Zur Einführung des Narzissmus (1914) *

Adler 59
agnoszieren 62 unmöglich, sie zu entdecken; wir können sie als solche nur agnoszieren [anerkennen]
Aktion, psych. 44 e. neue psych. Aktion, um den Narzissmus zu gestalten.
Aktualneurose 50 51 physiologische Forschung
Allmacht 66 durch Erfahrung bestätigte Allmacht (der Erfüllung d. Ichideals)
Allmacht d. Gedanken 33
Analyse 44
Angst 53 diese Angst d. weitere psych. Bearbeitung ablösbar ist.
Angstneurose 50 Angstneurose u. d. sie überbauenden Hysterie
Anlehnung 56 Liebe nach Anlehnungstypus.
Annahme 44
Apparat, seelischer 52
Autoerotismus 44 die autoerotischen Triebe sind aber uranfänglich. 53 die ersten autoerotischen sexuellen Befriedigungen werden im Anschluss an lebenswichitige der Sellbsterhaltung dienende Funktionen erlebt.
Bearbeitung, psychische 52 [élaboration psychique] Die psych. Bearbeitung leistet Ausserordentliches f. d. innere Ableitung v. Erregungen, die e. unmittelbaren äusseren Abfuhr nicht fähig sind od. für die eine solche nicht augenblicklich wünschenswert wäre [Sublimierung]. 52 Innere Verarbeitung. 52 ist es aber zunächst gleichgültig, ob sie an realen od. an imaginierten Objekten geschieht. 53 dass diese Angst d. weitere psych. Bearbeitung ablösbar ist, also d. Konversion, Reaktionsbildung, Schutzbildung (Phobie).
Beobachtungswahn 62 stellt sie (d. Instanz) in regressiver Form dar.
Bewältigung, psychische 53 [coping].
Biologie 46 besondere Stoffe u. chem. Prozesse, welche d. Wirkungen d. Sexualität ausüben. 46 d. besonderen chem. Stoffe durch besondere psych. Kräfte substituieren.
Busch, W. 49
Egoismus 49 d. bekannte Egoismus d. Kranken deckt beides 50 Egoismus d. Träume. 52 e. starker Egoismus schützt vor Erkrankung, aber endlich muss man beginnen zu lieben, um nicht krank zu werden, und muss erkranken, wenn man infolge v. Versagung nicht lieben kann.
Elternliebe 58
Energie 44 Sexualenergie/ Energie d. Ichtriebe. 44 dass sie zunächst im Zustand d. Narzissmus beisammen sind... 44 nicht sexuelle Energie d. Ichtriebe. 44 einheitliche psych. Energie? (Jung). 46
Entwicklungszeit 61
Erogeneität 50 allg. Eigenschaft aller Organe 51 erogene Zonen
Erotik 66 libidinöse Objetkbesetzungen.
Gedächtnis 63 f. die späte Entstehung d. (subjektiven) Gedächtnisses u. des f. ubw Vorgänge nicht geltenden Zeitmoments.
Geschlechterdifferenz ² 53 das Liebesleben d. Menschen in seinen verschiedenartigen Differenzierung b. Mann u. Weib.
Gewissen 62 Wächter d. Ichideals 63 Die Institution d. Gewissens war im Grunde e. Verkörperung zunächst d. elterlichen Kritik, in weiterer Folge Kritik d. Gesellschaft ... wie er sich bei d. Entstehung e. Verdrängungsneigung aus e. zuerst äusserlichen Verbot od. Hindernis wiederholt. 63 Die Entwicklungsgeschichte d. Gewissens regressiv reproduziert. 63 vom elterlichen angefangen, ablösen will, die hs Libido v. ihnen zurückzieht. Ihr Gewissen tritt ihr dann in regressiver Darstellung als Einwirkung v. aussen feindselig entgegen.
Grössenwahn 42 keine Neuschöpfung,sondern ... Vergrösserung u. Verdeutlichung e. Zustandes.
Heilung d. Liebe 67 Dies ist die Heilung durch Liebe, welche er in der Regel der analytischen vorzieht. 67 Diesem Heilungsplan steht natürlich d. Liebesunfähigkeit d. Kranken infolge s. ausgedehnten Verdrängungen im Wege.
