Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten (1905) *

Abfuhr 209 alles, was ein psychischer Vorgang in einen Zusammenhang einschliesst, wirkt der Abfuhr der überschüssigen Besetzung entgegen und führt diese einer andern Verwendung zu. Was ein psychischer Akt isoliert, begünstigt die Abfuhr.
Abstraktion 185 Vorstellungsmimik, Spezialfall d. Grössern, 196 Niveauunterschied d. Abstraktionsaufwandes.
Abwehr 217 automatische Regulierung (Verhütung v. Unlust aus inneren Quellen, die sich schliesslich allerdings als schädlich herausstellt und darum der Beherrschung d. d. bewusste Denken unterworfen werden muss.)
Affekt 217 Affekt/Energie
Alkohol 120 die Veränderung der Stimmungslage ist das Wertvollste.
Anspielung 95 Ersetzung durch ein Kleines.
Assoziationen 161 innere/ äussere.
ästhetisches Ideal (Freud) 201 alltäglichste oder dem Zeitungsstil entnommene Redensarten.
Aufmerksamkeit 142 etw. Aufmerksamkeit wird dem Witzvorgang belassen. 144 Bedingung der Ablenkung der Aufmerksamkeit: kein unwesentlicher Zug des Witzvorgangs.
Aufwanddifferenz 185 Bedingung des Komischen. 203 häufig, aber selten entsteht aus ihr komische Lust.
automatisch 142 automatisch: nicht unbewusst. Unter Umgehung der Aufmerksamkeit. 205 automatische Vorgänge, im Vbw, entbehren der Aufmerksamkeit. 217 automatische Regulierung.
Automatismus, psych. 188 komisch, weil entlarvend. 188 ferner gehören alle Bemühungen hierher, hinter d. Reichtum und d. scheinbaren Freiheit d. psych. Leistungen d. monotonen psych. Mechanismus blosszulegen. 194 Automatisation de la vie (Bergson).
Darstellung d. e. Kleines,Kleinstes 77/188 (Rattenmann).
Denken, ernsthaftes 114, 117 Lust aus Denkvorgängen.
Denkfehler 59, 190 manche Arten der indirekten Darstellung sind auch für das Bw erhalten geblieben (indirekte Darstellung, Anspielung usf.). 190 erscheint die Kritik als komisch. Anhören d. wie im Ubw gebildeten Gedankens > Korrektur > Aufwanddifferenz.
Denkvorgänge 113 Besetzungen von einem Weg auf den andern zu verschieben, ohne von deren Energie etwas durch Abfuhr zu verlieren.
Deutung 191
Differenz 182, 183 Differenz als eine lustvolle zu geniessen.
Doppelsinn 37
Dritter 98 der leidenschaftslose. 135 wird die Entscheidung übertragen, ob die Witzarbeit ihre Aufgabe erfüllt hat. Soll zur Vollendung des Witzes mitwirken. 141 wir haben den einen Teil des Problems, worum die dritte Person lacht, besser aufklären können als dessen anderen Teil, worum die erste Person nicht lacht. 146 unentbehrlich f. d. Witzvorgang.
Einfühlung 182, 183
Empirie 156
Energiebetrag 150 Interesse.
Entblössung 206 eine zufällige Entblössung wirkt auf uns komisch, weil wir die Leichtigkeit, mit welcher wir den Anblick geniessen, mit dem grossen Aufwand vergleichen, der sonst zur Erreichung des Ziels erforderlich wäre.
Entlarvung 188 ferner gehören alle Bemühungen hierher, hinter dem Reichtum und der scheinbaren Freiheit der psychischen Leistungen den monotonen psychischen Mechanismus blosszulegen. 189 Element d. Komischen.
Erkennen 115 nahe Beziehung zwischen Erkennen und Erinnern.
Erleichterung 148 erst durch Abfuhr, d.h. durch Lachen. Die Ersparung des Aufwandes durch Aufhebung von Hemmung. Durch Vermittlung der dritten Person die allg. Erleichterung durch die Abfuhr.
Ersparung 121 Vermeidung von psychischem Aufwand (Einschränkung im Gebrauch von Worten, in der Herstellung von Gedankenzusammenhängen). 147, 148 Vergleich mit "Umlegen des elektrischen Hahns".
