Hemmung, Symptom und Angst (1926) *

Abasie 234
Abfuhr 240 durch die Motilität 278 auf Atem- und Stimmmuskulatur
Abwehr 238 Abwehr eines unerwünschten Vorganges im Innern nach dem Muster der Abwehr gegen einen äussern Reiz geschehen dürfte, dass das Ich den gleichen Weg der Verteidigung gegen die innere wie gegen die äussere Gefahr einschlägt. 243 sekundärer Abwehrkampf 245 oder sekundärer Abwehrkampf gegen das Symptom 250 [und Ich, Abwehrmechanismen] 256 ist bei der Konversionshysterie wenig zu merken. 258 wir unterscheiden hier zweckmässig die allgemeine Tendenz der „Abwehr“ von der „Verdrängung“ die nur eine der Mechanismen ist, deren sich die Abwehr bedient. 266 steht es fest, dass die Kastrationsangst der einzige Motor der Verdrängung (oder Abwehr) ist? 267 Abwehr des Ichs 270 Abwehrmittel 282 Abwehrvorgänge [Ersterwähnung?] 285 Abwehrvorgang analog der Flucht ist, ... Fluchtversuch vor einer Triebgefahr 286 es Abwehrvorgänge gibt, die man mit gutem Recht einem Fluchtversuch vergleichen kann, während sich das Ich bei anderen weit aktiver zur Wehr setzt, energische Gegenaktionen vornimmt.
Abwehr regressive ² 279 ersetzt nun ... regressiv dies Organ durch seine ganze Person.
Abwehrmechanismen 263 Techniken sind das Ungeschehenmachen und das Isolieren
Abwehrsymptom 234
Abwesenheit ² 268 von einem abwesenden Vater braucht man auch die Kastration nicht zu befürchten.
Affekt 239 betreten das Grenzgebiet der Physiologie 239 den spät und individuell erworbenen hysterischen Anfällen gleich zu setzen und als deren Normalvorbilder zu betrachten 239 Affektsymbol für die Situation der Gefahr eine biologische Notwendigkeit 269 Affektreaktion des Ichs auf die Gefahr
Agoraphobie 253 Versuchungsangst ... die genetisch mit der Kastrationsangst zusammenhängen muss 269 die Triebgefahr ist die Versuchung 270 zeitliche Regression in die Kinderjahre (im extremen Fall bis in den Mutterleib) 270 wenn er wie ein kleines Kind von einer Person seines Vertrauens begleitet wird [VT] 269 sich nicht über eine bestimmte Strecke von seinem Haus entfernt, nicht in Gegenden...
Aktualneurose 253 281 auf dem Boden dieser Aktualneurosen besonders leicht Psychoneurosen entwickeln
Ambivalenzkonflikt 247 sehr häufig 246 sie ständig auf der Hut ist, ihr Gegenteil in Unterdrückung zu halten, ..., Verdrängung durch Reaktionsbildung im Ich 247 verschiedene Wege, die aus einem Ambivalenzkonflikt herausführen 248 Sie [die Verschiebung] ist jener andere Mechanismus, der die Erledigung des Ambivalenzkonflikts ohne die Hilfe der Reaktionsbildung gestattet. 248 wird gleichsam umgangen. 268 ausweicht [dem Ambivalenzkonflikt], denn der Vater ist ein gleichzeitig geliebtes Objekt.
Analogie 276 Wahrnehmung einer Analogie, die aber dem Kind nicht auffällig werden kann 277
Angst 238 dass das Ich die eigentliche Angststätte [vgl. Das Ich und das Es] ist 238 die frühere Auffassung zurückweist, die Besetzungsenergie der verdrängten Regung werde automatisch in Angst verwandelt 239 die Angst wird bei der Verdrängung nicht neu erzeugt, sondern als Affektzustand nach einem vorhandenen Erinnerungsbild reproduziert. 239 diese Verursachung soll nicht ökonomisch erklärt werden 239 der Geburtsakt als das erste individuelle Angsterlebnis 240 die ersten Angstausbrüche erfolgen jedenfalls vor der Differenzierung des Ueber-Ichs ... 240 quantitative Momente, wie die übergrosse Stärke der Erregung und der Durchbruch des Reizschutzes, die nächsten Anstösse der Urverdrängungen sind 252 der Angstaffekt ... stammt nicht aus dem Verdrängungsvorgang, nicht aus den ... verdrängten Regungen, sondern aus dem Verdrängenden selbst 253 Kastrationsangst ... eine Realangst 253 die meiste Angst des Ichs , die Angsteinstellung des Ichs, das Primäre und der Antrieb zur Verdrängung . 253 niemals geht die Angst aus der verdrängten Libido hervor. 254 es kann also noch immer richtig sein, dass sich bei der Verdrängung Angst aus der Libidobesetzung der Triebregungen bildet 254 die Reduktion der beiden Ursprünge der Angst lässt sich nicht leicht durchsetzen 254 das Ich in der Situation des gestörten Koitus ... Gefahren wittert, ... aber es ist nichts damit zu machen. 255 Es gibt reichlich Neurosen, bei denen sich nichts von Angst zeigt. 266 wie hat sich das Ich solche Angst erspart 268 sowie das Ich die Kastrationsgefahr erkannt hat, gibt es das Angstsignal und inhibiert mittels der Lust-Unlust-Instanz ... den bedrohlichen Besetzungsvorgang im Es. Gleichzeitig ... Phobie 269 Angst sei nur ein Affektsignal und an der ökonomischen Situation sei nichts geändert worden. 277 Angstbereitschaft des Säuglings 277 kindliche Angstäusserung ....Dunkelheit ... Fremde Person 277 Die Angst erscheint so als Reaktion auf das Vermissen des Objekts 277 auf die Kastrationsangst die Trennung von einem hochgeschätzten Objekt zum Inhalt hat und dass die ursprünglichste Angst („Urangst“ der Geburt) bei der Trennung von der Mutter entstand. 278 Vermissen der Mutter wird nun die Gefahr, bei deren Eintritt der Säugling das Angstsignal gibt, ... ehe die gefürchtete ökonomische Situation eingetreten ist. 278 schliesst gleichzeitig den Uebergang von der automatisch ungewollten Neuentstehung der Angst zu ihrer beabsichtigten Reproduktion als Signal der Gefahr. 278 in beiden Hinsichten, sowohl als automatisches Phänomen wie als rettendes Signal 279 die Angstbedingung des Objektverlusts 279 Auch die nächste Wandlung der Angst, die in der phallischen Phase auftretende Kastrationsangst, ist eine Trennungsangst. 279 Die Kastrationsangst entwickelt sich zur Gewissensangst, zur sozialen Angst 280 Todes- (Lebens-)Angst 280 Projektion des Ueber-Ichs in den Schicksalsmächten 280 die bei der Verdrängung abgezogene Besetzung ist, welche die Verwendung als Angstabfuhr erfährt. 280 jetzige Auffassung der Angst als eines vom Ich beabsichtigten Signals zum Zweck der Beeinflussung der Lust-Unlust-Instanz 280 nichts gegen die Annahme zu sagen, dass das Ich gerade die durch die Abziehung bei der Verdrängung freigewordene Energie zur Erweckung des Affekts verwendet. 