Hypochondrie 50 peinliche u. schmerzhafte Körperempfindungen 50 d. Hypochonder zieht Interesse wie Libido von d. Objekten d. Aussenwelt zurück. 50 organische Veänderungen nicht nachweisbar. 50 Körpersensationen unlustiger Art. 50 dritte Aktualneurose. 50 Hypochondrie zu Paraphrenie = Aktualneurose zu Psychoneurose (Hysterie/ Zwangsneurose). 51 wir der Hypochondrie zugrundeliegen u. was die nämliche Einwirkung auf d. Libidoverteilung haben kann wie d. materielle Erkrankung d. Organe. 51 d. hypochondrische Angst sei d. Gegenstück von d. Ichlibido her zur neurotischen Angst. 53 Hypochondrie d. Paraphrenie, welche d. Angst d. Übertragungsneurosen homolog ist.
Hysterie 50 Angstneurose u. d. sie überbauenden Hysterie
Ich 44 das Ich muss entwickelt werden. 44 eine dem Ich vergleichbare Einheit. 53 die Differenz d. bei ihr geschaffenen Übertragungsneurosen v. d. entsprechenden Bildungen d. normalen Ichs müsste d. tiefste Einsicht in d. Struktur unseres seelischen Apparates vermitteln können. 60 Verdrängung geht v. Ich aus ... von d. Selbstachtung d. Ichs. 64 für die den Traumgedanken zugewandte Seite der das Ich beherrschenden, verdrängenden Tendenzen. 64 gehen wir in die Struktur d. Ichs weiter ein. 64 Ausdruck d. Ichgrösse. 66 ist zugunsten dieser Besetzungen (libidinöse Objektbesetzung) wie des Ichideals verarmt u. bereichert sich wieder d. die Objektbefriedigungen wie durch d. Idealerfüllung.
ichgerecht 66 man hat die beiden Fälle zu unterscheiden, ob die Liebesebesetzungen ichgerecht sind oder im Gegenteil eine Verdrängung erfahren haben.
Ichinteresse 49
Ichpsychologie 49 [Ersterwähnung|
Ichtriebe/ Sexualtriebe 46 Sonderung d. Sexualtriebe v. d. Ichtrieben würde nur die doppelte Funktion d. Individuums spiegeln (s.d.) 47 Annahme e. Gegensatzes von Ich- und Sexualtrieben.
Ideal 56 s. nach e. männlichen Ideal sehnen, welches eigentlich d. Fortsetzung d. knabenhaften Wesens ist. 60 Der eine habe ein Ideal in sich aufgerichtet, an welchem er sein aktuelles Ich misst, während d. andern e. solche Idealbildung abgehe. 60 Die Idealbildung wäre von Seiten d. Ichs die Bedingung d. Verdrängung. 60 d. Narzissmus scheint auf diese neue ideale Ich verschoben. 61 was er als s. Ideal vor s. hin projiziert, ist d. Ersatz für d. verlorenen Narzissmus s. Kindheit, in der er sein eigenes Ideal war. 61 Die Idealisierung ist e. Vorgang mit d. Objekt, durch welchen dieses ohne Änderung seiner Natur vergrössert u. psychisch erhöht wird. Ist sowohl auf d. Gebiet d. Ichlibido wie auch d. Objektlibido möglich. 61 Ichidealbildung. 62 steigert d. Anforderungen d. Ichs 63 narzisstisches Ideal. 62 krititscher Einfluss d. Eltern (Stimme) ... 62 Erzieher, Lehrer, Schwarm aller andern Personen (Mitmenschen, öffentliche Meinung). 62 grosse Beträge v. wesentlich homosexueller Libido wurden so zur Bildung d. narzissstischen Ideals herangezogen. 64 gehen wir in die Struktur d. Ichs weiter ein, so dürfen wir im Ichideal u. den dynamischen Äusserungen d. Gewissens auch den Traumzensor erkennen. 66 geschieht vermittels d. Libidoverschiebung auf e. von aussen aufgenötigtes Ichideal, die Befriedigung d. die Erfüllung dieses Ideals.
Ideal 67 wo s. ein solches Ideal nicht entwickelt hat, da tritt die betreffende sexuelle Bestrebung unverändert als Perversion in die Persönlichkeit ein. 67 was den dem Ich zum Ideal fehlenden Vorzug besitzt, wird geliebt. 68 vom Ichideal aus führt ein bedeutsamer Weg zum Verständnis d. Massenpsychologie ... dies Ideal hat ausser e. individuellen einen sozialen Anteil. 68 Ideal e. Familie, e. Standes, e. Nation.