Erwartungskomik 183
Fassadenbildung 143 lenkt Aufmerksamkeit ab. Ueberrumpelung d. Aufmerksamkeit (syllogistische Witze).
genetisch 182
Hemmung 127 Hemmungen u. Verdrängungen. 128 Ueberwindung durch Kombination von Witzeslust und unterdrückter Tendenz. 140 Hemmung, Unterdrückung, Verdrängung. 142 Hemmungsbereitschaft. 170 Genese d. Hemmung v. Spiel zum Witz.
Hilfstechniken, sek. 141 treiben die freizumachende Besetzung bei der dritten Person in die Höhe. a) passendes Publikum: dieselbe Hemmungsbereitschaft b) Herstellung der freien Abfuhr.
Humor 212ff ein Mittel, um die Lust (die komische) trotz der sie störenden peinlichen Affekte zu gewinnen. 216 Künstler d. Simplizissimus (Humor auf Kosten von Grausen u. Ekel). Kann mit Witz oder einer anderen Art des Komischen verschmolzen auftreten. 216 Humor beseitigt e. andere Mögl. von Affektentwicklung 217. Entzieht dem Affekt einen Teil seiner Energie. 217 verwandelt entbundene Unlust in Lust. 218 Erwartungskomik. 218 Verschiebung (andersartige Verwendung eines freigewordenen Aufwandes im Gegensatz zur Komik).
humoristische Lust 212 vom Schaden, Schmerz usf betroffene Person lacht trotzdem (Gegensatz: komische Lust: unbeteiligt). 212 die Lust des Humors entsteht auf Kosten des unterbliebenen Affektentbindung (aus erspartem Affektaufwand). 215 Ärger... Humor. 217 Vbw, Beleuchtung d. bewussten Aufmerksamkeit stört. 217 höchste Abwehrleistung.
Hypothese 166
Ich, das 135 ausser meinem Ich die Person, an der ich das Komische finde.
Infantile, das 159 Quelle des Ubw
Irma 191
Isolierung 209
Karikatur, Parodie, Travestie 186 Herabsetzung ... Differenz
Komik 135 Personifizierung: Ich, Objektperson. Die zweite Person beim Witz entspricht aber nicht der Objektperson, sondern der dritten Person, dem andern bei der Komik. 135 Man kann das Komische allein geniessen.136. 169 Das Komische verhält sich sozial anders als der Witz. Kann sich nur mit zwei Personen genügen, der einen, die das Komische findet und der zweiten, an der es gefunden wird. 169 wird gefunden an Personen, dann an Objekten, Situationen und dgl. 169 Zur Erkenntnis des Komischen steht uns kein ähnlicher Vorteil zu Gebot. 175 Das sich Hineinversetzen in den seelischen Vorgang als Voraussetzung (Bsp. das Naive). 175 das Komische: Aufwanddifferenz bei d. Vergleichung d. Kontraste beim s. Hineinversetzen. 176 tritt in d. Dienst feindseliger Tendenzen. 177 Komik d. Bewegungen, d. Körperformen, d. Gesichtszüge. 181 a) der Bewegung b) der geistigen Leistungen u. Charakterzüge. 189 Entlarvung: Element d. Komischen. 193 d. Witz ist sozusagen d. Beitrag zur Komik aus d.Ubw. 203 a) d. unabweisbar Komische b) das gelegentlich Komische. 205 ein absolut Komisches gibt es nur in Ausnahmefällen. 209 der vollständige Vergleich d. zur Komik führt: so macht es der- ich mache es anders - der macht es so, wie ich es als Kind gemacht habe. Vergleich zw. d. Ich als Erwachsenem und dem Ich als Kind. Das Komische ist dabei tatsächlich auf d. Seite d. Infantilen.
Komik der geistigen Leistung 182 Lachen, weil er es sich zu leicht gemacht hat.
Komik und Kindheit 207 das Kind. Dem Kind fehlt das Gefühl des Komischen. Das Überlegenheitslachen des Kindes 208, 210, 211 mag nicht entscheiden, ob die Herabsetzung zum Kind nur ein Spezialfall der komischen Herabsetzung ist oder ob im Grunde alle Komik auf einer Herabsetzung z. Kind beruht.
