Das Ich und das Es (1923) *

abgespalten 287
Aggression 320 Regression zur prägenitalen Organisation 320 Liebesimpulse s. in Aggressionsimpulse gegen das Objekt umsetzen 320 teils als Aggression nach aussen abgelenkt (die gefährlichen Todestriebe) 320 je mehr er seine Aggression 321 erotische Komponente hat nach d. Sublimierung nicht ... Kraft, ganze hinzugesetzte Destruktion zu binden, ... wird als Aggressions- und Destruktionsneigung frei 321 das Ich, welches die Libido durch Identifizierung bewältigt hat, dafür die Strafe durch die der Libido beigemengte Aggression vom Über-Ich her erleiden 323 Freiwerde e. Aggressionstriebe im Über-Ich zur Folge hat ... liefert es s. durch seinen Kampf gegen d. Libido d. Gefahr d. Misshandlung u. des Todes aus 323 Aggression des Über-Ichs
Ambivalenz 301 könnte ... sein, dass die im Elternverhältnis konstatierte Ambivalenz durchaus auf die Bisexualität zu beziehen wäre. 309 Die reguläre Ambivalenz, die wir in der konstitutionellen Anlage so oft verstärkt finden, als Ergebnis einer Entmischung aufgefasst werden darf. 309 der unerwartet regelmässige Begleiter der Liebe ... (Ambivalenz)
Analyse 286 der Analyse die Aufgabe gestellt, die Widerstände aufzuheben, die das Ich gegen d. Beschäftigung mit dem Verdrängten äussert.
Analytiker, Arzt ² 282 ehemalige Analytiker auf ihrem Rückzug von der Psychoanalyse 322 wie der Arzt in e. analytischen Kur, indem es s. selbst als Libidoobjekt empfiehlt [Übertragung]
Andere, das 291 was als Lust und Unlust bewusst wird, 291 ein quantitativ-qualitativ Anderes im seelischen Ablauf [Leib-Seele-Problem] ... 291 dies Andere sich verhält wie eine verdrängte Regung. Es kann treibende Kräfte entfalten, ohne dass das Ich den Zwang bemerkt. 291 Erst Widerstand gegen den Zwang ... macht dieses Andere sofort als Unlust bewusst. 291 ist die Fortleitung gesperrt, so kommen sie nicht als Empfindungen zustande, obwohl das ihnen entsprechende Andere im Erregungsablauf dasselbe ist.
Angst 322 dreierlei Arten v. Angst entsprechen diesen drei Gefahren (den drei Gefahren f. das Ich) 323 das Ich ist ja die eigentlich Angststätte 324 des Ichs vor d. Über-Ich (Gewissensangst) 324 Todesangst 324 Gewissensangst ... Kastrationsangst ist wahrscheinlich der Kern, um den s. spätere Gewissensangst ablagert 324 Mechanismus d. Todesangst 324 Todesangst a Reaktion auf e. äussere Gefahr b innerer Vorgang z.B. bei Melancholie ... das Ich s. aufgibt, weil es sich vom Über-Ich gehasst u. verfolgt fühlt 324 erster grosser Angstzustand d. Geburt ... infantile Sehnsucht-Angst ... Trennung v. der schützenden Mutter [Trennungsangst], 325 Todesangst wie die Gewissensangst als Verarbeitung d. Kastrationsangst 325 dass die ... neurotische Angst in schweren Fällen e. Verstärkung durch d. Angstentwicklung zw. Ich u. Über-Ich (Kastrations-, Gewissens-, Todesangst) erfährt
Annahme 284 wir haben erfahren, d. h. annehmen müssen ... 296
Assoziationen 286
Ästhetik ² 303 moralische u. ästhetische Tendenzen im Ich der Antrieb zur Verdrängung
Aussenwelt 286 296 reale Aussenwelt
Bedürfnis 297
Begriffe, Abstraktionen 319 u. Über-Ich
bemeistern 297 Umsetzung e. erotischen Objektwahl in eine Ichveränderung auch e. Weg ist, wie das Ich das Es bemeistern kann 315 allen spätern Einflüssen zugänglich ... zeitlebens den Charakter, der ihm durch seinen Ursprung aus dem Vaterkomplex verliehen ist, ... Fähigkeit, sich dem Ich entgegenzustellen und es zu meistern ...
Besetzung 310 reaktive Besetzungsverschiebung
Bewältigungsarbeit 314 erleichtert ... das Ich dem Es die Bewältigungsarbeit, indem es ... sublimiert.
bewusst machen 288 was heisst: etwas bewusst machen? 290 wie machen wir etwas Verdrängtes (vor)bewusst, zu beantworten: indem wir solche vbw Mittelglieder durch die analytische Arbeit herstellen [Technik, Deutung]. 290 das Bewusstsein verbleibt also an seiner Stelle, aber auch das Ubw ist nicht etwa zum Bw aufgestiegen.
Bewusstes 283
Bewusstsein 283 Wesen d. Psychischen nicht ins Bewusstsein verlegen. 286 an diesem Ich hängt das Bewusstsein 287 Der Charakter des Unbewusstseins für uns an Bedeutung verliert. 287 vieldeutige Qualität 287 die Eigenschaft bewusst oder nicht die einzige Leuchte im Dunkel d. Tiefenpsychologie. 288 Das Bewusstsein ist die Oberfläche des seelischen Apparates ... 288 wir haben es e. System als Funktion zugeschrieben. 288 e. wahrnehmende Oberfläche. 288 Die Oberfläche, die das Bewusstsein entstehen lässt. 289 was ausser Gefühlen von innen her bewusst werden will, muss versuchen, sich in äussere Wahrnehmungen umzusetzen.
Bewusstseinspsychologie 283
binden 312
Bisexualität 300 dies ist die eine Art wie sich die Bisexualität in die Schicksale des Ödipuskomplexes einmengt 300 Dies Eingreifen der Bisexualität macht es so schwer, die Verhältnisse der primitiven Objektwahlen u. die Identifizierungen zu durchschauen. 301 könnte ... sein, dass die im Elternverhältnis konstatierte Ambivalenz durchaus auf die Bisexualität zu beziehen wäre.
bw 284 deren Sinn nicht mehr rein deskriptiv ist
Charakter 296 und Identifizierung 297 auch e. Gleichzeitigkeit von Objektbesetzung u. Identifizierung, also e. Charakterveränderung 297 bei Frauen, die viel Liebeserfahrung gehabt haben, glaubt man, die Rückstände ihrer Objektbesetzungen in ihren Charakterzügen leicht nachweisen zu können.
