Konstruktionen in der Analyse (1937) *

Affekt 396 Wiederkehr solcher Affektbeziehungen zu begünstigen
Analogie 404 der Gedankengang ging dann weiter 405 ich bin der Verlockung einer Analogie gefolgt
Analytische Situation 396
Angst 405 einen Angstzustand erwarten lässt [Zukunft], dass sich etwas Schreckliches ereignen wird, steht er bloss unter dem Einfluss einer verdrängten Erinnerung, die zum Bewusstsein kommen möchte und nicht bewusst werden kann [Winnicott]
Arbeit, analytische 396
Archäologie 97 eine zerstörte verschüttete Wohnstätte oder ein Bauwerk der Vergangenheit ausgräbt. Sie [Rekonstruktion] ist eigentlich damit identisch, nur dass der Analytiker unter besseren Bedingungen arbeitet ... sich um etwas bemüht, nicht um ein zerstörtes Objekt 397 beiden bleibt das Recht zur Rekonstruktion 397 die Bestimmung des relativen Alters seines Fundes ... ob es dieser Schicht angehört oder durch eine spätere Störung [Nachträglichkeit] in die Tiefe geraten ist.
Assoziation 396 „freie Assoziation“ 397
Auftrieb 404 des Unbewussten 404 des Verdrängten
Der Analysierte 396 [Synonym Analysand kommt im Glossar nicht vor] etwas von ihm Erlebtes und Verdrängtes zu erinnern und die dynamischen Bedingungen dieses Vorgangs sind so interessant ... die Leistung des Analytikers, dagegen in den Hintergrund rückt
Der Analytiker 396 hat von dem, worauf es ankommt, nichts erlebt und nichts verdrängt; seine Aufgabe kann es nicht sein, etwas zu erinnern. Was ist also seine Aufgabe? Er hat das Vergessene aus den Anzeichen, die es hinterlassen, zu erraten, oder, richtiger ausgedrückt, zu konstruieren. 397 Schlüsse aus Erinnerungsbrocken, Assoziationen und aktiven Aeusserungen des Analysierten 397 beiden bleibt das Recht zur Rekonstruktion
Deutung Wenn man in den Darstellungen der analytischen Technik so wenig von den Konstruktionen hört, so hat dies seinen Grund darin, dass man anstatt dessen von „Deutungen“ und deren Wirkung spricht. 398 bezieht sich auf das, was man mit einzelnen Element des Materials, einer Fehlleistung u. dgl. vornimmt 401 Einzeldeutung
Einfälle 396
Erinnerung ² 396 ist ein zuverlässiges und in allen wesentlichen Stücken vollständiges Bild der vergessenen Lebensjahre des Patienten 403 sollte in der Erinnerung des Analysierten enden; er führt nicht immer so weit 403 oft ... gelingt es nicht, den Patienten zur Erinnerung des Verdrängten zu bringen 403 lebhafte Erinnerungen, von ihnen selbst als „überdeutlich“ bezeichnet 404 Auftrieb des Verdrängten ... hatte jene bedeutsamen Erinnerungsspuren zum Bewusstsein tragen wollen
Ersatz ² 405 und Psychose
Forscher 395
Forschung 403 das bleibt ein Stoff für spätere Forschung
Frühentwicklung 395
Gegenwart, reale 405 [Ersterwähnung]
Gegner 395 Gegner der Analyse
Halluzination 404 wenn zu ihrer Deutlichkeit der Glaube an ihre Aktualität hinzugekommen wäre 404 Vorkommen wirklicher Halluzinationen bei anderen, gewiss nicht psychotischen Fällen 404 in ihr etwas in der Frühzeit Erlebtes und dann Vergessenes wiederkehrt, etwas was das Kind gesehen oder gehört zur Zeit, dass es noch kaum sprachfähig war ... dem Bewusstsein aufdrängt, wahrscheinlich entstellt und verschoben in Wirkung der Kräfte, die sich einer solchen Wiederkehr widersetzen
Hemmung 395
Ja 400 das direkte „Ja“ des Analysierten ist vieldeutig 400 die vernommene Konstruktion als richtig anerkennt ... auch bedeutungslos sein oder selbst was wir „heuchlerisch“ heissen können, indem es seinem Widerstand bequem ist, die nicht aufgedeckte Wahrheit durch eine solche Zustimmung weiterhin zu verbergen. 400 Wert hat dieses „Ja“ nur, wenn es von indirekten Bestätigungen gefolgt wird, .. neue Erinnerungen produziert 400 nur in diesem Fall anerkennen wir das „Ja“ als die volle Erledigung des betreffenden Punktes.