Komik und Witz 189 Klärung des Verhältnisses zwischen Witz und Komik, nicht die Wesensbestimmung des Komischen ist unsere eigentliche Aufgabe. 192 Verhältnis: bei der ersten Person erzeugt Gewährenlassen ubw Denkweisen wegen Technik des Witzes Lustentbindung, seiner Natur nach bei d. dritten Person komische Lust. 192 in den meisten Fällen sind Witz und Komik reinlich zu scheiden ...also bei den meisten Doppelsinn- u. Anspielungswitzen (193). 193 wir verbleiben demnach bei dem Schlusse, dass der Witz seiner Natur nach vom Komischen zu sondern ist und nur einerseits in gewissen spez. Fällen, anderseits in der Tendenz Lust aus intellektuellem zu gewinnen, mit ihm (K.) zusammentrifft. 193 Witz u. Komik unterscheiden sich vor allem in der psychischen Lokalisation. 197 viele Autoren anerkennen den Unterschied nicht. 197 erst eine von der Lustdisposition unabhängige Aufmerksamkeit kann die Entscheidung bringen (zw. K.u.W.) 205 Situationsabhängigkeit der Komik grösser als die des Witzes (Bedeutung d. Standpunkts d. Person).
komische Bewegung 81 bei einer übermässigen und unzweckmässigen Bewegung wird mein Mehraufwand für Verständnis in statu nascendi, gleichsam in der Mobilmachung gehemmt, als überflüssig erklärt und ist ... für die Abfuhr durch Lachen frei.
komische Lust 182 entscheidend ist: Vergleich der andern Personen mit dem eigenen Ich - aus der Differenz zwischen dem Einfühlungsaufwand und dem eigenen. 182 Gefühl der Überlegenheit hat keine wesentliche Beziehung zur komischen Lust. 185 der quantitative - nicht der qualitative Kontrast als Quelle der komischen Lust. 186 Aggression, in deren Dienst sich das Komischmachen zu stellen pflegt. 185 Aufwanddifferenz. 189 Entlarvung. 190 Denkweisen des Ubw ... Vergleich mit vbw Besetzung>Aufwanddifferenz. 191 Aufwanddifferenz, aus welcher die komische Lust hervorgeht. 193 Quelle: Vbw. 195 da wir die komische Lust allgemein von einer Vergleichung ableiten, 201 Witz und Rätsel haben zwei Quellen komischer Lust (Hering/Handtuch). 202 Aufwanddifferenz ist Grundbedingung der komischen Lust, aber nicht hinreichend. Aufwanddifferenz darf (wie beim Witz) nicht anderweitig verwendet werden. 204 günstige Bedingungen: heitere Stimmung, Erwartung (Theater). Ungünstige Bedingungen: Denkarbeit (bindet E.) abstraktes Nachdenken (204). Verträgt nicht die Überbesetzung durch die Aufmerksamkeit (Prüfer, Turn-, Tanzlehrer). 205 Prozess der Vergleichung muss automatisch (vbw) bleiben, wenn er komische Lust erzeugen soll. Störend ist zu starke Affektentbindung. (Standpunkt d. einzelnen Person). 205 intensive Affekte können d. Komik stören, oder aber e. besonders starke Aufwanddifferenz herstellen (bitter lachend). 206 Abfuhr e. Differenz, welche u.wechselnden Verhältnissen e. andern Verwendung als d. Abfuhr unterliegen kann. Herabsetzung u. Entlarvung (206). Vbw Anknüpfung an d. Infantile. 210 komische Lust u. d. Infantile (es rührt an d. Kindheit 209). 212 genügsamste d. Arten d. komischen Lust ist Humor (eine Person genügt).
Komischmachen 194, 196
Kontaktwirkung 206 215
Kontrast 211 quantitativer Kontrast
kritische Vernunft 160 Einspruch der kritischen Vernunft ... Hemmung. 189 vernünftige Kritik 190 Kritik und Traum 190 Kritik und das bw Denken 190 Denkfehler erscheinen der Kritik als komisch.
Kultur 96 Verdrängungsarbeit
Kürze 97, Ergebnis d. Verdichtungsvorgangs.