Idealisierung 61 Die Idealisierung ist e. Vorgang mit d. Objekt, durch welchen dieses ohne Änderung seiner Natur vergrössert u. psychisch erhöht wird. Ist sowohl auf d. Gebiet d. Ichlibido wie auch d. Objektlibido möglich.
Idealist 61
imaginär 42
Impotenz 65 die Wahrnehmung d. Impotenz, d. eigenen Unvermögens zu lieben, ... herabsetzend auf das Selbstgefühl ein.
Impuls 60
Individuum 45 s. Selbstzweck 46 nur ein Anhängsel an e. Keimplasma
Individuum/Gesellschaft 68
Instanz 62 das aktuelle Ich unausgesetzt beobacht, ... das, was wir unser Gewissen heissen. 62 Anerkennung d. Instanz ermöglicht uns d. Verständnis des ... Beobachtungswahnes [vgl. Traumdeutung]. 63 zensorische Instanz 63 Fn der beobachtenden Instanz
Introspektion 64
Introversion 42 d. Libido. Für diesen Zustand allein sollte man den von Jung ohne Unterscheidung gebrauchten Ausdruck: Inversion d. Libido gelten lassen.
Jung, C.G. 47
Kastrationskomplex 59 (Penisangst b. Knaben, Penisneid b. Mädchen) ... bedeutsamstes Stück d. ursprünglichen Narzissmus 59 narzisstische Natur u. Herkunft aus d. Kastrationskomplex... es ganz unmöglich, die Genese d. Neurose auf d. schmale Basis d. Kastrationskomplexes zu stellen.
Komik 49
Konflikt ² 59 die psa Untersuchung, welche uns sonst d. Schicksale d. libidinösen Triebe verfolgen lässt, wenn diese v. d. Ichtrieben isoliert, s. in Opposition zu denselben befinden. 60 in Konflikt mit d. kulturellen u. ethischen Vorstellungen d. Indidviduums geraten.
Krankheit, organische 49
Libido 42 Objektlibido. Die d. Aussenwelt entzogene Libido ist im Ich zugeführt worden, so dass ein Verhalten entstand, welches wir Narzissmus heissen. 43 Libidounterbringung: Dieses Stück d. Libidounterbringung musste f. unsere von den neurotischen Symptomen ausgehende Forschung zunächst verdeckt bleiben. 43 Ichlibido/ Objektlibido. 44 Wenn wir d. Ich eine primäre Besetzung mit Libido zuerkennen. 46 die Sexualenergie 50 Veränderungen d. Libidoverteilung infolge v. Ichveränderungen. 53 Wie d. Objektlibido unserer Beobachtung zuerst d. Ichlibido verdeckt hat. 62 homosexuelle Libido.
Libidobesetzung 49
Libidotheorien 46 die Annahme gesonderter Ich- und Sexualtriebe 46 zum Wenigsten auf psychologischem Grunde ruht, wesentlich biologisch gestaltet ist. 57
Liebe 52 e. starker Egoismus schützt vor Erkrankung, aber endlich muss man beginnen zu lieben, um nicht krank zu werden, und muss erkranken, wenn man infolge v. Versagung nicht lieben kann.
Lust/ Unlust 51 warum Libidostauung im Ich als unlustvoll empfunden wird. 52 Unlust überhaupt d.Ausdruck d. höheren Spannung ist, dass es also e. Quantität d. materiellen Geschehens ist, die s. anderwärts in d. psychische Qualität d. Unlust umsetzt.
Massenpsychologie 68
Minderwertigkeitsgefühl 65 die Hauptquelle ... ist aber die Ichverarmung, welche sich aus d. ausserordentlich grossen, dem Ich entzogenen Libidobesetzungen ergibt, also die Schädigungen d. Ichs durch die der Kontrolle nicht mehr unterworfenen Sexualstrebungen.