Darstellung, graphische 292
Delinquenz ² 319 u. unbewusstes Schuldgefühl
Denkvorgänge 288 [Denken] innere Vorgänge ... roh u. ungenau ... kommen sie, die s. irgendwo im Innern d. Apparates als Verschiebungen seelischer Energie auf d. Wege zur Handlung vollziehen, an d. Oberfläche, die das Bewusstsein entstehen lässt 288 oder kommt das Bewusstsein zu ihnen. 290 die den Gedanken besonders kennzeichnen (Relationen). 290 Das Denken in Bildern ist also ein nur sehr unvollkommenes Bewusstwerden. Es steht auch irgendwie den unbewussten Vorgängen näher als das Denken in Worten und ist unzweifelhaft onto- wie phylogenetisch älter als dieses [Deutung]. 292 bei einer Überbesetzung des Denkens werden die Gedanken wirklich - wie von aussen - wahrgenommen und darum für wahr gehalten. 312 schliessen wir die Denkvorgänge im weiteren Sinne unter diese Verschiebungen ein ... 312 die Denkarbeit durch Sublimierung erotischer Triebkraft bestritten 321 Denken u. Ich ... 321 durch d. Einschaltung d. Denkvorgänge erzielt es (d. Ich) e. Aufschub ... motorischen Entladungen
Desexualisierung 298 Ein Aufgeben der Sexualziele, eine Desexualisierung mit sich, also e. Art von Sublimierung [Ersterwähnung]. 312 Wenn diese Verschiebungsenergie desexualisierte Libido ist, so darf sie auch sublimiert heissen 312 mit dieser Umsetzung [von erotischer Libido] ich Ichlibido ist natürlich e. Aufgeben der Sexualziele, e. Desexualisierung, verbunden ... 312 e. wichtige Leistung des Ichs in seinem Verhältnis zum Eros
deskriptiv 284
Destruktion 321 erotische Komponente hat nach d. Sublimierung nicht ... Kraft, ganze hinzugesetzte Destruktion zu binden, ... wird als Aggressions- und Destruktionsneigung frei
Destruktionstrieb 308 regelmässig zu Zwecken der Abfuhr in den Dienst des Eros gestellt ist. 309 für den schwer zu fassenden Todestrieb im Destruktionstrieb, dem der Hass den Weg zeigt, einen Vertreter aufzeigen können 320 u. Zwangsneurose ... 320 will das Objekt vernichten
dualistisch 308
Dynamik 284 seelische Dynamik ... es sehr starke seelische ... Vorstellungen gibt. 284 psychische Dynamik 285 das Dynamische in der Erscheinung nur einen zweideutigen Ausdruck findet.
Einheitlichkeit 312
Empfindungen 291 unbewusste Empfindungen, ... Analogie mit unbewussten Vorstellungen .. die nicht ganz gerechtfertigt ist 291 für die ubw Vorstellung erst Verbindungsglieder geschaffen werden müssen, um sie zum Bw zu bringen, während dies für die Empfindungen, die sich direkt fortleiten, entfällt. 291 die Unterscheidung von Bw und Vbw hat für die Empfindungen keinen Sinn, das Vbw fällt hier aus, Empfindungen sind entweder bewusst oder unbewusst. Auch wenn sie an Wortvorstellungen gebunden werden, danken sie nicht diesen ihr Bewusstwerden, sondern werden es direkt.
Energie 311 verschiebbare Energie, die, an sich indifferent, zu einer qualitativ differenzierten erotischen oder destruktiven Regung hinzutreten und deren Gesamtbesetzung erhöhen kann 311 Im Ich und im Es tätige, verschiebbare und indifferente Energie dem narzisstischen Libidovorrat entstammt, also desexualisierter Eros ist. 312 Wenn diese Verschiebungsenergie desexualisierte Libido ist, so darf sie auch ...
Entmischung 298 Triebschicksal ... Entmischung der verschiedenen miteinander verschmolzenen Triebe
Erinnerungsreste 289 [Erinnerungsspur] denken wir uns in Systemen erhalten, welche unmittelbar an das System W-Bw anstossen, so dass ihre Besetzungen sich leicht auf die Elemente dieses Systems von innen her fortsetzen können. 289 Die lebhafteste Erinnerung immer noch von d. Halluzination wie von der äusseren Wahrnehmung unterschieden wird.
Eros 307 das Ziel verfolgt, das Leben durch immer weiter greifende Zusammenfassung der in Partikel zersprengten lebenden Substanz zu komplizieren, Natürliches dabei zu erhalten. 312 Hauptabsicht des Eros. zu vereinigen u. zu binden 313 der Lärm des Lebens meist vom Eros ausgeht. Und vom Kampf gegen den Eros! 313 des Eros, der Sexualtriebe, welche als Triebbedürfnisse das Herabsinken des Niveaus aufhalten und neue Spannungen einführen. 323 zu Zwecken d. Hilfeleistung selbst mit Libido erfüllen müssen, wird dadurch selbst zum Vertreter d. Eros und will noch leben u. geliebt werden 325 Störenfried Eros nach d. Winken des Lustprinzips zur Ruhe bringen wollen 325 wir besorgen, doch dabei d. Rolle d. Eros zu unterschätzen.