Konstruieren 396 der Analytiker hat von dem, worauf es ankommt, nichts erlebt und nichts verdrängt; seine Aufgabe kann es nicht sein, etwas zu erinnern. Was ist also seine Aufgabe? Er hat das Vergessene aus den Anzeichen, die es hinterlassen, zu erraten, oder, richtiger ausgedrückt, zu konstruieren.
Konstruktion 396 Arbeit der Konstruktion oder ... der Rekonstruktion 397 analytische Konstruktionen 398 nur eine Vorarbeit 398 bringt ein Stück Konstruktion fertig, teilt es dem Analysierten mit, damit es auf ihn wirke [Schicksal]; dann konstruiert er ein weiteres Stück aus dem ... Material, verfährt damit auf dieselbe Weise, und in solcher Abwechslung weiter bis zum Ende. Wenn man in den Darstellungen der analytischen Technik so wenig von den Konstruktionen hört, so hat dies seinen Grund darin, dass man anstatt dessen von „Deutungen“ und deren Wirkung spricht. Konstruktion ist die weitaus angemessenere Bezeichnung 398 ein Stück seiner vergessenen Vorgeschichte ... vorführt. 399 Erfolg der Behandlung durch die Vertretung einer unrichtigen Konstruktion aufs Spiel setzen 399 eine unrichtige Konstruktion als die wahrscheinliche historische Wahrheit vorgetragen habe. 399 einzelner solcher Irrtum ist harmlos 403 sollte in der Erinnerung des Analysierten enden; er führt nicht immer so weit 403 ein scheinbar unvollkommener Ersatz doch die volle Wirkung tut 403 erinnerte sich nicht etwa der Begebenheit, die der Inhalt der Konstruktion war, sondern Details, die diesem Inhalt nahestanden 404 ebensowohl in Träumen, unmittelbar nach der Mitteilung als auch im Wachen, in phantasieartigen Zuständen 405 Wahnbildungen der Kranken erscheinen mir als Aequivalente der Konstruktionen, die wir auch in den analytischen Behandlungen aufbauen 405 nur dadurch wirkt, dass sie ein Stück verlorengegangener Lebensgeschichte wiederbringt
Material ² 395 Materialien
Menschheit 406 [Analogie] auch sie Wahnbildungen entwickelt hat, die der logsichen Kritik unzugänglich sind und der Wirklichkeit widersprechen [Religion?] 405 danken ihre Macht dem Gehalt an historischer Wahrheit , die sie aus der Verdrängung vergessener Urzeiten heraufgeholt haben
negative therapeut. Reaktion 402 die Analyse unter dem Druck starker Momente steht, die eine negative therapeutische Reaktion erzwingen, wie Schuldbewusstsein, masochistisches Leidensbedürfnis, Sträuben gegen die Hilfeleistung des Analytikers ... und oft die Entscheidung [über die Richtigkeit der Konstruktion] sehr leicht
Nein 395 400 weniger verwendbar als sein „Ja“ 400 Ausdruck berechtigter Ablehnung ... Aeusserung eines Widerstandes, der durch den Inhalt ..., ebensowohl wie von einem anderen Faktor der komplexen analytischen Situation herrühren kann .. beweist aber nichts für die Richtigkeit ..., verträgt sich aber sehr gut mit dieser Möglichkeit 400 Widerspruch von dem noch nicht aufgedeckten Anteil her aufrechterhält 400 einzig sichere Deutung seines „Nein“ ist also die auf Unvollständigkeit
Objekt, psychisches 397 alles Wesentliche ist erhalten, selbst was vollkommen vergessen scheint, ist noch irgendwie und irgendwo vorhanden, nur verschüttet, der Verfügung des Individuum unzugänglich gemacht 398 ob irgendeine psychische Bildung wirklich voller Zerstörung anheimfällt.
