Neurose und Psychose (1924) *

Bedeutung 334 u. Besetzung
Erinnerungsschatz 334 [Ersterwähnung]
Gebot 334 seines Über-Ichs
Gegenbesetzung 334 Gegenbesetzung des Widerstandes
Gesichtspunkt, ökonomischer 336 Der Ausgang aller solcher Situationen wird unzweifelhaft von den ökonomischen Verhältnissen ... abhängen.
Ich, das 333 all seinen Herren gleichzeitig zu Willen zu sein. 333 erwehrt sich ihrer ... durch den Mechanismus der Verdrängung. 334 findet s. Einheitlichkeit durch diesen Eindringling bedroht u. geschädigt, setzt den Kampf gegen das Symptom fort, wie es s. gegen die ursprüngliche Triebregung gewehrt hatte und dies alles ergibt das Bild d. Neurose 334 sich auf die Seite dieser Mächte geschlagen hat, dass in ihm deren Anforderungen stärker sind als die Triebansprüche des Es. 334 die Macht ist, welche die Verdrängung gegen jenen Anteil des Es ins Werk setzt und durch die Gegenbesetzung des Widerstandes befestigt. 334 im Dienste des Über-Ichs u. der Realität ist das Ich in Konflikt mit dem Es geraten ... dies ist der Sachverhalt b. allen Übertragungsneurosen. 334 schafft s. eine neue Aussen- und Innenwelt ... im Sinne d. Wunschregungen des Es. 335 e. Idealvorbild für das ist, worauf alles Streben des Ichs abzielt, die Versöhnung seiner mehrfachen Abhängigkeiten. 336 dass Neurosen u. Psychosen durch d. Konflikte des Ichs mit seinen verschiedenen herrschenden Instanzen entstehen, also einem Fehlschlagen d. Funktion d. Ichs entspricht. 337 Es wird dem Ich möglich sein, den Bruch nach irgendeiner Seite dadurch zu vermeiden, dass es sich selbst deformiert, sich Einbussen an seiner Einheitlichkeit gefallen lässt, evtl. sogar s. zerklüftet od. zerteilt.
Innenwelt/Aussenwelt 334 beherrscht ja die Aussenwelt das Ich auf zwei Wegen: erstens durch die immer von neuem möglichen aktuellen Wahrnehmungen, die als „Innenwelt“ einen Besitz u. Bestandteil des Ich bilden. 334 In d. Amentia wird nun nicht d. Annahme neuer Wahrnehmungen verweigert, es wird auch der Innenwelt, welche d. Aussenwelt als Abbild bisher vertrat, die Bedeutung (Besetzung) entzogen 334 schafft s. eine neue Aussen- und Innenwelt ... im Sinne d. Wunschregungen des Es.
Kindheitswünsche 335 tief in unserer phylogenetisch bestimmten Organisation wurzeln
Konflikt 335 Konfliktspannung 336
Melancholie 336 Konflikt zw. Ich u. Über-Ich ... „narzisstische Psychoneurosen“ 336 Zustände wie Melancholie von den anderen Psychosen zu sondern.
narzisstische Neurose 336 zw. Ich und Über-Ich
Neurose 333 genetische Differenz zw. Neurose u. Psychose ... Neurose sei der Erfolg e. Konflikts zw. dem Ich u. seinem Es, die Psychose aber der analoge Ausgang e. solchen Störung in der Beziehungen zw. Ich u. Aussenwelt ... 334 findet s. Einheitlichkeit durch diesen Eindringling bedroht u. geschädigt, setzt den Kampf gegen das Symptom fort, wie es s. gegen die ursprüngliche Triebregung gewehrt hatte und dies alles ergibt das Bild d. Neurose 334 sich auf die Seite dieser Mächte geschlagen hat, dass in ihm deren Anforderungen stärker sind als die Triebansprüche des Es. 336 dass Neurosen u. Psychosen durch d. Konflikte des Ichs mit seinen verschiedenen herrschenden Instanzen entstehen, also einem Fehlschlagen d. Funktion d. Ichs entspricht.