erotisch 309 grundlegenden Unterscheidung wie zwischen erotischen und Todestrieben
Ersatzbildung 304 für die Vatersehnsucht
Erscheinung 285
Es, das 292 G.Groddeck ... was wir unser Ich heissen sich wesentlich passiv verhält ... „gelebt“ werden von unbekannten, unbeherrschbaren Mächten ... der Einsicht Groddecks ihre Stelle in dem Gefüge d. Wissenschaft anzuweisen 292 indem wir das vom System W ausgehende Wesen, das zunächst vbw ist, das Ich heissen, das andere Psychische aber, in welches es sich fortsetzt und das sich wie ubw verhält, nach Kodexgebrauch das Es. 292 das Individuum ist nun e. psychisches Es. 292 e. psychische Es, unerkannt u. unbewusst, diesem sitzt das Ich oberflächlich auf, aus dem W-System als Kern entwickelt. 293 auch das Verdrängte fliesst mit dem Es zusammen, ist nur ein Teil von ihm. 293 Lustprinzip: welches im Es uneingeschränkt regiert. 293 spielt für das Ich die Rolle, welche im Es dem Trieb zufällt. 294 welches die Leidenschaften enthält. 294 der Wille des Es 297 Umsetzung e. erotischen Objektwahl in eine Ichveränderung auch e. Weg ist, wie das Ich das Es bemeistern kann 298 Fn: das grosse der Reservoir der Libido im Sinne der Einführung des Narzissmus, müssen wir jetzt nach der Scheidung von Ich und Es das Es anerkennen 305 das Es kein äusseres Schicksal erleben od. erfahrne kann ausser durch das Ich , welches die Aussenwelt bei ihm vertritt 305 beherbergt das erbliche Es in sich die Reste ungezählt vieler Ich-Existenzen 311 wir kennen diesen Zug (Gleichgültigkeit der Abfuhr) als charakteristisch für die Besetzungsvorgänge im Es. 312 Das Es sendet e. Teil dieser Libido auf erotische Objektbesetzungen aus, worauf das erstarkte Ich sich dieser Objektlibido zu bemächtigen u. sich dem Es als Liebesobjekt aufzudrängen sucht. 313 dem Es als ein Kompass im Kampf gegen die Libido dient (Lustprinzip) 313 Das Es erwehrt s. ihrer (der Spannungen) ..., vom Lustprinzip, d.h. der Unlustwahrnehmung geleitet ... 314 erleichtert ... das Ich dem Es die Bewältigungsarbeit, indem es ... sublimiert. 315 erste Objektbesetzungen des Es, also vom Ödipuskomplex 315 phylogenetische Erwerbungen des Ichs ... Reinkarnation früherer Ichbildungen 315 damit steht das Über-Ich dem Es dauernd nahe ... dem Ich gegenüber dessen Vertretung führen ... taucht tief ins Es ein, ist dafür entfernter vom Bewusstsein als das Ich. 320 Das Es ist ganz amoralisch 322 zwei Wege auf denen der Inhalt d. Es ins Ich eindringen kann. Der eine ist der direkte; der andere führt über das Ichideal 323 Libidogefahr im Es 325 das Es ... hat keine Mittel, dem Ich Liebe od. Hass zu bezeugen. Es kann nicht sagen, was es will ... Eros u. Todestrieb kämpfen in ihm 325 Das Es unter d. Herrschaft d. stummen, aber mächtigen Todestriebe stünde, die Ruhe haben
Fluchtreflex 323 entwickelt das Ich den Fluchtreflex ... eigenen Besetzung v. der bedrohlichen Wahrnehmung oder ... Vorgang im Es zurückzieht ... u. als Angst ausgibt 323 diese primitive Reaktion
Freiheit 317
Gewissen 295 die Selbstkritik u. das Gewissen ... unbewusst sind. 302 304 üben jetzt als Gewissen die moralische Zensur aus (Gebote und Verbote der Autoritäten) 317 das normale, bewusste Schuldgefühl 318 Entstehung des Gewissens innig an d. Ödipuskomplex geknüpft 324 Gewissensangst ... Kastrationsangst ist wahrscheinlich der Kern, um den s. spätere Gewissensangst ablagert
Halluzination 289 entstehen mag, wenn die Besetzung nicht nur von der Erinnerungsspur auf das W-Element übergreift, sondern völlig auf dasselbe übergeht.
Handlung 294 es gleicht so im Verhältnis zum Ich dem Reiter, der die überlegene Kraft des Pferdes zügeln soll, ... Unterschied, dass der Reiter dies mit eigenen Kräften versucht, das Ich mit geborgten ... 294 so pflegt auch das Ich den Willen des Es in Handlung umzusetzen, als ob es der eigene wäre. 322 das Ich hat in der Beziehung zu Handlungen etwa die Stellung e. konstitutionellen Monarchen
Hass 309 für den schwer zu fassenden Todestrieb im Destruktionstrieb, dem der Hass den Weg zeigt, einen Vertreter aufzeigen können. 309 der unerwartet regelmässige Begleiter der Liebe ... (Ambivalenz) 309 ihr Vorläufer in menschlichen Beziehungen 310 ob für diese Fälle eine direkte Umsetzung von Hass in Liebe anzunehmen ist 310 für keinen dieser Fälle eine direkte Verwandlung von Hass in Liebe, die mit der qualitativen Verschiedenheit der beiden Triebarten unverträglich wäre.
Höhere, das 303 das höhere Wesen, das Ichideal oder Über-Ich, die Repräsentanz unserer Elternbeziehung 304 Religion, Moral, ... soziales Empfinden - ... Hauptinhalte des Höheren ... ursprünglich eins ... 304 phylogenetisch am Vaterkomplex erworben. 305 wer hat seinerzeit Religion u. Sittlichkeit u. Vaterkomplex erworben, das Ich ... oder sein Es? 324 vom höheren Wesen, welches zum Ichideal wurde, drohte einst d. Kastration
Homosexualität 310 Entstehung der Homosexualität ... Existenz von heftigen, zu Aggressionsneigung führenden Gefühlen der Rivalität ..., nach deren Überwindung erst das früher gehasste Objekt zum Geliebten oder zum Gegenstand einer Identifizierung wird.
Hysterie 318 hysterisches Ich erwehrt s. der eigentlichen Wahrnehmung, die ihm von Seiten ... seines Über-Ichs droht ... wie es sich sonst e. unerträglichen Objektbesetzung durch ... Verdrängung der Fall, wo es (das Ich) s. derselben Waffe gegen seinen gestrengen Herrn bedient 318 gelingt d. Ich nur die Fernhaltung des Materials, auf welches s. das Schuldgefühl bezieht.