Lachen 138 wenn ein früher zur Besetzung gewisser psychischer Wege verwendeter Betrag von psychischer Energie unverwendbar geworden ist, so dass er freie Abfuhr erfahren kann 140... Lachen mit dem Betrag von psych. Energie, der durch die Aufhebung der Hemmungsbesetzung freigeworden ist; er lacht diesen gleichsam ab. 144 Ergebnis eines automatischen Vorgangs, der erst durch die Fernhaltung unserer bw Aufmerksamkeit ermöglicht wurde. 145 Entladung der Hemmungsbesetzung (d. Erste) u./o. zusätzliche Stauung der psychischen Energie (Dritter).146 ein ansteckender Zustand. 159 über Kinderdummheit, Aufdeckung des Ubw. 202 der Effekt, an der die komische Lust erkannt wird. 205 Lachen und intensive, peinliche Affekte.
Libido 93
Lust 91, 121 Erleichterung, Ersparung an psych.Aufwand (s.d.) 219 Witzlust: ersparter Hemmungsaufwand. Komische Lust: ersparter Vorstellungsbesetzungsaufwand. Humor: ersparter Gefühlsaufwand
Metapsychologie 154 Topik/Regression: nur eine konsequente Ausführung würde die Arbeitshypothesen wertvoll machen.
Mimik 180 Vorstellung und konsensuelle Körperinnervation ... 180 Konsensuelle Körperinnervation als Beginn und Ursprung der Mimik zu Mitteilungszwecken.
Moral 103 eine allgemein- und endgültige Lösung des Konfliktes gibt es nicht.
Motiv des Witzes 132 Lust zu gewinnen
Nachahmung 186, 194 Erwartungskomik ist Quelle der komischen Lust. 211 Bedeutung des infantilen Moments. Treibendes Motiv der Spiele.
Naive, das 170 die Gattung des Komischen, die dem Witz am nächsten steht. Muss sich ergeben ...entsteht, wenn sich jemand über eine Hemmung voll hinaussetzt, weil eine solche bei ihm nicht vorhanden ist. 170 Beim Kind, beim ungebildeten Erwachsenen. 171 Voraussetzung: Sichhineinversetzen. Grenzfall der Witzbildung mit Zensur = 0. 174
Nebenmensch 97
Neuronensystem 139 dass ich keinen Versuch mache, Zellen und Fasern oder die heute ihre Stelle einnehmenden Neuronensysteme als diese psychischen Wege zu proklamieren, ... wenngleich solche Wege in noch nicht angebbarer Weise durch organische Elemente des Nervensystems darstellbar sein müssten.
Objektperson 135, 136.
Pantomime 177 die primitivste Bühnendarstellung.
Personen 147 zwei Personen.
Petitio principii 185
Philosophie 139 die Tatsachen der Psychopathologie philosophisch zurechtzulegen ... nach unserer Annahme. 151,175, 194 seine Ansicht unserer Formel zu unterwerfen.
Philosophie/Komik 91
Physiologie 179 hier weist uns die Physiologie d. Weg, indem sie uns lehrt, dass auch während d. Vorstellens ... , 184, 187, 189.
psychischer Aufwand 121 Erleichterung der schon bestehenden und Ersparung an erst aufzubietendem psychischen Aufwand, auf diese beiden Prinzipien führt sich also alle Technik des Witzes und somit alle Lust aus diesen Techniken zurück (Lust am Unsinn [Alkohol], Wiederfinden) ... fallen mit der Scheidung des Witzes in Wort- und Gedankenwitz zusammen. 130 Ersparung an p.A.
Psychogenese des Witzes 123 das alte Spiel mit Worten und Gedanken, die Prüfung der Kritik bestehen.
Quantität und Vorstellung 79, 184 Motilität: diese Vorbereitungen sind ohne weiteres quantitativ bestimmbar.
Quelle 123 Quelle des W.: Lust.
Rätsel 141, 143
Reduktionsverfahren 30 macht den Verdichtungsvorgang rückgängig. Witzeffekt.
Sachbedeutung 42
Scherz 122 zweite Vorstufe des Witzes, ersetzt das Spiel. Verwendet alle technischen Mittel des Witzes. Sprachgebrauch unterscheidet nicht konsequent. Befriedigung, das von der Kritik Verbotene ermöglicht zu haben (Gegensatz zum Witz: Sinn ist wertvoller, besser, neuer). 122, 124 Unterscheidung Scherz/Witz. 122 Bsp.: Eifersucht.
Situationskomik 183
Spiel 121 Vorstufe zum Witz. Wenn es (das Kind) Worte verwendet und Gedanken aneinanderfügen lernt, Spieltrieb, Lustwirkung. 122 wird durch Kritik und Vernünftigkeit als sinnlos verworfen.