Narzissmus 41 Entstammt d. klinischen Deskription (P.Näcke)... ein Individuum den eigenen Leib in ähnlicher Weise behandelt wie ... den eines Sexualobjekts ... Bedeutung e. Perversion. 41 Sadger: bei HS. 41 Narzissmus in diesem Sinn Ergänzung z. Egoismus d. wäre keine Perversion, sondern d. libidinöse Selbsterhaltungstriebes. 41 primärer Narzissmus. 42 Objektlibido. Die d. Aussenwelt entzogene Libido ist im Ich zugeführt worden, so dass ein Verhalten entstand, welches wir Narzissmus heissen. 42 primärer 43 sekundärer N.: der Narzissmus, der durch Einbeziehung d. Objektbestzungen entsteht. 43 ursprüngliche Libidobesetzung d. Ichs, von der später an die Objekte abgegeben wird, die aber im Grunde verbleibt u. sich zu den Objektbesetzungen verhält wie der Körper e. Protoplasmatierchens zu den v. ihm ausgeschickten Pseudopodien. 52 Woher denn überhaupt d. Nötigung für d. Seelenleben rührt, über d. Grenzen d. Narzissmus hinauszugehen u. d. Libido auf Objekte zu setzen. e. unangreifbare Libidoposition [Abwehr!] ... 56 dem sie nun v. Narzissmus aus d. volle Objektliebe schenken können. 56 Liebe n. narzisstischem Typus 57 his majesty the baby 57 das narzisstische System. 59 Störungen ... d. Narzissmus d. Kindes ... harrt noch d. Erledigung ... 61 will d. narzisstische Vollkommenheit s. Kindheit nicht entbehren. 66 die Rückkehr d. Objektlibido zum Ich, deren Verwandlung in Narzissmus, stellt gleichsam wieder e. glückliche Liebe dar ... reale glückliche Liebe d. Urzustand, in welchem Objekt- und Ichlibido voneinander nicht zu unterscheiden sind. 66 Entfernung v. primären Narzissmus und erzeugt e. intensives Streben, diesen wiederzugewinnen.
Narzissmus, primärer 57 d. Kindes
Neurose 42 Hysterie, Zwangsneurose. 59 [Ätiologie] es ganz unmöglich, die Genese d. Neurose auf d. schmale Basis d. Kastrationskomplexes zu stellen.
Objektbesetzung 43 Emanation d. Libido.
Objekte 42 d. realen Objekte durch imaginäre seiner Erinnerung ersetzt od. s. mit ihnen vermengt.
Objektwahl 54 suchen offenkundigerweise s. selbst als Liebesobjekt ... zeigen d. narzisstisch zu nennenden Typus d. Objektwahl 54 beide Wege zur OW offenstehen ... haben zwei ursrprüngliche Sexualobjekte: s. selbst u. das pflegende Weib. 54 voller Objektliebe n. dem Anlehnungstypus ist eigentlich f. den Mann charakteristisch. 55 zeigt d. auffällige Sexualüberschätzung, welche wohl d. ursprünglichen Narzissmus d. Kindes entstammt. 55 der echteste Typus d. Weibes ... Steigerung d. urspünglichen Narzissmus 55 sozial verkümmerte Freiheit d. Objektwahl 55 Lieben, ..., nur s. selbst mit ähnlicher Intensität, wie d. Mann sie liebt. Bedürfnis ..., geliebt zu werden 55 die schönsten sind, sondern auch infolge interessanter psycholog. Konstellationen. 55 es ist so, als beneideten wir sie um d. Erhaltung e. seligen psych. Zustands 55 narzisstisches Weib usf. usf. 56 es unbestimmt viele Frauen gibt, die nach d. männlichen Typus lieben u. auch d. dazugehörige Sexualüberschätzung entfalten. 65 das Geliebtwerden das Ziel u. die Befriedigung bei narzisstischer Objektwahl darstellt.
Paranoia 68 Versagung d. Befriedigung im Bereich d. Ichideals.
Person 60
Phantasie 43 Phantasie (od. Selbstwahrnehmung) d. Paranoiker v. Weltuntergang.
Philosophie 63 zur philosophischen Introspektion gesteigerte Instanz 64 bei philosophisch Begabten, an Introspektion gewöhnten Personen mag er sehr deutlich werden.
Psychose ² 42 Schizophrenie, ... entziehen s. d. Beeinflussung durch d. Psa ... Abwendung v. d. Aussenwelt. 45 Psychotische Vorgänge.