Ich, das 286 die Vorstellung von einer zusammenhängenden Organisation der seelischen Vorgänge in einer Person gebildet u. heissen diese das Ich derselben. 286 an diesem Ich hängt das Bewusstsein. 286 es beherrscht die Zugänge zur Motilität, das ist: zur Abfuhr der Erregungen in die Aussenwelt; ... seelische Instanz, welche e. Kontrolle über all ihre Partialvorgänge ausübt, welche zur Nachtzeit schlafen geht ... immer noch die Traumzensur handhabt. Von diesem Ich gehen auch die Verdrängungen aus, durch welche gewisse seelische Strebungen nicht nur vom Bewusstsein, ... , auch von den anderen Arten d. Geltung und Betätigung ausgeschlossen. 286 die Widerstände ... , die das Ich gegen die Beschäftigung mit dem Verdrängten äussert. 286 dies durch d. Verdrängung beseitigte stellt sich in der Analyse dem Ich gegenüber. 287 da aber dieser Widerstand sicherlich v. seinem Ich ausgeht. 287 wir haben im Ich selbst etwas gefunden, was auch unbewusst ist, sich gerade so benimmt wie das Verdrängte, d.h. starke Wirkungen äussert. 287 Auch e. Teil d. Ichs ... kann ubw sein, ist sicherlich ubw . 287 dies Ubw des Ichs ist nicht im Sinne des Vbw ... sonst ... (dürfte) seine Bewusstmachung nicht so grosse Schwierigkeiten bereiten. 288 möchte mehr vom Ich erfahren. 292 Nach diese Klärung der Beziehung zwischen äusserer u. innerer Wahrnehmung und dem Oberflächensystem W-BW, können wir daran gehen, unserer Vorstellung vom Ich auszubauen. 292 Vom System W als seinem Kern ausgehen ... 292 zunächst das Vbw, das an die Erinnerungsreste anlehnt (Wort) umafassen. Das Ich ist aber auch ... unbewusst 292 umhüllt das Es nicht ganz, sondern nur insoweit das System W dessen [des Ichs] Oberfläche bildet. 292 e. psychische Es, unerkannt u. unbewusst, diesem sitzt das Ich oberflächlich auf, aus dem W-System als Kern entwickelt. 292 ist vom Es nicht scharf getrennt, es fliesst nach unten hin mit ihm zusammen 292 das Ich ist der durch den direkten Ausfluss d. Aussenwelt unter Vermittlung von W-Bw veränderte Teil des Es. 293 Fortsetzung d. Oberflächendifferenzierung. 292 das Verdrängte ist nur vom Ich durch die Verdrängungswiderstände scharf geschieden, durch das Es kann es mit ihm kommunizieren. 293 bemüht sich auch, den Ausfluss d. Aussenwelt auf das Es und seine Absichten zur Geltung zu bringen, ist bestrebt, das Realitätsprinzip 293 repräsentiert was man Vernunft und Besonnenheit nennen kann, im Gegensatz zum Es ... 294 funktionelle Wichtigkeit d. Ichs ... Herrschaft über die Zugänge zur Motilität. 293 spielt für das Ich die Rolle, welche im Es dem Trieb zufällt. 294 es gleicht so im Verhältnis zum Ich dem Reiter, der die überlegene Kraft des Pferdes zügeln soll, ... Unterschied, dass der Reiter dies mit eigenen Kräften versucht, das Ich mit geborgten ... 294 so pflegt auch das Ich den Willen des Es in Handlung umzusetzen, als ob es der eigene wäre. 294 pflegt des Willen des Es in Handlung umzusetzen, als ob es der eigene wäre 294 Entstehung des Ichs und der Absonderung vom Es 294 Einfluss des Systems W 294 das Ich ist vor allem ein körperliches, es ist nicht nur e. Oberflächenwesen, sondern selbst die Projektion e. Oberfläche. 295 nicht nur das tiefste, auch das höchste am Ich kann unbewusst sein. Es ist, als würde uns auf diese Weise demonstriert, was wir vorhin vom bewussten Ich ausgesagt haben, es sei vor allem ein Körper-Ich. 295 Vertreter d. realen Aussenwelt im Seelischen. 297 das anfangs noch schwächliche Ich ... erhält von den Objektbesetzungen Kenntnis, lässt sie sich gefallen oder sucht sie durch den Prozess der Verdrängung abzuwehren 297 Wenn das Ich die Züge des Objekts annimmt ... 298 drängt sich selbst dem Es als Liebesobjekt auf: „Sieh‘, du kannst auch mich lieben, ich bin dem Objekt so ähnlich 298 301 als allgemeinstes Ergebnis der vom Ödipuskomplex beherrschten Sexualphase e. Niederschlag im Ich annehmen, welche in der Herstellung dieser beiden, irgendwie miteinander vereinbarten Identifizierungen besteht (Vater/Mutteridentifizierung). Diese Ichveränderung behält ihre Sonderstellung, sie tritt dem anderen Inhalt des Ichs als Ichideal oder Über-Ich entgegen. 305 darf man den Unterschied zw. Ich u. Es nicht zu starr nehmen ..., dass das Ich ein besonders differenzierter Anteil des Es ist 307 unterliegt auch das Ich der Einwirkung d. Triebe wie das Es, von dem es ja nur ein besonders modifizierter Anteil ist. 312 dem Ich würde es ähnlich sehen, auf grösserer Exaktheit in der Auswahl des Objekts wie des Weges der Abfuhr zu bestehen. 312 Herstellung jener Einheitlichkeit, durch die - oder das Streben nach welcher, das Ich s. auszeichnet. 312 e. wichtige Leistung des Ichs in seinem Verhältnis zum Eros. 312 indem es sich ... der Libido der Objektbesetzungen bemächtigt, s. zum alleinigen Liebesobjekt aufwirft, die Libido des Es desexualisiert oder sublimiert, arbeitet es den Absichten des Eros entgegen, stellt s. in den Dienst der gegnerischen Triebregungen. 312 e. anderen Teil der Es-Objektbesetzungen muss es sich gefallen lassen, sozusagen mitmachen. 315 sich zum guten Teil aus Identifizierungen bildet, welche aufgelassene Besetzungen des Es ablösen. 315 die erste Identifizierung ..., die vorfiel, so lange das Ich noch schwach war, dass es der Erbe des Ödipuskomplexes ist, also die grossartigsten Objekte ins Ich einführt 318 das Ich die Verdrängungen im Dienst u. Auftrag seines Über-Ichs 318 hysterisches Ich erwehrt s. der eigentlichen Wahrnehmung, die ihm von Seiten ... seines Über-Ichs droht ... wie es sich sonst e. unerträglichen Objektbesetzung durch ... Verdrängung der Fall, wo es (das Ich) s. derselben Waffe gegen seinen gestrengen Herrn bedient 319 [u.Bewusstsein, Fn.] 320 nach beiden Seiten hilflos, wehrt sich das Ich ... gegen die Zumutungen des mörderischen Es wie gegen ... des strafenden Gewissens. Es gelingt ihm gerade, die gröbsten Aktionen beider zu hemmen. 