Spiellust 130 Spiellust/Aufhebungslust
Spuren 139 fast unverwüstliche Erhaltung der Spuren psych. Vorgänge.
Subjektive Bedingtheit des Witzes 100, 132 ich fürchte, dass wir es in der Ergründung des Themas nicht besonders weit bringen werden. 134 liegt der neurotischen Erkrankung oft nicht fern ... wird uns abhalten, eine psychoneurotische Konstitution als regelmässige oder notwendige subjektive Bedingung der Witzbildung aufzustellen. 134 ehrgeiziger Drang.
Topik 193 psychische Lokalisation von Witz und Komik
Traum 190 Denkweisen des Ubw werden im Traum manifest.
Traumarbeit 150 die umwandelnden Vorgänge. 154 sekundäre Bearbeitung kommt hier für unsere Zwecke nicht in Betracht.
Traumdeutung 162 der Leser erblickt in ihnen offenbar nicht gelungene Witze, sondern gezwungene und irgendwie gegen die Regeln des Witzes verstossende.
Ubw 189 das technische Mittel sehr vieler Witze: Mechanismen des Ubw.
Umweg 104
Unifizierung 81 Herstellung eines ungeahnten Zusammenhanges.
Unlust 128 Rolle der Unlust.
Unlustersparnis, Lusterwerb 168 in diesen beiden Zielen treffen aber alle unsere seelischen Tätigkeiten zusammen.
Unsinn 190, 199 Wippchen: Schlachten, in denen die Russen einmal den Kürzern, einmal den Längern ... Modifikationen, aber nicht Januskopf. Unsinn/Sinn fallen beim Versuch der Analyse auseinander. Vergleich mit dem vollkommenen Witz ... Komik. Urteil 125 Unsicherheit des Urteils. 125 Kritisches Urteil (Kritik), 130.
Urteil (Kritik) 130
Vbw 190 vbw Gedanke, für einen Moment der ubw Bearbeitung überlassen.193 Quelle der komischen Lust im Vbw.
Verdichtung 85 Verdichtung mit Ersatzbildung: Kern der Technik des Wortwitzes. 154 über den ganzen topischen Verlauf sich erstreckender Vorgang.
Verdrängung 127 eine der Arten der innerlichen Hemmung oder Unterdrückung.
Vergessen 158
Vergleichung 196 allmählicher, durch quantitative Verhältnisse bestimmter Übergang des allg. Lustvollen in das Komische.
Verschiebung 50, 153 im manifesten Traum zentral > in den Traumgedanken peripherisch. Im Ubw 161.
Verstellung 100 unbewachter Moment... froh darüber, dass er der Verstellung ledig wird.
Vorlustprinzip 129
Vorstufe des Witzes 121 erste Vorstufe: Spiel mit Worten/Gedanken (Lusteffekt der Ersparung)
Wiedererkennen 115 Quelle der Lust.
Wiederholung 121 Lust durch unvermutete an psych. Aufwand ... Pflege des Spiels.
Wissenschaft 188 die wissenschaftliche Einsicht in das Wesen des Witzes.
Wissenschaftstheorie 18 disjecta membra, die wir zu einem organisch gefügten Ganzen zusammenfügt sehen möchten. 139 Besetzung, psych.Energie, Abfuhr, Assoziationsbahnen: Verbildlichung für das Unbekannte. 151 den Denkgewohnheiten widersprechende Lehre kann bei gedrängter Darstellung an Klarheit kaum gewinnen. 151 Definitionen sind konventionell. 152 wird durch zwingende Schlüsse ergänzt. 155 Bestechung. 197 Probleme der angewandten Psa. 202
Witz 113 Oekonomik des Witzes. 114 guter, schlechter Witz 118 Minderleistung der Denktätigkeit (leichter von einem Gedankengang abzuweichen, und Unterschiedenes zusammenwerfen, alogische Schlussweisen, Verzicht auf Sinn bei Zusammenfügung von Worten und Gedanken). "Lust am Unsinn" 122 Umgehung der Kritik der Vernünftigkeit in Adoleszenz 124 setzt das lustvolle Spiel durch, .... Bemühung es vor der Kritik der Vernunft zu schützen 124 wenn diese Aussage selbst eine gehalt- und wertvolle ist, wandelt sich der Scherz zum Witz. 125, 127 niemand begnügt sich, einen Witz allein zu geniessen (i.Ggstz zur Komik)130 die grossen Tendenzen und Triebe des Seelenlebens nehmen ihn für ihre Zwecke in Dienst. Ursprünglich tendenzlos, begann als Spiel, kommt sekundär in Beziehung zu Tendenzen, denen sich nichts entziehen kann. 136 die zweite Person beim Witz entspricht nicht der Objektperson. 146 doppelzüngiger Schelm, der gleichzeitig zwei Herren dient. 155 Witzbildung, Witztechnik: Verschiebung, Verdichtung, indirekte Darstellung. 157 ein ungewollter Einfall, Absenz, Auslassen der intellektuellen Spannung. 161 weniger Verschiebung als im Traum.167 die sozialste aller auf Lustgewinn zielenden seelischen Leistungen. 188 Jeder Kunstgriff, der nicht offenkundig Komik an d. Tag bringt, kann ein Witz genannt werden. 193 ist sozusagen d. Beitrag z. Komik aus dem Ubw. 218 zwei Auffassungen: ein Weg folgt den Andeutungen d. Ubw, die andere verbleibt a. d. Oberfläche.