279 keinen Raum für ein Abreagieren des Geburtstraumas gibt ... andere Funktion der Angst als die eines Signals zur Vermeidung der Gefahrsituation nicht aufzufinden ist 281der zweite Fall in der Aetiologie der Aktualneurosen verwirklicht ..., der erste für die der Psychoneurosen charakteristisch bleibt. 281 Bei Abstinenz ..., Ablenkung derselben [der Libido] von ihrer psychischen Verarbeitung, direkt Angst aus Libido entsteht, ... Hilflosigkeit des Ichs gegen eine übergrosse Bedürfnisspannung hergestellt wird. 281 das Ich Versuche macht, die Angst, die es eine Weile zu suspendieren gelernt hat, zu ersparen und durch Symptombildung zu binden 281 einem bestimmten Entwicklungsalter sei eine gewisse Angstbedingung wie adäquat zugeteilt. [Entwicklungspsychologie] 283 Gerade beim Weibe scheint die Gefahrsituation des Objektverlustes die wirksamste geblieben zu sein. 283 nicht mehr um . .. den realen Verlust des Objekts, sondern um den Liebesverlust von Seiten des Objekts 283 Angstbedingung des Liebesverlustes spiele bei der Hysterie eine ähnliche Rolle wie die Kastrationsdrohung bei den Phobien, die Ueber-Ich-Angst bei der Zwangsneurose 284 Symptome werden geschaffen, um das Ich der Gefahrsituation zu entziehen. 284 Wird die Symptombildung verhindert, so tritt die Gefahr wirklich ein, ... stellt sich jene der Geburt analoge Situation her, in der sich das Ich hilflos ..., die erste und ursprünglichste der Angstbedingungen 285 Mindestmass von Angstentwicklung ..., die Angst nur als Signal zu verwenden 287 und doch benehmen sie sich, als bestünden die alten Gefahrsituationen noch, sie halten an allen früheren Angstbedingungen fest [Synchronie]. 287 Einige dieser Gefahrsituationen sich dadurch in spätere Zeiten hinüberretten, dass sie ihre Angstbedingungen zeitgemäss modifizieren [Nachträglichkeit] 287 Kastrationsangst unter der Maske der Syphiliphobie .. der Triebfreiheit schwere Erkrankungen drohen 287 andere der Angstbedingungen sind überhaupt nicht zum Untergang bestimmt, sondern sollen den Menschen durchs Leben begleiten [z.B. Angst vor dem Ueber-Ich: Gewissen] 288 Woher der Vorzug den der Angstaffekt vor allen anderen zu geniessen scheint, dass er allein Reaktionen hervorruft, die sich als abnorm von den anderen sondern... 289 Die Angst ist die Reaktion auf die Gefahr
Angst, soziale 280 keinen Anlass, dem Ueber-Ich irgendeine Angstäusserung zuzuteilen 280 „Angst des Es“... einen ungeschickten Ausdruck 280 Affektzustand 280 das Es kann nicht Angst haben wie das Ich, es ist keine Organisation, kann Gefahrsituationen nicht beurteilen 284 a) Angst selbst ein Symptom der Neurose ... 284 b) alle Symptombildung nur übernommen, um der Angst zu entgehen 284 jede Hemmung, die sich das Ich auferlegt, Symptom genannt werden. 285 Bei der Zwangsneurose ist sie [die Gefahr] weit mehr verinnerlicht, der Anteil der Angst vor dem Ueber-Ich, der soziale Angst ist, repräsentiert noch den innerlichen Ersatz einer äussern Gefahr, der andere Anteil, die Gewissensangst ist durchaus endopsychisch 286 Mit dem Eintritt in soziale Beziehungen wird die Angst vor dem Ueber-Ich, das Gewissen, zur Notwendigkeit, der Wegfall dieses Moments die Quelle von schweren Konflikten und Gefahren usw.
Animismus ² 263
Anpassung 244 sekundäre Anpassung an das Symptom
Arbeitshemmung 235 Die so oft als isoliertes Symptom Gegenstand der Behandlung wird ... Reaktionserscheinungen 235 als isoliertes Symptom [bei Hysterie], [bei Zwangsneurose]
Ausdruck 250 durch einen regressiven Ausdruck
Aussenwelt, reale 243 293 Einfluss der realen Aussenwelt
Automatisch 278 schliesst gleichzeitig den Uebergang von der automatisch ungewollten Neuentstehung der Angst 280 die Angst in jedem Fall durch einen ökonomischen Vorgang automatisch entstanden glaubte 292 Einfluss des Automatismus – ich zöge vor zu sagen: des Wiederholungszwanges
Bedürfnis 277
bertät 260 in der Kindheit abgebrochene Genitalorganisation setzt ... ein ... die aggressiven Regungen der Frühzeit wieder erwachen
Bewältigung 278 psychische Verwendung und Abfuhr
Charakter 259
Das Es 292 das fixierende Moment an der Verdrängung ist also der Wiederholungszwang des unbewussten Es
das Ich 237 dem Ich das Zugeständnis gemacht, dass es einen so weitgehenden Einfluss auf die Vorgänge im Es äussern kann [ubw Ich] ... überraschende Machtentfaltung 237 dieser Einfluss fällt dem Ich zu infolge seiner innigen Beziehung zum Wahrnehmungssystem, die ja sein Wesen ausmacht ... Funktion dieses Systems, das wir W-Bw genannt haben 238 versucht es, alle Abläufe des seelischen Geschehens im Sinne des Lustprinzips zu lenken 238 stellen uns das Ich ... als ohnmächtig gegen das Es vor 238 dass das Ich die eigentliche Angststätte [vgl. Das Ich und das Es] ist 240 beherrscht den Zugang zum Bewusstsein wie den Uebergang zur Handlung, in der Verdrängung bestätigt es seine Macht nach beiden Richtungen 241 Mächtigkeit des Ichs 241 die andere Seite seiner Kraftäusserung zu spüren [die Triebregung] 242 Problem des Ichs 242 anderseits ist das Ich mit dem Es identisch ... ein besonders differenzierter Anteil desselben 242 eine Organisation, das Es aber keine ... 242 das Ich ist eben der organisierte Anteil des Es 243 beruht auf dem freien Verkehr und der Möglichkeit gegenseitiger Beeinflussung unter all seinen Bestandteilen, seine desexualisierte Energie 243 Streben nach Bindung und Vereinheitlichung 243 Zwang zur Synthese 243 versucht, die Fremdheit und Isolierung des Symptoms aufzuheben 244 ist friedfertig und möchte sich das Symptom einverleiben, es in sein Ensemble aufnehmen 244 Abkömmling der verdrängten Regung 246 Verdrängung durch Reaktionsbildung im Ich 261 Symptome, die ursprünglich Einschränkungen des Ichs bedeuteten 261 nehmen dank der Neigung des Ichs zur Synthese auch die von Befriedigungen an 263 das Ich soviel mehr Schauplatz der Symptombildung ist als bei der Hysterie 265 das Ich ... eine grosse Isolierungsarbeit zu leisten 265 müssen wir das Ich dazu erziehen, auf diese sonst gerechtfertigte Funktion zeitweilig zu verzichten 267 Abwehr des Ichs 286 das Ich und der Trieb im es ja Teile derselben Organisation sind. 292 Auf ein Stück seiner Souveränität verzichtet [durch die Verdrängung] 292 nur durch die frei bewegliche Funktion des Ichs aufgehoben wird [der Wiederholungszwang] 292 Tatsache ist, dass es ihm so oft misslingt und dass es seine Verdrängungen nicht rückgängig machen kann