320 das Ich ist bemüht, moralisch zu sein 321 u. Desexualisierung oder ... Sublimierung 321 nicht durch e. Leistung d. Ichs zustande gekommen (die Entmischung bei der Zwangsneurose) 321 in seiner Stärke und Schwächen ... stellt es die zeitliche Anordnung der seelischen Vorgänge her ... unterzieht dieselben der Realitätsprüfung ... Einschaltung d. Denkvorgänge ... Aufschub d. motorischen Erledigung ... beherrscht die Zugänge zur Motilität 322 das Ich hat in der Beziehung zu Handlungen etwa die Stellung e. konstitutionellen Monarchen 322 bereichert s. bei allen Lebenserfahrungen v. aussen 322 das Es ist seine andere Aussenwelt (des Ichs) 322 es entzieht dem Es Libido, bildet die Objektbesetzungen es Es zu Ichgestaltungen um 322 zwei Wege auf denen der Inhalt d. Es ins Ich eindringen kann. Der eine ist der direkte; der andere führt über das Ichideal 322 entwickelt s. von der Triebwahrnehmung zur Triebbeherrschung ... vom Triebgehorsam zur Triebhemmung 322 armes Ding, welches unter dreierlei Dienstbarkeiten leidet, ... Aussenwelt ... Libido des Es ... Strenge des Über-Ichs ... 322 Grenzwesen 322 ist e. Werkzeug, welches dem Ich die fortschreitende Eroberung des Es ermöglichen soll 322 will ... zw. der Welt u. dem Es vermitteln, das Es der Welt gefügig machen ... die Welt mittels seiner Muskelaktionen dem Es - wunschgerecht machen 322 Helfer des Es ..., unterwürfiger Knecht, der um die Liebe seines Herrn wirbt 322 sucht, ... im Einvernehmen mit dem Es zu bleiben, überzieht dessen ubw Gebote mit seinen vbw Rationalisierungen ... spiegelt den Gehorsam des Es ... gegen d. Mahnungen der Realität vor, ... das Es starr u. unnachgiebig geblieben ist, vertuscht die Konflikte des Es mit der Realität 323 Mittelstellung zw. Es u. Realität ... liebedienerisch, opportunistisch zu werden 323 leistet es den Todestrieben im Es Beistand zur Bewältigung d. Libido, gerät ... in Gefahr zum Objekt d. Todestriebe zu werden u. selbst umzukommen 323 zu Zwecken d. Hilfeleistung selbst mit Libido erfüllen müssen, wird dadurch selbst zum Vertreter d. Eros und will noch leben u. geliebt werden 323 Freiwerde e. Aggressionstriebe im Über-Ich zur Folge hat ... liefert es s. durch seinen Kampf gegen d. Libido d. Gefahr d. Misshandlung u. des Todes aus 323 das Ich ist ja die eigentlich Angststätte 323 entwickelt das Ich den Fluchtreflex ... eigenen Besetzung v. der bedrohlichen Wahrnehmung oder ... Vorgang im Es zurückzieht ... u. als Angst ausgibt 323 diese primitive Reaktion 323 was das Ich von den äussern u. von der Libidogefahr im Es befürchtet, lässt s. nicht angeben ... es ist Überwältigung od. Vernichtung 324 folgt einfach der Warnung d. Lustprinzips 324 weil es sich v. Über-Ich gehasst u. verfolgt anstatt geliebt fühlt (das Ich) 324 Ich ... s. in einer übergrossen realen Gefahr befindet. Es sieht s. von allen schützenden Mächten verlassen u. lässt sie sterben
Ichideal/Über-Ich 296 das Ichideal oder Über-Ich 296 einfachen Sachverhalt ... es kommt etwas anderes hinzu ... Stufe im Ich ... Differenzierung innerhalb des Ichs, die Ichideal oder Über-Ich zu nennen ist ... 296 dieses Stück des Ichs e. weniger feste Beziehung zum Bewusstsein hat, ist die Neuheit. 301 nicht einfach ein Residuum der ersten Objektwahlen des Es, ... auch die Bedeutung einer energischen Reaktionsbildung gegen dieselben. 301 als allgemeinstes Ergebnis der vom Ödipuskomplex beherrschten Sexualphase e. Niederschlag im Ich annehmen, welche in der Herstellung dieser beiden, irgendwie miteinander vereinbarten Identifizierungen besteht (Vater/Mutteridentifizierung). Diese Ichveränderung behält ihre Sonderstellung, sie tritt dem anderen Inhalt des Ichs als Ichideal oder Über-Ich entgegen/i>. 301 seine Beziehung zum Ich erschöpft sich nicht in der Mahnung : „so (wie der Vater) sollst du sein“, sie umfasst auch das Verbot „so (wie der Vater) darfst du nicht sein, d.h. nicht alles tun was er tut; manches bleibt ihm vorbehalten.“ 302 Doppelgesicht des Ichideals 302 Zur Vedrängung des Ödipus-Komplexes bemüht wurde ... diesem Umschwung seine Entstehung verdankt. 302 wird den Charakter des Vaters bewahren, und je stärker der Ödipuskomplex war, je beschleunigter (... Autorität, Religionslehrer, Unterricht, Lektüre) seine Verdrängung erfolgte, desto strenger wird später das Über-Ich als Gewissen, vielleicht als unbewusstes Schuldgefühl über das Ich herrschen. 302 Ergebnis zweier höchst bedeutsamer biologischer Faktoren, der langen kindlichen Hilflosigkeit u. Abhängigkeit der Menschen und der Tatsache seines Ödipuskomplexes 302 Sonderung des Über-Ichs vom Ich nichts Zufälliges. 303 vertritt die bedeutsamsten Züge der individuellen u. der Artentwicklung, ... , indem sie dem Elterneinfluss e. dauernden Ausdruck schafft, verewigt sie die Existenz der Momente, denen sie ihren Ursprung verdankt. 303 Ichideal ... der Erbe der Ödipuskomplexes ... somit Ausdruck der mächtigsten Regungen u. mächtigsten Libidoschicksale des Es. 304 allen Ansprüchen genügt, die an das höhere Wesen im Menschen gestellt werden ... Keim, aus dem sich alle Religionen entwickelt haben. 304 eigen Unzulänglichkeit im Vergleich des Ichs mit seinem Ideal. 304 Lehrer u. Autoritäten ... Gebote u. Verbote sind im Ideal-Ich mächtig geblieben. 305 u. Totemismus 305 wenn das Ich sein Über-Ich aus dem Es schöpft, bringt es vielleicht nur ältere Ich-Gestaltungen wieder zum Vorschein. 305 Die Entstehungsgeschichte des Über-Ichs macht es verständlich, dass frühe Konflikte des Ichs mit den Objektbesetzungen des Es sich in Konflikte mit deren Erben, dem Über-Ich, fortsetzen können 306 Reaktionsbildung des Ichideals 315 Die ersten dieser Identifizierungen sich regelmässig als besondere Instanz im Ich gebärden, sich als Über-Ich dem Ich entgegenstellen 315 die erste Identifizierung ..., die vorfiel, so lange das Ich noch schwach war, dass es der Erbe des Ödipuskomplexes ist, also die grossartigsten Objekte ins Ich einführt 315 es verhält s. gewissermassen zu den späteren Ichveränderungen wie die primäre Sexualphase der Kindheit zum späteren Sexualleben nach der Pubertät 315 allen spätern Einflüssen zugänglich ... zeitlebens den Charakter, der ihm durch seinen Ursprung aus dem Vaterkomplex verliehen ist, ... Fähigkeit, sich dem Ich entgegenzustellen und es zu meistern ... Denkmal der einstigen Schwäche u. Abhängigkeit des Ichs ... Herrschaft auch über das reife Ich 315 kategorischen Imperativ seines Über-Ichs. 317 (u. Analytiker) die Person des Analytikers es zulässt, dass sie vom Kranken an die Stelle seines Ichideals gesetzt werde, womit die Versuchung verbunden ist, gegen den Kranken die Rolle des Propheten, Seelenretters, Heilands zu spielen. 318 hysterisches Ich erwehrt s. der eigentlichen Wahrnehmung, die ihm von Seiten ... seines Über-Ichs droht ... wie es sich sonst e. unerträglichen Objektbesetzung durch ... Verdrängung der Fall, wo es (das Ich) s. derselben Waffe gegen seinen gestrengen Herrn bedient 319 in all diesen Verhältnissen erweist das Über-Ich seine Unbahängigkeit vom bewussten Ich und seine innigen Beziehungen zum unbewussten Es 319 das Über-Ich nicht auch aus ... Wortvorstellungen ... besteht. 