Witz ¹ 17 die Bildung des Wortes, Charakter des so gebildeten Wortes (Famillionär). Kürze. 21 Inhalt o. Form? 31 Lustgewinn.
Witz, janusartig 145 Doppelgesichtigkeit des Witzes sichert den ursprünglichen Lustgewinn gegen die Anfechtung der kritischen Vernünftigkeit. 146 doppelzüngiger Schelm, der gleichzeitig zwei Herren dient.
Witz, komische Fassade 143 schickt Abfuhr v. Komischen voraus, das Komische als Vorlust.
Witz, skeptischer 110 Angriffspunkt: Erkenntnis selbst.
Witz, sophistischer 102 Technik des Gedankenfehlers... der Scherz verdrängt den Ernst.
Witz, syllogistischer 193 Ueberrumpeln die Aufmerksamkeit.
Witz, tendenziöser 86 der Witz im Dienst einer Sicht. Gegensatz: harmloser Witz 86. 127 vermag Lust, aus den der Verdrängung unterliegenden Quellen zu entbinden. Zeigt Hauptcharakter der Witzarbeit (Lust freizumachen durch Beseitigung von Hemmungen) am deutlichsten (127). 129 stellt sich in den Dienst von Tendenzen. Witzeslust als Vorlust > Aufhebung von Verdrängung > neue grössere Lust. 130.
Witz, zynischer 105 Angriffspunkt: Institutionen, Moral, Religion.
Witzarbeit 59, 127 Lust freizumachen durch Beseitigung von Hemmungen. 141 erfordert einen Aufwand (Denkarbeit). 141 wir sind hier wohl nicht in der Lage, tiefere Einsicht zu gewinnen. 189
Witzlust 130 a) Quelle: Spiel mit Worten b) Quelle: Spiel mit Gedanken (Wort- und Gedankenwitze). 193 Quelle der Lust des Witzes ist Ubw.
Witztechnik 155 Witztechnik: Verschiebung, Verdichtung, indirekte Darstellung. 192 Darstellung durch das Gegenteil. 189 Mechanismen des Ubw.
Wort 36 volle und leere Worte. 165 im Ubw werden die vom Wort ausgehenden Verbindungswege, ... den Sachverbindungen gleichartig behandelt.
Wort-/Gedankenwitze 85 Verdichtung mit Ersatzbildung: Kern der Technik des Wortwitzes. 88 Gedankenwitz, Wortwitz. 130 wichtigste Einteilung.
Wortvorstellung/Dingvorstellung 113
Zensur 160 des bw Denkens.
Zote 93 an das Weib gerichtet, ein Verführungsversuch, sexuelle Aggression. Lust, das Sexuelle entblösst zu sehen. Unnachgiebigkeit des Weibes ist eine Bedingung für die Zote.
zweideutige Worte zweideutige Worte 153
 
* sofern nichts anderes vermerkt beziehen sich alle Seitenzahlen auf die "Freud-Studienausgabe"
in 10 Bänden (mit Ergänzungsband), Frankfurt a. Main, 1982
¹ Erwähnung "avant la lettre"
² Erwähnung der Sache nach (implizit), ohne Begriffsnennung im betreffenden Freud-Text