Das Unbewusste 292
Denken 263 erotisiert erscheint [Ersterwähnung]
Destruktion 265 267 die aggressive [Störung] ist wesentlich vom Destruktionstrieb abhängig
Einschränkung 246 die sich das Ich auferlegt, um nicht das Angstsymptom zu wecken 261 Symptome, die ursprünglich Einschränkungen des Ichs bedeuteten 261 äusserst eingeschränktes Ich, das darauf angewiesen ist, seine Befriedigungen in den Symptomen zu suchen 268
Ekel 234 Abwehrsymptom des Ekels, das sich ursprünglich als nachträgliche Reaktion auf den passiv erlebten Sexualakt ..., später bei der Vorstellung desselben auftritt
Endopsychisch 285
Entstellungsersatz 252
Entwicklung 281 einem bestimmten Entwicklungsalter sei eine gewisse Angstbedingung wie adäquat zugeteilt. [Entwicklungspsychologie] 286
Erbrechen 234 hysterische Abwehr des Essens
Eros 265 will die Berührung ... strebt nach Vereinigung, Aufhebung der Raumgrenzen zwischen Ich und Glied im Objekt.
Erotisch 267 wo die zärtliche Strömung für die Mutter als eine zärtliche gelten kann [der kleine Hans]
Erotisierung 235 überstarke Erotisierung (Ursache der neurotischen Hemmung)
Erregungsablauf 237
Erregungssumme 286 grosse Erregungssummen, die von aussen oder innen anlangen, psychisch zu bewältigen
Ersatz 240 247 268 Ersatzbildung 285 Symptombildung als Synonym mit Ersatzbildung gebrauchen
Essen 234
Feminin 267 die feminine Einstellung zum Vater [Wolfsmann]
Ferenczi 279
Fixierung 244 [des Symptoms] 292 Hergang der Verdrängung und der Erhaltung der nicht mehr aktuellen Gefahrsituation ist.
Fremdheit 243
Geburt 275 die Gefahr der Geburt hat noch keinen psychischen Inhalt 290 wird das Vorbild der Angstreaktion
Gefahr 238 Bei äusserer Gefahr unternimmt das organische Wesen einen Fluchtversuch, es zieht zunächst die Besetzung von der Wahrnehmung des Gefährlichen ab [Verleugnung]. 275 die Gefahr der Geburt hat noch keinen psychischen Inhalt. 278 das Anwachsen der Erledigung heischenden Reizgrössen ... 278 Kern der „Gefahr“ 279 Wandlung vom Verlust des Mutterobjekts zur Kastration 281 Gefahr der psychischen Hilflosigkeit passt zur Lebenszeit der Unreife des Ichs 282 [Gefahrsituationen] 282 Gefahr des Objektverlustes zur Unselbständigkeit der ersten Kinderjahre, die Kastrationsangst zur phallischen Phase, die Ueber-Ich-Angst zur Latenzzeit 283 Gefahrsituation 284 da wir die Angstentwicklung auf die Gefahrsituation zurückgeführt haben 285 werden diese Triebregungen zu Bedingungen der äusseren Gefahr 289 mit dem Wesen der Gefahr zusammenhängt, wenn sich der Angstaffekt eine Ausnahmestellung in der seelischen Oekonomie erzwingen kann. 290 Erste Gefahrsituation und Angstbedingung 293 quantitative Relationen, ..., ob die alten Gefahrsituationen festgehalten werden, ob die Verdrängungen des Ichs erhalten bleiben, ...
genetisch 253
Gewissen 286
Gingerbreadman 249
Halluzination 277
Handlung 240
Hemmung 233 hat eine besondere Beziehung zur Funktion, ... nicht notwendig etwas Pathologisches ... auch eine normale Einschränkung einer Funktion ... es kann also auch eine Hemmung ein Symptom sein ... 233 innig an die Funktion geknüpft 233 Beziehung der Hemmung zur Angst 233 manche Hemmungen sind offenbar Verzicht auf Funktion, weil bei deren Ausübung Angst entwickelt würde. 234 reine Hemmung 235 ist der Ausdruck einer Funktionseinschränkung des Ichs 235 spezialisierte Hemmungen 235 wenn das Klavierspielen, Schreiben und selbst das Gehen neurotischen Hemmungen [Ersterwähnung] unterliegen. 235 Schreiben – Koitus, Gehen – Stampfen auf dem Leib der Mutter 235 spezialisierte H., allgemeine H. 235 das Ich verzichtet auf diese ihm zustehende Funktion, um nicht eine neuerliche Verdrängung vornehmen zu müssen, um einem Konflikt mit dem Es auszuweichen. 235 an den spezialisierten Hemmungen ... die allgemeineren Hemmungen des Ichs 236 Einschränkungen der Ich-Funktionen entweder aus Vorsicht [Angst?] oder infolge von Energieverarmung 246 die unverständliche Angst, auf die Strasse zu gehen ist eine Hemmungserscheinung. 269 das Ich sich bei der Phobie durch eine Vermeidung oder ein Hemmungssymptom der Angst entziehen kann
Hilflosigkeit 278 psychische Hilflosigkeit ... Gegenstück seiner biologischen Hilflosigkeit ist [Gegensatzpaar]
Hysterie 234 direkte Angst vor der Sexualfunktion 239 es ist nicht einmal sicher, ob die hysterischen Anfälle die ursprünglich solche traumatische Reproduktionen sind, diesen Charakter dauernd bewahren. 259 Abwehrvorgang der Hysterie ... sich auf die Verdrängung einschränkt, indem das Ich sich von der unliebsamen Triebregung abwendet, sie dem Ablauf im Unbewussten überlässt ... ausschliessend richtig kann das zwar nicht sein ... die Erfüllung einer Strafandrohung des Ueber-Ichs bedeutet, ... allgemeinen Charakter im Verhalten des Ichs
Ich-Einschränkung ² 235 Funktionseinschränkung des Ichs 292 Wiederholungszwang 292
Ich-Entwicklung 281
Ich-Funktion 233 [Ersterwähnung]verschiedene Ich-Funktionen (die Sexualfunktion, das Essen, die Lokomotion, die Berufsarbeit). 235 geschädigt wird, wenn seine Erogenität, seine sexuelle Bedeutung zunimmt
ichfremd 243
Ichgerecht 294
Impotenz 279 (durch die Kastrationsdrohung Gehemmten)
Impotenz, psychische 233
Inhibition 281
Innenwelt 243
Innervation 278
Instanz 238
Invalidenrente 244 der Kriegsverletzte habe sich das Bein nur abschiessen lassen, um dann von seiner Invalidenrente zu leben