319 seine Herkunft aus Gehörtem unmöglich verleugnen, es ist ja ein Teil des Ichs und bleibt von den Wortvorstellungen (Begriffe, Abstraktionen) her dem Bewusstsein zugänglich, aber die Besetzungsenergie wird diesen Inhalten des Über-Ichs ... von den Quellen im Es zugeführt 319 s. wesentlich als Schuldgefühl (besser: als Kritik; Schuldgefühl ist die dieser Kritik entsprechende Wahrnehmung im Ich) ... Härte u. Strenge gegen das Ich. 320 je mehr er seine Aggression nach aussen einschränkt, desto strenger, also aggressiver in seinem Ichideal wird ... 321 ... durch e. Identifizierung mit dem Vatervorbild entstanden 321 dass bei e. solchen Umsetzung auch e. Triebentmischung stattfindet ... erotische Komponente hat nach d. Sublimierung nicht ... Kraft, ganze hinzugesetzte Destruktion zu binden, ... wird als Aggressions- und Destruktionsneigung frei. Aus dieser Entmischung ... das Ideal ... den harten, grausamen Zug ... gebieterischen Sollens. 321 das Ich, welches die Libido durch Identifizierung bewältigt hat, dafür die Strafe durch die der Libido beigemengte Aggression vom Über-Ich her erleiden 322 zwei Wege auf denen der Inhalt d. Es ins Ich eindringen kann. Der eine ist der direkte; der andere führt über das Ichideal 322 an dieser Leistung hat das Ichideal, das ja zum Teil e. Reaktionsbildung gegen d. Triebvorgänge des Es ist ... 323 Aggression des Über-Ichs 323 als Zersetzungsprodukt im ökonomischen Sinn erscheint uns die im Über-Ich wirkende Moral (wie bei Protisten) 324 des Ichs vor d. Über-Ich (Gewissensangst) 324 Todesangst 324 vertritt dieselbe schützende u. rettende Funktion wie früher der Vater, später die Vorsehung od. das Schicksal
Ichveränderung 297 301
Ideal-Ich 304 [Ersterwähnung]
Idealisierung ² 317 (u. Analytiker) die Person des Analytikers es zulässt, dass sie vom Kranken an die Stelle seines Ichideals gesetzt werde, womit die Versuchung verbunden ist, gegen den Kranken die Rolle des Propheten, Seelenretters, Heilands zu spielen.
Identifizierung 296 e. Objektbesetzung durch e. Identifizierung abgelöst ... 297 soll oder muss e. solches Sexualobjekt aufgegeben werden, so tritt dabei nicht selten die Ichveränderung auf, die man als Aufrichtung des Objektes im Ich wie bei der Melancholie beschreiben kann 297 die näheren Verhältnisse dieser Ersetzung sind uns ... nicht bekannt. 297 die Bedingung unter der das Es seine Objekte aufgibt. 297 in frühen Entwicklungsphasen e. sehr häufiger (Vorgang) 297 auch e. Gleichzeitigkeit von Objektbesetzung u. Identifizierung, also e. Charakterveränderung ... kommt in Betracht 297 bei Frauen, die viel Liebeserfahrung gehabt haben, glaubt man, die Rückstände ihrer Objektbesetzungen in ihren Charakterzügen leicht nachweisen zu können. 297 Umsetzung e. erotischen Objektwahl in eine Ichveränderung auch e. Weg ist, wie das Ich das Es bemeistern kann 298 Objektidentifizierungen des Ichs ... Nehmen diese überhand, werden allzu zahlreich und überstark und miteinander unverträglich, so liegt e. pathologisches Ergebnis nahe... Aufsplitterung des Ichs (falsches Selbst?) 298 die Wirkungen der ersten, in frühestem Alter erfolgten Identifizierungen werden allgemeine und nachhaltige sein. 298 Erste u. bedeutsamste Identifizierung des Individuums, die mit dem Vater 299 vielleicht wäre es vorsichtiger zu sagen, mit den Eltern, denn Vater und Mutter werden vor der sicheren Kenntnis des Geschlechtsunterschiedes, des Penismangels, nicht verschieden gewertet. 299 nicht Erfolg oder Ausgang e. Objektbesetzung, (die primäre Identifizierung) zu sein, sie ist eine direkte u. unmittelbare u. frühzeitiger als jede Objektbesetzung ... primäre Identifizierung 299 die Objektwahlen, die der ersten Sexualperiode angehören u. Vater u. Mutter betreffen, scheinen beim normalen Ablauf den Ausgang in solche Identifizierung zu nehmen u. somit die primäre Identifizierung zu verstärken. Komplikation (der Identifizierung): dreieckige Anlage des Ödipusverhältnisses; konstitutionelle Bisexualität des Individuums. 299 des Vaters bemächtigt sich der Knabe durch Identifizierung. 299 als ob die in der Identifizierung von Anfang an enthaltene Ambivalenz manifest geworden ist 299 Fn (Identifizierung) mit den Eltern. Der einfacheren Darstellung wegen werde ich nur die Identifizierung mit dem Vater behandeln. 299 Zertrümmerung des Ödipuskomplexes ... muss die Objektbesetzung der Mutter aufgegeben werden. An ihre Stelle zweierlei ... Identifizierung mit der Mutter oder eine Verstärkung mit der Vateridentifizierung 300 Verstärkung der Vateridentifizierung 300 Diese Identifizierungen entsprechen nicht unserer Erwartung, denn sie führen nicht das aufgegebene Objekt ins Ich ein, aber auch dieser Ausgang kommt vor und ist bei Mädchen leichter zu beobachten als bei Knaben. 300 Der Ausgang der Ödipussituation in Vater- oder Mutteridentifizierung scheint also bei beiden Geschlechtern von der relativen Stärke der beiden Geschlechtsanlagen abzuhängen 301 als allgemeinstes Ergebnis der vom Ödipuskomplex beherrschten Sexualphase e. Niederschlag im Ich annehmen, welche in der Herstellung dieser beiden, irgendwie miteinander vereinbarten Identifizierungen besteht (Vater/Mutteridentifizierung). Diese Ichveränderung behält ihre Sonderstellung, sie tritt dem anderen Inhalt des Ichs als Ichideal oder Über-Ich entgegen. 304 ruhen auf Identifizierung mit anderen aufgrund des gleichen Ichideals 304 Rivalitätsregungen gegen die Geschwister. Da die Feindseligkeit nicht zu befriedigen ist, stellt s. eine Identifizierung mit dem anfänglichen Rivalen her. 315 sich zum guten Teil aus Identifizierungen bildet, welche aufgelassene Besetzungen des Es ablösen. 315 Die ersten dieser Identifizierungen sich regelmässig als besondere Instanz im Ich gebärden, sich als Über-Ich dem Ich entgegenstellen 315 die erste Identifizierung ..., die vorfiel, so lange das Ich noch schwach war, dass es der Erbe des Ödipuskomplexes ist, also die grossartigsten Objekte ins Ich einführt 321 ... durch e. Identifizierung mit dem Vatervorbild entstanden
Impulse 318
Individuum 292 ist nun e. psychisches Es. 296 319
Innenwelt/Aussenwelt 322 das Es ist seine andere Aussenwelt (des Ichs), die es s. zu unterwerfen ...