Realfunktion 47
Schizophrenie 47; 53 die Libidostauung im Ich pathogen u. regt d. Heilungsprozess an, der uns als Krankheit imponiert. 53 Mechanismus d. Paraphrenie. 53 die durch Versagung freigewordene Libido nicht b. d. Objekten in d. Phantasie bleibt, sondern s. aufs Ich zurückzieht. 53 diese Stellung nimmt bei d. Paraphrenien d. Restitutionsversuch ein, dem wir d. auffälligen Krankheitserscheinungen danken. 53 diese neuerliche Libidobesetzung geschieht v. einem anderen Niveau her, u.anderen Bedingungen als d. primäre.
Schlafzustand 50 e. narzisstisches Zurückziehen d. Libidopositionen auf d. eigene Person
Schuldbewusstsein 68 Nichterfüllung d. Ideals macht homosexuelle Libido frei, welche s. in Schuldbewusstsein (soziale Angst) verwandelt. Soziale Angst: ursprünglich Angst vor d. Strafe d. Eltern ... vor dem Liebesverlust bei ihnen 68 später die unbestimmte Menge der Genossen.
Selbst 56 60 Selbstachtung d. Ichs. 60 diesem Idealich gilt nun d. Selbstliebe, welche in d. Kindheit das wirkliche Ich genoss.
Selbstbeobachtung 63 Selbstbeobachtung (Gewissen). 64 er hat also den Anteil d. Selbstbeobachtung - im Sinne d. paranoischen Beobachtungswahnes - an d. Traumbildung nachgewiesen.
Selbstgefühl 64 erscheint uns zunächst als Ausdruck d. Ichgrösse, deren Zusammengesetztheit nicht weiter in Betracht kommt. 64 jeder d. die Erfahrung bestätigte Rest d. primitiven Allmachtgefühls hilft d. Selbstgefühl steigern. 64 besonders innige Abhängigkeit v. der narzisstischen Libido. 65 b. den Paraphrenien das Selbstgefühl gesteigert, b. den Übertragungsneurosen herabgesetzt. 66 bei verdrängter Libido wird die Liebesbesetzung als arge Verringerung des Ichs empfunden. 66 e. Anteil d. Selbstgefühls ist primär, der Rest d. kindlichen Narzissmus, ein anderer Teil stammt aus der durch Erfahrung bestätigten Allmacht (d. Erfüllung des Ichideals), ein dritter aus d. Befriedigung d. Objektlibido.
Selbstkritik d. Gewissens 63 im Grunde mit d. Selbstbeobachtung, auf die sie gebaut ist, zusammenfällt.
Sexualideal 67 kann in eine interessante Hilfsbeziehung z. Ichideal treten. Wo d. narzisstische Befriedigung auf reale Hindernisse stösst, kann d. Sexualideal zur Ersatzbefriedigung verwendet werden. Man liebt dann nach d. Typus d. narzisstischen Objektwahl 67 Rückweg z. Narzissmus, indem er s. ein Sexualideal nach d. narzisstischen Typus wählt, welche die von ihm nicht zu erreichenden Vorzüge besitzt. Dies ist die Heilung durch Liebe, welche er in der Regel der analytischen vorzieht.
Spekulation 46 wir kommen mit all diesen Spekulationen zu nichts
Stauung 51 der Objektlibido 51 der Ichlibido 51 warum Libidostauung im Ich als unlustvoll empfunden.
Sublimierung ² „Erschaffend konnte ich genesen, erschaffend wurde ich gesund“ (Heine). 61 Prozess an d. Objektlibido ... Akzent ruht dabei auf d. Ablenkung v. Sexuellen. 61 etwas beschreibt, was mit dem Trieb, Idealisierung etwas, was am Objekt vorgeht. 61 Einleitung v. Ichideal angeregt. 62 stellt d. Ausweg dar, wie d. Anforderung erfüllt werden kann, ohne d. Verdrängung herbeizuführen. 61 Entstehung v. Ichideal angeregt. 62 stellt d. Ausweg dar, wie d. Anforderung erfüllt werden kann, ohne d. Verdrängung herbeizuführen.
Substanz 46
Synthese 47
System, narzisstisches 57
Überschätzung 57 narzisstisches Stigma. 61 Sexualüberschätzung d. Objekts, e. Idealisierung desselben.