Isolierung 264 Was so auseinandergehalten wird, .... was assoziativ zusammengehört, die motorische Isolierung soll eine Garantie für die Unterbrechung im Zusammenhang des Denkens geben 264 ... der normale Vorgang der Konzentration 265 als das Störendste wird empfunden, was ursprünglich zusammengehört hat. 265 das Ich ... eine grosse Isolierungsarbeit zu leisten 264 Tabu der Berührung 266
Kastrationsangst 252 verzichtet auch der kleine Russe auf den Wunsch, vom Vater als Sexualobjekt geliebt zu werden ..., er sein Genitale aufopfert 252 Motor der Verdrängung 258 Motor der Abwehr 268 erhält ein anderes Objekt und einen entstellten Ausdruck 279 die Beraubung dieses Gliedes ist soviel wie eine neuerliche Trennung von der Mutter, bedeutet also wiederum, einer unlustvollen Bedürfnisspannung hilflos ausgeliefert zu sein. 282 wir nicht in Gefahr sind, die Kastrationsangst als einzigen zur Neurose führenden Abwehrvorgänge erklären
Kastrationskomplex 266 so sicher sich der Kastrationskomplex bei ihnen [den Frauen] konstatieren lässt, von einer Kastrationsangst im richtigen Sinn kann man bei bereits vollzogener Kastration doch nicht sprechen [Kastrationsangst bei Frauen?] 267 (die des positiven oder des negativen Oedipuskomplexes) einschreiten, ..., ihr nachzugeben brächte die Gefahr der Kastration mit sich.
Katharsis 290 wegen dieses Widerspruchs mit der Wirklichkeit hatte ich ja seinerzeit die Theorie des Abreagierens aufgegeben, die in der Katharsis eine so grosse Rolle spielte
Kinderneurosen 287 man vermisst die Zeichen der Kinderneurose auch nicht bei einem erwachsenen Neurotiker, während lange nicht alle Kinder, die sie zeigen, auch später Neurotiker werden.
Kleiner Hans 268 die Genitalorganisation bereits erreicht
Konstitution 290 keinen Raum für den berechtigten ätiologischen Anspruch der hereditären Konstitution. Ranksche Lehre hat konstitutionelle wie phylogenetische Faktoren überhaupt ausser Betracht gelassen.
Konversion 243 Abwehrkampf gegen die unliebsame Triebregung durch die Symptombildung abgeschlossen wird, ... am ehesten bei der hysterischen Konversion
Konversionshysterie 255 schwerste Symptome ohne Beimengung von Angst 255 motorische Lähmung, Kontraktur, unwillkürlich ... Entladung, ein Schmerz, eine Halluzination, sind ... permanent festgehaltene oder intermittierende Besetzungsvorgänge. 256 Undurchsichtigkeit der Symptombildung ... können wir nicht erraten... das unfruchtbare Gebiet.
Krankheitsgewinn, sekundärer 244 kommt dem Bestreben des Ichs, sich das Symptom einzuverleiben ...
Latenzzeit 258 Untergang des Oedipus-Komplexes, ... Schöpfung oder Konsolidierung des Ueber-Ichs ... die Aufrichtung der ethischen und ästhetischen Schranken im Ich
Leben 288 Strom des Lebens
Libido 267 sukzessive Phasen der Libidoorganisation [Diachronie]
Libidoorganisation 251 genitale (phallische)
Lust-Unlust 238 die es von daher [von innen her] erreichen 255 wechselnd ist die Unlustempfindung
Lust-Unlust-Instanz 268 280
Männlichkeit 283 die Zwangsneurose zur Männlichkeit [eine Affinität]
Masochismus 261 Symptome bedeuten ... Befriedigungen masochistischer Treibregungen, die ebenfalls aus der Regression eine Verstärkung bezogen haben
Melancholie 236 Verständnis der Allgemeinhemmung zu finden sein, durch die sich die Depressionszustände und der schwerste derselben, die Melancholie, kennzeichnen
Mutterobjekt 278 [Ersterwähnung]
nachträglich 234 nachträgliche Reaktion auf den passiv erlebten Sexualakt
Nachträglichkeit ² 282 [ganze Fussnote 1] ist aber ihr Ansatz [die ursprüngliche Triebregung] im Unbewussten erhalten geblieben, und hat er sich als resistent gegen die verändernden und entwertenden Einflüsse des Lebens erwiesen? Usf.
Neurose 248 was diese zur Neurose macht, ist .. . die Ersetzung des Vaters durch das Pferd 294 das neurotische Leiden
Neurosenwahl ² 255 niemand hat noch die Bedingung angeben können, die darüber entscheidet, ob ein Fall die Form einer Konversionshysterie oder einer Phobie annimmt, 256 schwer, in dieser Mannigfaltigkeit das Problem herauszufinden, das solche Differenzierungen ermöglicht und doch einheitlich erklären lässt. 282 Möglicherweise ... engere Beziehung zwischen der wirksamen Gefahrsituation und der Form der auf sie folgenden Neurose 283 Angstbedingung des Liebesverlustes spiele bei der Hysterie eine ähnliche Rolle wie die Kastrationsdrohung bei den Phobien, die Ueber-Ich-Angst bei der Zwangsneurose 289 nicht zur Verfügung haben, ist ein Moment, das uns die Auslese der Individuen verständlich macht ..., wer an die ser Aufgabe scheitern muss 291 Entscheidung über den Ausgang in Neurose liegt ... auf einem andern, wiederum auf einem unbekannten Gebiet [Konstitution] 293 [Aetiologie] drei hervor: ein biologischer, ein phylogenetischer und ein psychologischer 293 a) Hilflosigkeit und Abhängigkeit des kleinen Menschenkindes [biologisch] 293 b) Frühblüte ... Unterbrechung ... Pubertät ... Wir meinen, es müsste in den Schicksalen der Menschheit etwas Wichtiges vorgefallen sein, was diese Unterbrechung der Sexualentwicklung als historischen Niederschlag hinterlassen hat. 294 Die meisten Triebansprüche dieser kindlichen Sexualität vom Ich als Gefahren behandelt und abgewehrt werden, so dass die späteren sexuellen Regungen der Pubertät, die ichgerecht sein sollten, in Gefahr sind, der Anziehung der infantilen Vorbilder zu unterliegen und ihnen in die Verdrängung zu folgen... die direkteste Aetiologie der Neurosen [phylogenetisch] c) Psychologischer Faktor ist in einer Unvollkommenheit unseres seelischen Apparates zu finden, ... Differenzierung in ein Ich und ein Es zusammenhängt... durch die Rücksicht auf die Gefahren der Realität wird das Ich genötigt, sich gegen gewisse Triebregungen des Es zur Wehre zu setzen, ..., mit dem Es selbst innig verbunden, kann es die Triebgefahr nur abwehren, indem es seine eigene Organisation einschränkt und sich die Symptombildung als Ersatz für seine Beeinträchtigung des Triebes gefallen lässt. Erneuert sich dann der Andrang des abgewiesenen Triebes, ... für das Ich alle Schwierigkeiten ... neurotisches Leiden.