Phantasie 404 ebensowohl in Träumen, unmittelbar nach der Mitteilung als auch im Wachen, in phantasieartigen Zuständen
Psychose 404
Psychotherapie ² 405 Bemühungen an Psychotikern sehr viel Wertvolles erfahren, auch wenn ihnen der therapeutische Erfolg versagt bleibt.
Realwelt 404
Reifung ² 395 psychische Gereiftheit
Rekonstruktion [Ersterwähnung] 396 Arbeit der Konstruktion oder wenn man es so lieber hört der Rekonstruktion 397 man (der Ausgräber) ist einzig und allein auf die Rekonstruktion angewiesen ... nicht über eine gewisse Wahrscheinlichkeit erheben kann 398 für die Archäologie ... das Ziel und Ende der Bemühung
Reminiszenz 406
Schicksal der Deutung ² 399 Patient wie unberührt bleibt, weder mit „Ja“ noch mit „Nein“ reagiert 400 keineswegs geneigt sind, die Anzeichen zu vernachlässigen, die sich aus der Reaktion des Patienten auf die Mitteilung einer unserer Konstruktionen ableiten 400 Assoziationen antwortet, die etwas dem Inhalt der Konstruktion Aehnliches oder Analoges enthält 401 indirekte Arten der Bestätigung 401 „Das (daran) habe ich (oder hätte ich) nie gedacht“ und das ... 402 die Analyse unter dem Druck starker Momente steht, die eine negative therapeutische Reaktion erzwingen, wie Schuldbewusstsein, masochistisches Leidensbedürfnis, Sträuben gegen die Hilfeleistung des Analytikers ... und oft die Entscheidung [über die Richtigkeit der Konstruktion] sehr leicht 402 Konstruktion falsch, so ändert sich nichts beim Patienten. Wenn sie aber richtig ist oder eine Annäherung an die Wahrheit bringt, so reagiert er auf sie mit einer unverkennbaren Verschlimmerung seiner Symptome und seines Allgemeinbefindens 402 verdienen nicht den Vorwurf, dass wir die Stellungnahme des Analysierten zu unseren Konstruktionen ... zur Seite drängen 402 Reaktionen ... sind meist vieldeutig 402 nur die Fortsetzung der Analyse kann die Entscheidung über Richtigkeit oder Unbrauchbarkeit unserer Konstruktionen bringen
Shakespeare 399
Suggestion 399 masslos übertrieben worden
Technik 395 kränkende wie ungerechte Aeusserung über unsere analytische Technik 395 Heads I win, tails you loose 395 wenn er zustimmt, dann ist es eben recht, wenn er widerspricht, dann ist es nur ein Zeichen seines Widerstandes, gibt uns also auch recht. 399 ohne Einbusse an unserer Autorität ... dem Patienten eingestehen 399 wenn neues Material zum Vorschein gekommen ist , das eine bessere Konstruktion und somit die Korrektur des Irrtums gestattet. 399 falsche Konstruktion fällt in solcher Art heraus, als ob sie nicht gemacht worden wäre. 399 Vor allem hätte er sich vorzuwerfen, dass er den Patienten nicht zu Wort kommen liess 399 kann ohne „Ruhmredigkeit” behaupten[!], dass ein solcher Missbrauch der „Suggestion“ in meiner Tätigkeit sich niemals ereignet hat. 402 Wir geben die einzelne Konstruktion für nichts anderes aus als für eine Vermutung , die auf Prüfung oder Bestätigung oder Verwerfung wartet 402 wir beanspruchen keine Autorität für sie „im Laufe der Begebenheiten wird alles klar werden“ [Nestroy] 405 vergebliche Bemühung aufgeben, den Kranken von dem Irrsinn seines Wahns und seinem Widerspruch zur Realität zu überzeugen, ... in der Anerkennung des Wahrheitskerns einen gemeinsamen Boden finden, auf dem sich die therapeutische Arbeit entwickeln kann
Uebertragung 396 Verhältnis der Uebertragung, das sich zum Analytiker herstellt, besonders geeignet ist, um die Wiederkehr solcher Affektbeziehungen zu begünstigen 397 durch die Uebertragung an solchen Wiederholungen aufgezeigt wird