Übertragung 55 (desselben) auf d. Sexualobjekt
Übertragungsneurose 45 reine Übertragungsneurosen.: Hysterie u. Zwangsneurose. 49. 51 Mechanismus: Introversion zur Regression
Urteil 61
Verarbeitung, innere 52 die psych. Bearbeitung leistet Ausserordentliches f. d. innere Ableitung v. Erregungen. 53 psych. Bewältigung dieser Libidomege.
Verdrängung 60 geht vom Ich aus. 60 Verdrängung/ Therapieziel: dieselben Eindrücke, Erlebnisse, Impulse, Wunschregungen welche der eine Mensch in sich gewähren lässt od. wenigstens bewusst verarbeitet, werden vom anderen in voller Empörung zurückgewiesen od. bereits vor ihrem Bewusstwerden erstickt. 60 Die Idealbildung wäre von Seiten d. Ichs die Bedingung d. Verdrängung. 63 bei d. Entstehung e. Verdrängungsneigung aus e. zuerst äusserlichen Verbot od. Hindernis wiederholt. 66 bei verdrängter Libido wird die Liebesbesetzung als arge Verringerung des Ichs empfunden.
Verliebtheit 43 e. Aufgeben d. eigenen Persönlichkeit gegen d. Objektbesetzung. 55 an neurotischen Zwang gemahnenden Zustandes d. Verliebtheit, d. sich so auf e. Verarmung d. Ichs an Libido zugunsten d. Objektes zurückführt. 65 die Abhängigkeit v. geliebten Objekt wirkt herabsetzend; wer verliebt ist, ist demütig. 67 ein Überströmen d. Ichlibido auf das Objekt erhebt das Sexualobjekt z. Sexualideal.
vermuten 51
Versagung 52 e. starker Egoismus schützt vor Erkrankung, aber endlich muss man beginnen zu lieben, um nicht krank zu werden, und muss erkranken, wenn man infolge v. Versagung nicht lieben kann.
Widerstand 59 gegen d. Heilung d. Neurose.
Wissenschaftstheorie 44 Man wehrt s. gegen d. Gefühl, d. Beobachtung für sterile theoretische Streitigkeiten zu verlassen. 44 e. spekulative Theorie d. betreffenden Beziehungen würde v. allem e. scharf umschriebenen Begriff zur Grundlage gewinnen wollen. 45 Die letztere wird d. Spekulation das Vorrecht e. glatten, logisch unantastbaren Fundamentierung n. neiden, sondern s. mit nebelhaft verschwindenden, kaum vorstellbaren Grundgedanken gerne begnügen, die sie im Laufe ihrer Entwicklung klarer zu erfassen hofft, evtl. auch gegen andere einzutauschen bereit ist. 45 diese Ideen ... nicht das Fundament d. Wissenschaft, auf d. alles ruht ... allein d. Beobachtung ... 45 nicht d. unterste, sondern d. oberste d. ganzen Baues u. können ohne Schaden ersetzt u. abgetragen werden. 45 irgendeine Annahme in konsequenter Durchführung zu erproben, bis sie versagt od. sich bewährt. 46 alles Andersartige, auch das biol. Denken, von d. Psychologie ferne zu halten. 46 Wirkungen mit all diesen Spekulationen zu nichts 47 widerspruchsfrei. 60 möchte mich lieber nach keiner Seite endgültig binden.
Zensor 67
Zensur 64 stellten wir uns aber keine besondere Macht vor, sondern wählten diesen Ausdruck f. die den Traumgedanken zugewandte Seite der das Ich beherrschenden, verdrängenden Tendenzen. 64 gehen wir in die Struktur d. Ichs weiter ein, so dürfen wir im Ichideal u. den dynamischen Äusserungen d. Gewissens auch den Traumzensor erkennen. 64 Voraussetzung s. Tätigkeit, die Selbstbeobachtung u. Selbstkritik.
 
* sofern nichts anderes vermerkt beziehen sich alle Seitenzahlen auf die "Freud-Studienausgabe"
in 10 Bänden (mit Ergänzungsband), Frankfurt a. Main, 1982
¹ Erwähnung "avant la lettre"
² Erwähnung der Sache nach (implizit), ohne Begriffsnennung im betreffenden Freud-Text