Instanz 286 315
intellektuelle Arbeit 295 auch vorbewusst geleistet werden kann [Deutung]
Intensität 311
Introjektion 297 Regression zum Mechanismus der oralen Phase
Kastrationsangst 324 u. Gewissensangst
kategorischer Imperativ 302 315
Komponente 308 320
Konflikt 298 zwischen den verschiedenen Identifizierungen, in die das Ich auseinanderfährt ... Konflikte, die nicht durchwegs als pathologisch bezeichnet werden können 305 dass frühe Konflikte des Ichs mit den Objektbesetzungen des Es sich in Konflikte mit deren Erben, dem Über-Ich, fortsetzen können
Konstitution ² 300 männliche Anlagen (bei Identifizierung des Mädchens). 300 Der Ausgang der Ödipussituation in Vater- oder Mutteridentifizierung scheint also bei beiden Geschlechtern von der relativen Stärke der beiden Geschlechtsanlagen abzuhängen
Körper 294 vor allem d. Oberfläche [Haut - Ich] ist ein Ort, von dem gleichzeitig äussere u. innere Wahrnehmungen ausgehen. 294 wird wie ein anderes Objekt gesehen 294 vorbildlich für die Art, wie man überhaupt zur Vorstellung seines eigenen Körpers kommt.
Körper-Ich 295 (294)
Kraft 284 dass e. gewisse Kraft s. dem widersetzt . 284 widerstrebende Kraft.
Kur, analytische 322
latent 283 jederzeit bewusstseinsfähig 284 zweierlei Unbewusstes haben, das latente, doch bewusstseinsfähige u. das verdrängte, an sich u. ohne weiteres nicht bewusstseinsfähige.
Latenzzeit 302
Leben/Tod 307 Entstehung des Lebens wäre also die Ursache des Weiterlebens u. gleichzeitig auch des Strebens nach dem Tod, das Leben selbst e. Kampf und Kompromiss zwischen diesen beiden Strebungen, Frage nach der Herkunft des Lebens bliebe e. kosmologische, die nach Zweck u. Absicht des Lebens wäre dualistisch beantwortet. 313 Ein Gleiten in den Tod. 324 ist also für das Ich gleichbedeutend mit Geliebtwerden, vom Über-Ich geliebt werden, das auch hier als Vertreter des Es auftritt
Libido 298 Umsetzung von Objektlibido in narzisstische Libido ... aufgeben der Sexualziele, ... e. Desexualisierung ... e. Art Sublimierung 298 Fn: das grosse der Reservoir der Libido im Sinne der Einführung des Narzissmus, müssen wir jetzt nach der Scheidung von Ich und Es das Es anerkennen 302 Unterbrechung der Libidoentwicklung ... Latenzzeit ... zweizeitigen Ansatz seines Sexuallebens. 303 Libidoschicksal 311 dass diese verschiebbare Libido im Dienst des Lustprinzips arbeitet 311 gewisse Gleichgültigkeit, auf welchem Wege die Abfuhr geschieht. 313 Die Störungen in den Lebensablauf einführt.
Lust-Unlust 290 sie sind ursprünglicher, elementarer als die von aussen stammenden. 290 mulitlokulär, ... von verschiedenen Stellen ... verschieden, auch entgegengesetzte Qualitäten. 291 Empfindungen mit Lustcharakter haben nichts Drängendes an sich, dagegen im höchsten Grad die Unlustempfindungen ... Diese drängen auf Veränderung, auf Abfuhr, ... 291 ein quantitativ-qualitativ Anderes im seelischen Ablauf. [Leib-Seele-Problem]. 293 Lustprinzip: welches im Es uneingeschränkt regiert.
Lustprinzip 309 am Lustprinzip ist zwar kein Zweifel 313 dem Es als ein Kompass im Kampf gegen die Libido dient. 313 vom Lustprinzip, d.h. der Unlustwahrnehmung geleitet. 323 324 folgt einfach der Warnung d. Lustprinzips
Manie 320 durch den Umschlag in Manie seines Tyrannen erwehrt
Männlichkeit 300 durch den Untergang des Ödipuskomplexes hätte so die Männlichkeit im Charakter des Knaben e. Festigung erfahren (durch Vateridentifizierung). 300 u. Mädchen
Melancholie 296 317 318 das Über-Ich das Bewusstsein an s. gerissen hat ... wagt das Ich keinen Einspruch, es bekennt s. schuldig u. unterwirft s. den Strafen 318 Melancholie ... ist das Objekt, dem d. Zorn des Über-Ichs gilt durch Identifizierung ins Ich aufgenommen. 318 Diese beiden neurotischen Affektionen 319 das überstarke Über-Ich welche das Bewusstsein an sich gerissen hat, ... als ob es sich des Ganzen im Individuum verfügbaren Sadismus bemächtigt hätte 319 was nun im Über-Ich herrscht, ist wie eine Reinkultur des Todestriebes 320 das Über-Ich zu einer Art von Sammelstätte der Todestriebe
Minderwertigkeitsgefühl 317
Mischung/Entmischung 308 Mischung der beiden Triebarten ... Entmischung der selben 308 sadistische Komponente des Sexualtriebes ... Sadismus als Perversion ... mancher schweren Neurosen, z.B. der Zwangsneurosen ... Libidoregression (von der genitalen zur sadistisch-analen Phase) 309 Fortschritt von der früheren zur definitiven Genitalphase einen Zuschuss von erotischen Komponenten zur Bedingung hat. 309 reguläre Ambivalenz 309 als nicht vollzogene Triebmischung gelten muss
Moral 318 der normale Mensch nicht nur viel unmoralischer ist, als er glaubt, sondern auch viel moralischer, als er weiss 320 Moralität ... Das Es ist ganz amoralisch, das Ich ist bemüht, moralisch zu sein, das Über-Ich kann hypermoralisch und dann so grausam werden wie nur das Es. 321 [Religion] 323 als Zersetzungsprodukt im ökonomischen Sinn erscheint uns die im Über-Ich wirkende Moral (wie bei Protisten)
Motilität 286 es (das Ich) beherrscht die Zugänge zur Motilität, das Ist: zur Abfuhr der Erregungen in die Aussenwelt. 321 als ob es sich des Ganzen im Individuum verfügbaren Sadismus bemächtigt hätte.