Ueberzeugung 403 sichere Ueberzeugung von der Wahrheit der Konstruktion, die therapeutisch dasselbe leistet wie eine wiedergewonnene Erinnerung
Verdrängung 395 Verdrängungen im weitesten Sinn 395 bestimmter Erlebnisse und die durch sie hervorgerufenen Affektregungen wieder erinnern, die derzeit bei ihm vergessen sind. 395 Symptome und Hemmungen die Folgen solcher Verdrängung, also der Ersatz für jenes Vergessene sind. 404 Auftrieb des Verdrängten ... hatte jene bedeutsamen Erinnerungsspuren zum Bewusstsein tragen wollen 404 Wiederkehr des Verdrängten
Verleugnung ² 405
Vermutung 402 Wir geben die einzelne Konstruktion für nichts anderes aus als für eine Vermutung , die auf Prüfung oder Bestätigung oder Verwerfung wartet 403 sich unsere Vermutung in die Ueberzeugung des Patienten verwandelt, das darzustellen lohnt kaum der Mühe ... bietet dem Verständnis keine Schwierigkeit
Wahn 404 Wahnbildung, in denen wir diese Hallzuinationen so regelmässig einfgefügt finden 404 Mechanismus des Traumes, den schon uralte Ahnung dem Wahnsinn gleichgesetzt hat 404 Mechanismus einer Wahnbildung ... Abwendung von der Realwelt ... Einfluss der Wunscherfüllung auf den Innhalt es Wahns 404 wesentlich an ihr ist die Behauptung, dass der Wahnsinn nicht nur Methode hat, sondern ein Stück historischer Wahrheit in ihm enthalten ist 405 der zwanghafte Glaube, den der Wahn findet, gerade aus solch infantiler Quelle seine Stärke bezieht. 405 nur Reminiszenzen zu Gebote, nicht frische Eindrücke 405 Mühe lohnen ... entsprechende Krankheitsfälle nach den hier entwickelten Voraussetzungen zu studieren und auch ihre Behandlung [Psychosetherapie] danach einzurichten. 405 vergebliche Bemühung aufgeben, den Kranken von dem Irrsinn seines Wahns und seinem Widerspruch zur Realität zu überzeugen, ... in der Anerkennung des Wahrheitskerns einen gemeinsamen Boden finden, auf dem sich die therapeutische Arbeit entwickeln kann 405 das Stück historischer Wahrheit von seinen Entstellungen und Anlehnungen an die reale Gegenwart befreien und es zu Recht zurück an die Stelle der Vergangenheit, der es zugehört 405 Wahnbildungen der Kranken erscheinen mir als Aequivalente der Konstruktionen, die wir auch in den analytischen Behandlungen aufbauen 405 Wahnbildungen ... Versuche zur Erklärung und Wiederherstellung 405 unter den Bedingungen der Psychose allerdings nur dazu führen können, das Sück Realität, das man in der Gegenwart verleugnet, durch ein anderes Stück zu ersetzen, das man in früher Vorzeit gleichfalls verleugnet hatte. 406 405 Wie unsere Konstruktion nur dadurch wirkt, dass sie ein Stück verlorengegangener Lebensgeschichte wiederbringt, so dankt auch der Wahn seine überzeugende Kraft dem Anteil historischer Wahrheit 406 auch der Wahr sich dem Satze unterwerfen, den ich früher einmal für nur für die Hysterie ausgesprochen habe, der Kranke leide an seinen Reminiszenzen
