie auf d. Verhältnis d. Zellen zu übertragen. 260 wäre f. d. Begründung e. richtigen Psychologie so wichtig gewesen ... auf keinem Gebiet (Triebe) d. Psychologie tappte man so sehr im Dunkeln. 260 Sie versäumten es mitzuteilen, woher ihnen die bessere Einsicht gekommen war u. verstanden nicht, etwas für d. Analyse Brauchbares aus ihr abzuleiten. 261 Übertragungsneurose: das eigentliche Studienobjekt d. Psychoanalyse. 262 unsere Auffassung war v. Anfang an e. dualistische. 262 gegenwärtigen Dunkel d. Trieblehre. 263 diese Auffassung v. jeder Anschaulichkeit weit entfernt ... u. einen geradezu mystischen Eindruck macht. 264 sei darum aus all den widerstreitenden Angaben u. Meinungen hervorgehoben, was e. Anschluss an unseren Gedankengang zulässt. 266 aber man muss es zugestehen, wir arbeiten da an einer Gleichung mit zwei Unbekannten. 266 dies Problem einem Dunkel vergleichen ..., in welches auch nicht d. Lichtstrahl e. Hypothese gedrungen ist. 267 Ich glaube, es ist hier d. Stelle, abzubrechen. 267 ich weder selbst überzeugt bin, noch b. einem andern um Glauben für sie werbe. Richtiger: ich weiss nicht, wie weit ich an sie glaube. 267 man kann s. doch e. Gedankengang hingeben, ihn verfolgen, soweit er führt, nur aus wissenschaftlicher Neugierde oder, ... als advocatus diaboli. 267 Der dritte Schritt in d. Trieblehre, ... nicht dieselbe Sicherheit beanspruchen kann, wie ... die Erweiterung d. Begriffs d. Sexualität und die Aufstellung d. Narzissmus. Diese Neuerungen waren direkte Übersetzungen d. Beobachtung in Theorie. 267 Die Behauptung d. regressiven Charakters der Triebe ruht allerdings auch auf beobachtetem Material (Wiederholungszwang). 268 Die Durchführung dieser Idee ... nicht anders möglich, als dass man mehrmals nacheinander Tatsächliches mit bloss Erdachtem kombiniert und s. dabei weit v. d. Beobachtung entfernt ... das Endergebnis umso unverlässlicher wird, je öfter man dies während d. Aufbaus e. Theorie tut ... Grad d. Unsicherheit ist nicht angebbar. 268 nur dass man leider selten unparteiisch ist, wo es sich um d. letzten Dinge, die grossen Probleme d. Wissenschaft u. des Lebens handelt. Ich glaube, ein jeder wird ja von innerlich tief begründeten Vorlieben beherrscht, denen er mit Spekulation unwissentlich in die Hände arbeitet. 268 man darf unerbittlich Theorien abweisen, denen schon d. ersten Schritte in d. Analyse d. Beobachtung widersprechen, und kann ... doch wissen, dass die Richtigkeit derer, die man vertritt, doch nur e. vorläufige ist. 268 Spekulation über die Lebens- und Todestriebe ... soviel befremdende und unanschauliche Vorgänge darin vorkommen. 268 Mit den wissenschaftlichen Termini, d.h. mit d. eigenen Bildersprache d. Psychologie. 268 sonst könnten wir die entsprechenden Vorgänge überhaupt nicht beschreiben ... Mängel verschwinden, wenn wir anstatt d. psychologischen Termini schon d. physiologischen od. chemischen einsetzen könnten ... 268 diese gehören zwar auch nur e. Bildersprache an ... seit längerer Zeit vertrauten u. vielleicht auch einfacheren. 268 Die Unsicherheit unserer Spekulation zu einem hohen Grad durch d. Nötigung gesteigert wurde, Anleihen bei d. biologischen Wissenschaft zu machen. 269 welche Antworten sie auf d. von uns an sie (Biologie) gestellten Fragen 269 Analogien, Verknüpfungen u. Zusammenhänge 272 bereit bleiben, e. Weg wieder zu verlassen, den man e. Weile verfolgt hat, wenn er zu nichts Gutem zu führen scheint. 272 Wissenschaft u. Katechismus 272 langsamer Fortschritt unserer wissenschaftlichen Erkenntnis.
Zeit ² 238 „zeitlos“. Unser abstrakte Zeitvorstellung scheint vielmehr durchaus von der Arbeitsweise des Systems W-Bw hergeholt zu sein ... einer Selbstwahrnehmung derselben zu entsprechen.
Zwang 231 sie (die Aktion von Trieben) wird trotzdem wiederholt; e. Zwang drängt dazu.
 
* sofern nichts anderes vermerkt beziehen sich alle Seitenzahlen auf die "Freud-Studienausgabe"
in 10 Bänden (mit Ergänzungsband), Frankfurt a. Main, 1982
¹ Erwähnung "avant la lettre"
² Erwähnung der Sache nach (implizit), ohne Begriffsnennung im betreffenden Freud-Text