Neurotiker 288viele Menschen in ihrem Verhalten zur Gefahr infantil bleiben und verjährte Angstbedingungen nicht überwinden
Objektverlust 277 278 verschiebt sich nun der Inhalt der Gefahr von der ökonomischen Situation auf seine Bedingung, den Objektverlust.
Oekonomie 276 grossartige Störung in der Oekonomie seiner narzisstischen Libido 278 ökonomische Störung
Organ- und Funktions-Lähmungen 235
pathogene Situation 255
Phase, phallische 279
Philosophie 240 [Polemik gegen Philosophie]
Phobie 235 Einschaltung bestimmter Bedingungen, bei deren Nichterfüllung Angst auftritt (Phobie) 246 durch die unbestimmte Phobie, in der nur noch die Angst und ihr Objekt vorkommen zu ersetzen 246 die ganze psychische Situation ... in Betracht ziehen 248 die Angst dieser Phobie nicht als Symptom bezeichnen ..248 eine durchaus begreifliche affektive Reaktion vor uns 248 was diese zur Neurose macht, ist .. . die Ersetzung des Vaters durch das Pferd. 253 die meisten Phobien gehen, ..., auf eine solche Angst des Ichs vor den Ansprüchen der Libido zurück. 255 den Konversionshysterien so nah ... diese als „Angsthysterie“ einzureihen. 268 Angst Phobie ist eine fakultative 268 früher einmal der Phobie den Charakter einer Projektion zugeschrieben, indem sie eine innere Triebgefahr durch eine äussere Wahrnehmungsgefahr ersetzt 269 so ist ... bei der Phobie doch nur eine äussere Gefahr durch eine andere ersetzt. 269 einige Momente zur Symptombildung hinzukommen 269 geht, die er nicht gut kennt ...269 Einfluss der infantilen Momente 270 dann ist die Angst gebannt, tritt aber jedes Mal wieder auf, wenn die schützende Bedingung nicht eingehalten wird. 270 Mechanismus der Phobie 277 frühesten Kindheitsphobien einen direkte Rückführung auf den Eindruck des Geburtsaktes nicht zulassen.
Phylogenetisch 286
Quantität 293 es sind quantitative Relationen, nicht direkt aufzuzeigen, nur auf dem Weg des Rückschlusses fassbar.
Rank 290 291
Reaktionsbildung 247 Verdrängung durch Reaktionsbildung (im Ich) [Ersterwähnung] 258 259 im Ich
Reaktionserscheinungen 235 wie Müdigkeit (Schwindel, Erbrechen), wenn die Fortsetzung der Arbeit erzwungen wird.
Realangst 253 die unverwandelte Kastrationsangst, also eine Realangst, Angst vor einer wirklich drohenden oder als real beurteilten Gefahr. 269 kein anderer Unterschied von der Realangst, die das Ich normalerweise in Gefahrsituationen äussert, als dass der Inhalt der Angst unbewusst bleibt und nur in einer Entstellung bewusst wird.
Realität, äussere 240
Regression 250 durch einen regressiven Ausdruck 250 nur um eine Ersetzung der Repräsentanz durch einen regressiven Ausdruck oder um eine wirkliche regressive Erniedrigung der genital gerichteten Regung im Es. 250 [regressive Abwehr] 256 [u. Zwangsneurose] 258 metapsychologische Erklärung der Regression suche ich in einer „Triebentmischung“ 260 Libidoregression [u.Zwangsneurose] 261 Symptome bedeuten ... Befriedigungen masochistischer Treibregungen, die ebenfalls aus der Regression eine Verstärkung bezogen haben
Regression, zeitliche 270
Reizschutz 240 gibt es aber nur gegen äussere Reize, nicht gegen innere Triebansprüche
Repräsentanz 248 (dem Vorstellungsinhalt) 250
Reproduzieren 290 Angstaffekte reproduziert
Sadismus 267 Vertreter eines anderen, dem Eros gegensätzlichen Triebes 268 die sadistische Objektbesetzung hat also auch ein Anrecht, als eine libidinöse behandelt zu werden.
Schmerz 286 Jede dieser Schmerzbedingungen hat ihre Zeit und erlischt mit deren Ablauf; die letzten, definitiven, erhalten sich dann durchs Leben.