Wahrheit, historische 399 die wahrscheinlichste historische Wahrheit 400 das direkte „Ja“ des Analysierten ist vieldeutig 400 die vernommene Konstruktion als richtig anerkennt ... auch bedeutungslos sein oder selbst was wir „heuchlerisch“ heissen können, indem es seinem Widerstand bequem ist, die nicht aufgedeckte Wahrheit durch eine solche Zustimmung weiterhin zu verbergen. 403 sichere Ueberzeugung von der Wahrheit der Konstruktion, die therapeutisch dasselbe leistet wie eine wiedergewonnene Erinnerung 405 vergebliche Bemühung aufgeben, den Kranken von dem Irrsinn seines Wahns und seinem Widerspruch zur Realität zu überzeugen, ... in der Anerkennung des Wahrheitskerns einen gemeinsamen Boden finden, auf dem sich die therapeutische Arbeit entwickeln kann 405 von seinen Entstellungen und Anlehnungen an die reale Gegenwart 405 das Stück historischer Wahrheit von seinen Entstellungen und Anlehnungen an die reale Gegenwart befreien und es zu Recht zurück an die Stelle der Vergangenheit, der es zugehört 405 Wie unsere Konstruktion nur dadurch wirkt, dass sie ein Stück verlorengegangener Lebensgeschichte wiederbringt, so dankt auch der Wahn seine überzeugende Kraft dem Anteil historischer Wahrheit 405 danken ihre Macht dem Gehalt an historischer Wahrheit , die sie aus der Verdrängung vergessener Urzeiten heraufgeholt haben
Widerspruch 395 404 Widerstand war es gelungen, zwar nicht die Bewegung aufzuhalten, aber wohl sie auf benachbarte, nebensächliche Objekte zu verschieben
Widerstand 395 400 das direkte „Ja“ des Analysierten ist vieldeutig 400 die vernommene Konstruktion als richtig anerkennt ... auch bedeutungslos sein oder selbst was wir „heuchlerisch“ heissen können, indem es seinem Widerstand bequem ist, die nicht aufgedeckte Wahrheit durch eine solche Zustimmung weiterhin zu verbergen.
Wissenschaftstheorie 396 der Analytiker hat von dem, worauf es ankommt, nichts erlebt und nichts verdrängt; seine Aufgabe kann es nicht sein, etwas zu erinnern. Was ist also seine Aufgabe? Er hat das Vergessene aus den Anzeichen, die es hinterlassen, zu erraten, oder, richtiger ausgedrückt, zu konstruieren. 397 nicht über eine gewisse Wahrscheinlichkeit erheben kann 399 die analytische Erfahrung 401 wenig Anhaltspunkte ... ob man richtig oder unrichtig geraten hat 402 nur die Fortsetzung der Analyse kann die Entscheidung über Richtigkeit oder Unbrauchbarkeit unserer Konstruktionen bringen 402 Wir geben die einzelne Konstruktion für nichts anderes aus als für eine Vermutung , die auf Prüfung oder Bestätigung oder Verwerfung wartet 403 sich unsere Vermutung in die Ueberzeugung des Patienten verwandelt, das darzustellen lohnt kaum der Mühe ... bietet dem Verständnis keine Schwierigkeit 403 sichere Ueberzeugung von der Wahrheit der Konstruktion, die therapeutisch dasselbe leistet wie eine wiedergewonnene Erinnerung 403 das bleibt ein Stoff für spätere Forschung 405 bin dabei, der Verlockung einer Analogie gefolgt 405 Wahnbildungen der Kranken erscheinen mir als Aequivalente der Konstruktionen, die wir auch in den analytischen Behandlungen aufbauen 406 Komplikation der Krankheitsverursachung und die Wirkung so vieler anderer Momente ausschliessen
Wunsch ² 396 Aus diesem Rohstoff- sozusagen – sollen wir das Gewünschte herstellen
Zeitverlust 399 [in der Psychoanalyse]
Zukunft 405 Verrückung aus der vergessenen Vorzeit in die Gegenwart oder in die Erwartung der Zukunft ist ja ein regelmässiges Vorkommnis auch beim Neurotiker
Zwei-Personen-Psychologie ² 396 die analytische Arbeit aus zwei ganz verschiedenen Personen besteht .., an zwei Personen vor sich geht, von denen jedem eine andere Aufgabe [Asymmetrie] zugewiesen ist.
 
* sofern nichts anderes vermerkt beziehen sich alle Seitenzahlen auf die "Freud-Studienausgabe"
in 10 Bänden (mit Ergänzungsband), Frankfurt a. Main, 1982
¹ Erwähnung "avant la lettre"
² Erwähnung der Sache nach (implizit), ohne Begriffsnennung im betreffenden Freud-Text