Perversionen 337
Psychose 333 Neurose sei der Erfolg e. Konflikts zw. dem Ich u. seinem Es, die Psychose aber der analoge Ausgang e. solchen Störung in der Beziehungen zw. Ich u. Aussenwelt 334 Mechanismus d. Psychosen 334 Amentia Meynerts, der akuten halluzinatorischen Verworrenheit ... Aussenwelt ... gar nicht wahrgenommen, oder ihre Wahrnehmung bleibt völlig unwirksam. 334 In d. Amentia wird nun nicht d. Annahme neuer Wahrnehmungen verweigert, es wird auch der Innenwelt, welche d. Aussenwelt als Abbild bisher vertrat, die Bedeutung (Besetzung) entzogen 334 Wunschversagung d. Realität das Motiv dieses Zerfalls mit der Aussenwelt ist 335 andere Form v. Psychose, den Schizophrenien, 335 in affektiven Stumpfsinn, d.h. zum Verlust alles Anteiles an d. Aussenwelt tendieren. 336 zw. Ich u. Aussenwelt 336 dass Neurosen u. Psychosen durch d. Konflikte des Ichs mit seinen verschiedenen herrschenden Instanzen entstehen, also einem Fehlschlagen d. Funktion d. Ichs entspricht.
real 334 der realen Aussenwelt
Realität 335
Symptom 334 das Verdrängte sträubt s. gegen dieses Schicksal, schafft s. auf Wegen, über die das Ich keine Macht hat, eine Ersatzvertretung, die s. das Ich auf dem Weg des Kompromisses aufdrängt, das Symptom.
Traum 335 u. Psychose .. Bedingung d. Träumens ist aber der Schlafzustand, zu dessen Charakteren die volle Abwendung von Wahrnehmung u. Aussenwelt gehört.
Über-Ich 333 Herkunft u. Rolle des Über-Ichs, bleibt genug des Dunklen u. Unerledigten. 335 Gemeinsame Ätiologie f. den Ausbruch e. Psychoneurose od. Psychose. 335 Die Nichterfüllung e. jener unbezwungenen Kindheitswünsche 335 ist im letzten Grund immer e. äussere; im einzelnen Fall kann sie von einer innern Instanz (im Über-Ich) ausgehen, welche d. Vertretung d. Realitätsforderung übernommen hat. 335 welches in noch nicht durchschauter Verknüpfung Einflüsse aus dem Es wie aus der Aussenwelt in s. vereinigt ... 335 e. Idealvorbild für das ist, worauf alles Streben des Ichs abzielt, die Versöhnung seiner mehrfachen Abhängigkeiten.
Übertragungsneurose 333 Das Ich e. im Es mächtige Triebregung nicht aufnehmen u. nicht zur motorischen Erledigung befördern will od. ihr das Objekt bestreitet, auf das sie zielt ... Mechanismus d. Verdrängung. 334 im Dienste des Über-Ichs u. der Realität ist das Ich in Konflikt mit dem Es geraten ... dies ist der Sachverhalt b. allen Übertragungsneurosen. 336 Konflikt zw. Ich u. Es
Verdrängung 334 das Verdrängte sträubt s. gegen dieses Schicksal, schafft s. auf Wegen, über die das Ich keine Macht hat, eine Ersatzvertretung, die s. das Ich auf dem Weg des Kompromisses aufdrängt, das Symptom. 337 welche der einer Verdrängung analogen Mechanismus sein mag, durch den das Ich sich von der Aussenwelt ablöst ... e. Abziehung der vom Ich ausgeschickten Besetzung zum Inhalt haben.
Versagung 335 Gemeinsame Ätiologie f. den Ausbruch e. Psychoneurose od. Psychose. 335 Die Nichterfüllung e. jener unbezwungenen Kindheitswünsche 335 ist im letzten Grund immer e. äussere; im einzelnen Fall kann sie von einer innern Instanz (im Über-Ich) ausgehen, welche d. Vertretung d. Realitätsforderung übernommen hat.
Wahn 335 wie e. aufgesetzter Fleck, wo ursprünglich e. Einriss in d. Beziehung des Ichs zur Aussenwelt entstanden war ... die Erscheinungen d. pathogenen Vorganges oft von den eines Heilungs- od. Rekonstruktionsversuches überdeckt werden.
Wissenschaftstheorie 333 Gliederung des seelischen Apparats ... eine Reihe von Beziehungen in einfacher und übersichtlicher Weise darstellen lässt. 333 Um bereits Bekanntes in neuer Auffassung zu sehen, es anders zu gruppieren u. überzeugender zu beschreiben. 333 ewig grünende Erfahrung. 333 gegen so einfache Problemlösungen misstrauisch sein soll. 336 dass wir unsere einfache genetische Formel vervollständigen konnten, ohne sie fallen zu lassen. 336 Ob wir wirklich neue Einsichten gewonnen od. nur unsern Formelschatz bereichert haben
Wunschversagung 335
 
* sofern nichts anderes vermerkt beziehen sich alle Seitenzahlen auf die "Freud-Studienausgabe"
in 10 Bänden (mit Ergänzungsband), Frankfurt a. Main, 1982
¹ Erwähnung "avant la lettre"
² Erwähnung der Sache nach (implizit), ohne Begriffsnennung im betreffenden Freud-Text