Schuldgefühl 261
Selbstbestrafung 236 Das Ich darf diese Dinge nicht tun, weil sie ihm Nutzen und Erfolg bringen würden, was das gestrenge Ueber-Ich versagt hat ... um nicht in Konflikt mit dem Ueber-Ich zu geraten
Selbsterhaltung 278
Störung 233 [der Sexualfunktion], 234 der Nahrungsfunktion 234 [der Lokomotion] 234 die Arbeitshemmung [Angst] 234 direkte Angst vor der Sexualfunktion ist beim Weibe häufig, wir ordnen sie der Hysterie zu
Sublimierung 259 Sublimierung anal-erotischer Komponenten [beim Zeremoniell]
Symptom 233 Anzeichen eines krankhaften Vorganges 236 das Symptom kann nicht mehr als ein Vorgang im oder am Ich beschrieben werden 237 Anzeichen und Ersatz einer unterbliebenen Triebbefriedigung [„abnorme Sexualität“], Erfolg des Verdrängungsvorganges 240 entsteht aus der durch die Verdrängung beeinträchtigtenTriebregung 240 wir lernen nur aus den Fällen, die als mehr oder minder missglückte Verdrängungen zu bezeichnen sind. 240 Ersatzvorgang ... wird von der Abfuhr durch die Motilität ferngehalten 240 es wird ihm verwehrt, sich in Handlung umzusetzen. 240 muss er sich in der Veränderung des eigenen Körpers erschöpfen. 242 behauptet nun seine Existenz ausserhalb der Ichorganisation und unabhängig von ihr. 242 Exterritorialität ... wo sie mit Anteilen der Ichorganisation assoziativ zusammentreffen ... auf Kosten des Ichs ausbreiten werden. 243 Fremdkörper 243 Abwehrkampf gegen die unliebsame Triebregung durch die Symptombildung abgeschlossen wird, ... am ehesten bei der hysterischen Konversion 243 in der Regel ist der Ablauf ein anderer; nach dem ersten Akt der Verdrängung folgt ein ... nie zu beendendes Nachspiel, der Kampf gegen die Triebregung findet seine Fortsetzung im Kampf gegen das Symptom. 243 Hysterische Symptome, die uns als Kompromiss zwischen Befriedigungs- und Strafbedürfnis durchsichtig geworden 243 Forderung des Ueber-Ichs haben solche Symptome von vornherein Anteil am Ich, während sie andererseits Positionen des Verdrängten und Einbruchstellen desselben in die Ich-Organisation bedeuten 243 Grenzstation mit gemischter Besetzung 243 Anpassung an das ichfremde Stück der Innenwelt ..., das durch das Symptom repräsentiert wird, wie sie das Ich sonst ...., gegen die reale Aussenwelt zustande bringt. 244 So wird das Symptom allmählich mit der Vertretung wichtiger Interessen betraut ... Wert für die Selbstbehauptung [Selbsterhaltung] 244 sekundäre Anpassung an das Symptom 244 Zwangsneurose und der Paranoia, ... weil sie ihm eine ... narzisstische Befriedigung bringen 244 die beiden Verfahren, die das Ich gegen das Symptom anwendet, stehen wirklich in Widerspruch zueinander 246 um die bestimmte ängstliche Erwartung: das Pferd werde ihn beissen 246 der Kern des Symptoms 248 die Entstellung, in der die Symptombildung entsteht. 266 bei andern Affektionen als bei den Phobien, der Konversionshysterie und der Zwangsneurose ...es ist zu wenig darüber bekannt 281 das Ich Versuche macht, die Angst, die es eine Weile zu suspendieren gelernt hat, zu ersparen und durch Symptombildung zu binden 284 Symptombildung hat ..., den wirklichen Erfolg, die Gefahrsituation aufzuheben 285 Symptombildung als Synonym mit Ersatzbildung gebrauchen
System W-Bw 238
Technik 265 müssen wir das Ich dazu erziehen, auf diese sonst gerechtfertigte Funktion zeitweilig zu verzichten
Tendenz 235
Therapie, analytische 292 wenn wir dem Ich in der Analyse die Hilfe leisten, die es in den Stand setzen kann, seine Verdrängungen aufzuheben, bekommt es seine Macht über das verdrängte Es wieder und kann die Triebregungen so ablaufen lassen, als ob die alten Gefahrsituationen nicht mehr bestünden. [Wirkung der Analyse] 293 Was wir so erreichen, steht in ... Einklang mit dem sonstigen Machtbereich unserer ärztlichen Leistung. ... muss sich ja unsere Therapie damit begnügen, rascher, verlässlicher, mit weniger Aufwand den guten Ausgang herbeizuführen, der sich unter günstigen Verhältnissen spontan ergeben hätte.
totemistisch 248 die mitgeborenen Spuren totemistischer Denkweise
Trauma ² 281 traumatische Kriegsneurosen, welcher Name allerdings sehr verschiedenartige Affektionen umfasst 288 es dürfte für jedermann eine Grenze geben, über die hinaus ein seelischer Apparat in der Bewältigung der Erledigung heischenden Erregungsmengen versagt
Trennung 277 auf die Kastrationsangst die Trennung von einem hochgeschätzten Objekt zum Inhalt hat und dass die ursprünglichste Angst („Urangst“ der Geburt) bei der Trennung von der Mutter entstand.
Trennungsangst 279 [Ersterwähnung]
Triebablauf 292
Triebgefahr 285
Triebregung 237 240 die andere Seite seiner [das Ich] Kraftäusserung [Handlung] 240
Ueber-Ich 240 die Abgrenzung zwischen Urverdrängung und Nachdrängen schafft. 259 das aus dem Es stammt 261[u. Zwangsneurose] 279 Kern des Ueber-Ichs, der introjizierten Elterninstanz entspricht. 285 Angst vor dem Ueber-Ich, der soziale Angst ist
Uebergangsphase 249 von der oralen zur sadistischen Libidoorganisation
Ungeschehenmachen ² 234 263 negative Magie , motorische Symbolik 263 diese Technik nicht nur in der Neurose, sondern auch in den Zauberhandlungen, Volksgebräuchen und im religiösen Zeremoniell 263 wo der zweite Akt den ersten aufhebt, so, als ob nichts geschehen wäre 264 ein Ereignis als „non arrivé“ zu behandeln 263 in der Neurose die Vergangenheit selbst aufzuheben versucht 264 neue, motorische Technik der Abwehr
Unlust 237 stand man vor dem Problem, wie Unlust das Ergebnis einer Triebbefriedigung sein könnte
Unlustsignal 238 braucht es [das] Ich bloss Unlustsignal zu geben 238 woher rührt die Energie, die zur Erzeugung des Unlustsignals ...238 Die Unlust-(Angst)-Entbindung 244 das Ich nötigt, wiederum das Unlustsignal zu geben
Urverdrängung 239 Symptom 239 Fälle von Nachdrängen sind. Sie setzen früher erfolgte Urverdrängungen voraus, die auf die neuere Situation ihren anziehenden Einfluss ausüben. Von diesen Hintergründen und Vorstufen der Verdrängung ist noch viel zu wenig bekannt. 240 Erniedrigung des Befriedigungsablaufs zum Symptom 240 als Befriedigung nicht mehr kenntlich 240 quantitative Momente, wie die übergrosse Stärke der Erregung und der Durchbruch des Reizschutzes, die nächsten Anstösse der Urverdrängungen sind
Verarbeitung, psychische 281 die wie bei der Geburt in Angstentwicklung ausgeht
Verbotsystem 266
Verdrängung 237 geht vom Ich aus, evtl. im Auftrag des Ueber-Ichs 237 unsere bisherigen Beschreibungen haben den Erfolg der Abhaltung vom Bewusstsein nachdrücklich betont (die Verdrängung, 108) 237 werde die zu erwartende Befriedigungslust in Unlust verwandelt 239 die meisten Verdrängungen, ... , Fälle von Nachdrängen sind. Sie setzen früher erfolgte Urverdrängungen voraus. 239 Hintergründen und Vorstufen der Verdrängung ist noch viel zu wenig bekannt. 240 das Auftreten des Ueberichs die Abgrenzung zwischen Urverdrängung und Nachdrängen schafft. 240 in zwei unterschiedenen Situationen ..., wenn eine unliebsame Triebregung durch eine äussere Wahrnehmung wachgerufen wird und wenn sie ohne solche Provokationen im Innern auftaucht. 240 Bei der Verdrängung arbeitet das Ich unter dem Einfluss der äussern Realität und schliesst darum den Erfolg des Ersatzvorganges von dieser Realität ab. 246 Motiv der Verdrängung 249 wäre der Charakter der anstössigen, aggressiven Triebregung durch die Verdrängung gar nicht verändert, nur deren Objekt gewandelt worden. 249 Es Fälle von Verdrängung gibt, die nicht mehr leisten als dies. 250 nicht das einzige Mittel ist, das dem Ich zur Abwehr einer unliebsamen Triebregung zu Gebote steht. 250 Verdrängung 252 Motor der Verdrängung ... die Angst vor einer drohenden Kastration 253 hier macht die Angst die Verdrängung, nicht wie ich früher gemeint habe, die Verdrängung die Angst . 258 wir unterscheiden hier zweckmässig die allgemeine Tendenz der „Abwehr“ von der „Verdrängung“ die nur eine der Mechanismen ist, deren sich die Abwehr bedient. 263 Surrogate der Verdrängung 263 regelrechte Verdrängung 263 Hilfs- und Ersatztechniken 263 Variationen der Verdrängung [Abwehrmechanismen] 268 die Verdrängung ein Prozess ist, der eine besondere Beziehung zur Genitalorganisation der Libido hat [Ersterwähnung?], dass das Ich zu anderen Methoden der Abwehr greift, wenn es sich der Libido auf anderen Stufen der Organisation zu erwehren hat. 280 die wahrscheinliche frühesten Verdrängungen wie die Mehrzahl aller späteren durch solche Angst vor einzelnen Vorgängen im Es motiviert [Urverdrängung] 292 Wenn es dem Ich gelungen ist, sich einer gefährlichen Triebregung zu erwehren, z.B. durch den Vorgang der Verdrängung, so hat es diesen Teil des Es zwar gehemmt und geschädigt 292 das Verdrängte ist nun „vogelfrei“, ausgeschlossen aus der grossen Organisation des Ichs, nur den Gesetzen unterworfen, die im Bereich des Unbewussten herrschen 292 das fixierende Moment an der Verdrängung ist also der Wiederholungszwang des unbewussten Es 292 Tatsache ist, dass es ihm so oft misslingt und dass es seine Verdrängungen nicht rückgängig machen kann
Vergiftungswahn 234
Vermeiden 268 [und Tierphobie]
Vorstellung 234 [Phantasie]
Wahrnehmung 261 [u. Ich]
Weiblichkeit 282 [und Kastrationsgefahr] mehr zur Neurose disponierten weiblichen Geschlecht 283 die Hysterie eine grosse Affinität zur Weiblichkeit hat
Weltanschauung 240
Wendung gegen die eigene Person 250
Widerstand 244
Wiederholungszwang 264 Zwang zur Wiederholung ... was nicht in solcher Weise geschehen ist, wie es dem Wunsch gemäss hätte geschehen sollen ..., nun alle die Motive hinzutreten, bei diesen Wiederholungen zu verweilen 264 ein traumatisches Erlebnis ungeschehen zu machen, ... symptombildendes Motiv von erstem Rang 292 Wiederholungszwang des unbewussten Es 292 die regressive Anziehung der verdrängten Regung und die Stärke der Verdrängung sind so gross, dass die neuerliche Regung nur dem Wiederholungszwange folgen kann. 292 Die Anziehung des verdrängten Vorbilds wird verstärkt durch die Abstossung von Seiten der realen Schwierigkeiten, die sich einem anderen Ablauf der neuerlichen Triebregung entgegensetzen. s
Willenslähmung 261 des Ichs ..., das für jede Entscheidung beinahe ebenso starke Antriebe von der einen wie von der anderen Seite findet 261 dass keine der Verrichtungen des zur Vermittlung unfähigen Ichs ...
Wissenschaftstheorie 233 unser Sprachgebrauch lässt uns ... 235 wir kämen nicht über die Oberfläche der Erscheinungen hinaus 237 in hoffentlich unanfechtbarer Weise 238 mit dem Phänomen des Bewusstseins verbunden 239 wenn ich mich früher einmal so geäussert habe, so gab ich eine phänomenologische Beschreibung, nicht eine metapsychologische Darstellung 239 wir sollen aber diesen Zusammenhang nicht überschätzen 239 für unberechtigt anzunehmen, dass bei jedem Angstausbruch ... vorgeht, was einer Reproduktion der Geburtssituation gleichkommt[Widerspruch] 241 wir wissen ..., wie wenig Licht die Wissenschaft über die Rätsel dieser Welt verbreiten konnte; 240 wir lernen nur aus den Fällen, die als mehr oder minder missglückte Verdrängungen zu bezeichnen sind. 241 Forderung nach Gewissheit [?] 241 sollte nicht die Einsicht in die Wirkungsweise der Verdrängung 242 Anschein des Widerspruchs kommt daher, dass wir Abstraktionen zu starr nehmen. 246 dass die Verhältnisse eines realen Falls von neurotischer Erkrankung weit komplizierter sind, ..., solange wir mit Abstraktionen arbeiten. 246 die erste flüchtige Bekanntschaft mit dem Symptom lehrt uns nicht einmal den wirklichen Ausdruck des vermeintlichen Symptoms kennen. 247 das Recht gegeben, ... eine Wunschregung zu konstruieren 248 die Kluft zwischen Mensch und Tier ist noch nicht anerkannt 249 erraten 250 kaum Zweifel an der Richtigkeit dieser Deutung 253 Es ist nicht angenehm, daran zu denken, aber es hilft nichts, es zu verleugnen, ich habe oftmals den Satz vertreten, durch die Verdrängung werde die Triebrepräsentanz entstellt, verschoben u. dgl. , die Libido der Triebregung aber in Angst verwandelt. 253 Wenn ich mich früher begnügt hätte zu sagen, nach der Verdrängung erscheint an Stelle der zu erwartenden Aeusserung von Libido ein Mass von Angst, so hätte ich heute nichts zurückzunehmen. Die Beschreibung ist richtig ... 253 ich glaubte mehr als eine blosse Beschreibung zu geben, ich nahm an, dass ich den metapsychologischen Vorgang einer direkten Umsetzung der Libido in Angst erkannt hatte. 253 hier macht die Angst die Verdrängung, nicht wie ich früher gemeint habe, die Verdrängung die Angst 254 es kann also noch immer richtig sein, dass sich bei der Verdrängung Angst aus der Libidobesetzung der Triebregungen bildet 254 das scheint ein Widerspruch und nicht einfach zu lösen. 254 Annahme 254 non liquet [„Es ist nicht klar“] 257 unsichere Annahmen und unbewiesene Vermutungen ... nicht entbehrt werden können. 259 kann es einfach als Tatsache hinnehmen, dass sich bei der Zwangsneurose ein so strenges Ueber-Ich bildet, oder ... die Libidoregression 267 wir haben uns vorgenommen, nichts zu vereinfachen und nichts zu verheimlichen 276 Diese Annahme ist völlig unbewiesen und sehr unwahrscheinlich. 276 Willkür in der Deutung Tür und Tor öffnet. 280 Annahme 281 Wir sehen nur, dass wir frühere Ermittlungen nicht zu entwerten, sondern nur mit den neueren Einsichten Verbindung zu bringen brauchen. 281 [Diachronie und Synchronie] es können doch alle diese Gefahrsituationen und Angstbedingungen nebeneinander fortbestehen bleiben und das Ich auch zu späteren als den adäquaten Zeiten zu Angstreaktionen veranlassen, ... mehrere von ihnen gleichzeitig 286 durch das Studium der Angstbedingungen haben wir das Verhalten des Ichs bei der Abwehr sozusagen in rationeller Verklärung erblicken müssen 288 Woher kommt die Neurose, was ist ihr letztes, das ihr besondere Motiv? Nach jahrzehntelangen analytischen Bemühungen erhebt sich dieses Problem vor uns, unangetastet wie zuAnfang. 289 bestünde der Satz simplex sigillum veri zu Recht. 289 bleibt auf dem Boden der Psychoanalyse, deren Gedankengänge er fortsetzt und ist als eine legitime Bedingung zur Lösung der analytischen Probleme anzuerkennen. 290 man weiss nicht recht, was mit dem Abreagieren des Traumas gemeint ist. 290 keinen Raum für den berechtigten ätiologischen Anspruch der hereditären Konstitution. Ranksche Lehre hat konstitutionelle wie phylogenetische Faktoren überhaupt ausser Betracht gelassen. 291 Haupteinwand bleibt aber, dass sie in der Luft schwebt, anstatt sich auf gesicherte Beobachtung zu stützen. 291 es gibt keine guten Untersuchungen darüber, ob schwere und protrahierte Geburt ... 291 Vorteil der Rankschen Aetiologie, dass sie ein Moment voranstellt, das der Nachprüfung am Material der Erfahrung zugänglich ist. 291 Das Bedürfnis nach einer greifbaren und einheitlichen „letzten Ursache“ der Nervosität immer unbefriedigt bleiben wird. 291 chemischen Stoffen, deren Verabreichung bestimmte Neurosen produziert und aufhebt. 293 es sind quantitative Relationen, nicht direkt aufzuzeigen, nur auf dem Weg des Rückschlusses fassbar. 293 a) Hilflosigkeit und Abhängigkeit des kleinen Menschenkindes [biologisch] 293 b) Frühblüte ... Unterbrechung ... Pubertät ... Wir meinen, es müsste in den Schicksalen der Menschheit etwas Wichtiges vorgefallen sein, was diese Unterbrechung der Sexualentwicklung als historischen Niederschlag hinterlassen hat. 293 zweiter, phylogenetischer Faktor ist von uns nur erschlossen worden.
Wolfsmann ² 249 251 Defekt an anderer Stelle; seine Beziehung zum weiblichen Objekt ist durch eine frühzeitige Verführung gestört worden. 267
Zeremoniell 259 Abwehr der Onanie-Versuchung 263 Ungeschehenmachens seine zweite Wurzel. Die erste ist die Verhütung, ... 263 die Vorsichtsmassregeln sind rationell, die „Aufhebungen“ durch Ungeschehenmachen irrationell, magischer Natur
Zwangshandlungen 234 sind also phobischer Natur
Zwangsneurose 235 256 die meisten seiner Symptome ... Bedeutung seines direkten Gegensatzes 257 fortgesetzter Kampf gegen das Verdrängte ... Ich und Ueber-Ich ... besonders grossen Anteil an Symptombildung 257 dankbarste Objekt der analytische Untersuchung 257 noch immer als Problem unbezwungen257 Abwehr der libidinösen Ansprüche des Oedipus-Komplexes 257 unterste Schicht sehr früh gebildeter hysterischer Symptome 257 konstitutioneller Faktor entscheidend. 257 die Genitalorganisation (der phallischen Phase) ... auf die frühere sadistisch-anale Stufe zurückgeworfen wird ... Regression ... bestimmend 257 zeitlicher Faktor 257 weil das Sträuben des Ichs zu frühzeitig 258 Erzwingung der Regression ... ersten Erfolg des Ichs gegen den Anspruch der Libido ... 258 Motor der Abwehr den Kastrationskomplex, ... das Abgewehrte die Strebungen des Oedipuskomplexes 258 Zerstörung des Oedipus-Komplexes 258 das Ueber-Ich wird besonders strenge und lieblos 258 das Ich entwickelt im Gehorsam gegen das Ueber-Ich hohe Reaktionsbildungen 258 Onanie ..., sich an regressive (sadistisch-anale) Vorstellungen anlehnt, aber ... den unbezwungenen Anteil der phallischen Organisation repräsentiert 259 unterdrückte Onanie sich in der Form von Zwangshandlungen eine immer weitergehende Annäherung an die Befriedigung erzwingt. 259 Reaktionsbildungen 259 so strenges Ueber-Ich 259 Ueber-Ich... sich der dort (im Es) eingetretenen Regression und Triebentwicklung nicht entziehen 259 Zeremoniell 259 Neigung zur Wiederholung und zum Zeitaufwand 260 überstrenges Ueber-Ich besteht umso strenger auf der Unterdrückung der Sexualität, da sie so abstossende Formen angenommen hat. 260 der Konflikt nach zwei Richtungen verschärft, das Abwehrende ist intoleranter, das Abzuwehrende unerträglicher geworden 260 was zum Bewusstsein durchdringt ist in der Regel nur ein entstellter Ersatz 260 gewiss den sie begleitenden Affektcharakter beseitigt [Isolierung] 260 erscheint die Aggression dem Ich nicht als ein Impuls ... als ein blosser „Gedankeninhalt“. 261 ganz ohne Schuldbewusstsein 262 der überscharfe Konflikt zwischen Es und Ueber-Ich, der die Affektion von Anfang an beherrscht ... 263 das Ich soviel mehr Schauplatz der Symptombildung ist als bei der Hysterie 263 dieses Ich zähe an seiner Beziehung zur Realität und zum Bewusstsein festhält und dabei alle sein intellektuellen Mittel aufbietet 265 besonders schwer wird, die psychoanalytische Grundregel zu befolgen 265 infolge der hohen Konfliktspannung zwischen seinem Ueber-Ich und seinem Es ist sein Ich wachsamer, dessen Isolierung schärfer. 265 es darf sich nicht gehen lassen, befindet sich fortwährend in Kampfbereitschaft ... Zwang zur Konzentration und Isolierung unterstützt es ... durch die magischen Isolierungsaktionen 265 zu Anfang die erotische Berührung , dann nach der Regression, die als Aggression maskierte Berührung.
 
* sofern nichts anderes vermerkt beziehen sich alle Seitenzahlen auf die "Freud-Studienausgabe"
in 10 Bänden (mit Ergänzungsband), Frankfurt a. Main, 1982
¹ Erwähnung "avant la lettre"
² Erwähnung der Sache nach (implizit), ohne Begriffsnennung im betreffenden Freud-Text