multiple Persönlichkeit 298 Aufsplitterung des Ichs, indem sich die einzelnen Identifizierungen durch Widerstände gegeneinander abschliessen ... alternierend das Bewusstsein an sich reissen.
Mutterbrust 299
Narzissmus, sekundärer 298 die Libido, welche dem Ich durch die beschriebenen Identifizierungen zufliesst, stellt dessen „sekundären“ Narzissmus her 312 zu Uranfang ist alle Libido im Es angehäuft, während das Ich noch in der Bildung begriffen oder schwächlich ist. Das Es sendet e. Teil dieser Libido auf erotische Objektbesetzungen aus, worauf das erstarkte Ich sich dieser Objektlibido zu bemächtigen u. sich dem Es als Liebesobjekt aufzudrängen sucht. 312 Der Narzissmus des Es ist so ein sekundärer, den Objekten entzogener.
negative therapeutische 316 kein Lob u. keine Anerkennung vertragen ... auf die
Neurose 287 (kein) Konflikt zw. dem Bewussten und dem Unbewussten 287 zw. dem zusammenhängenden Ich und dem von ihm abgespaltenen Verdrängten 317 das Verhalten des Ichideals, der die Schwere einer neurotischen Erkrankung massgebend bestimmt
Neutralisierung 308 [Ersterwähnung]
Objekt 296 315 ins Ich einführte 320 es ist die Erhaltung des Objekts, die die Sicherheit des Ichs verbürgt
Objektbesetzung 296 vom Es ausgehen, welche die erotischen Strebungen als Bedürfnisse empfindet 297 Sexualobjekt, 297 die Bedingung unter der das Es seine Objekte aufgibt (Identifizierung) 315 erste Objektbesetzungen des Es
Objektwahl 297 die Geschichte der Objektwahlen 299 nach d. Anlehnunstypus
Ödipuskomplex 299 einfacher, positiver Ödipuskomplex: ambivalente Einstellung zum Vater, nur zärtliche Objektstrebung nach der Mutter 299 Zertrümmerung des Ödipuskomplexes ... muss die Objektbesetzung der Mutter aufgegeben werden. An ihre Stelle zweierlei ... Identifizierung mit der Mutter oder eine Verstärkung mit der Vateridentifizierung 300 letzteren Ausgang ... als den normaleren anzusehen. 300 Untergang des Ödipuskomplexes. 300 in ganz analoger Weise kann die Ödipuseinstellung des kleinen Mädchens in e. Verstärkung ihrer Mutteridentifizierung (oder in die Herstellung e. solchen) auslaufen, die den weiblichen Charakter des Kindes festlegt ... 300 Diese Identifizierungen entsprechen nicht unserer Erwartung, denn sie führen nicht das aufgegebene Objekt ins Ich ein, aber auch dieser Ausgang kommt vor und ist bei Mädchen leichter zu beobachten als bei Knaben. 300 aus der Analyse, dass das kleine Mädchen, nachdem es auf den Vater verzichten muss, nun seine Männlichkeit hervorholt u. so anstatt mit der Mutter mit dem Vater, also mit dem verlorenen Objekt, identifiziert ... männliche Anlagen. 300 dies ist die eine Art wie sich die Bisexualität in die Schicksale des Ödipuskomplexes einmengt. 300 Der einfache Ödipuskomplex überhaupt nicht das häufigste ist, sondern e. Vereinfachung oder Schematisierung entspricht, die allerdings oft genug praktisch gerechtfertigt bleibt ... deckt zumeist den vollständigeren Ödipuskomplex auf, der ein zweifacher ist, e. positiver u. ein negativer, abhängig von der ursprünglichen Bisexualität des Kindes, d.h. der Knabe hat nicht nur e. ambivalente Einstellung zum Vater u. eine zärtliche Objektwahl f. die Mutter, sondern er benimmt s. auch gleichzeitig wie e. Mädchen, er zeigt die zärtlich feminine Einstellung zum Vater und die ihr entsprechenden eifersüchtig-feindselige gegen die Mutter. 301 man tut gut daran, ... ganz besonders bei Neurotikern, die Existenz d. vollständigen Ödipuskomplexes anzunehmen. 301 e. Reihe ..., an deren einem Ende der normale positive, an derem anderen Ende der umgekehrte, negative, Ödipuskomplex steht, während die Mittelglieder die vollständige Form mit ungleicher Beteiligung der beiden Komponenten aufzeigen. 301 Untergang des Ödipuskomplexes: aus ihnen e. Vater- und e. Mutteridentifizierung hervorgeht. 301 als allgemeinstes Ergebnis der vom Ödipuskomplex beherrschten Sexualphase e. Niederschlag im Ich annehmen, welche in der Herstellung dieser beiden, irgendwie miteinander vereinbarten Identifizierungen besteht (Vater/Mutteridentifizierung). Diese Ichveränderung behält ihre Sonderstellung, sie tritt dem anderen Inhalt des Ichs als Ichideal oder Über-Ich entgegen. 302 Zur Vedrängung des Ödipus-Komplexes bemüht wurde ... diesem Umschwung seine Entstehung verdankt. 302 Da die Eltern, besonders der Vater, als das Hindernis gegen die Verwirklichung der ödipalen Wünsche erkannt werden, stärkte sich das infantile Ich für diese Verdrängungsleistung, indem es dies selbe Hindernis in sich aufrichtete ... lieh sich die Kraft dazu vom Vater aus. 305 wenn dem Ich die Bewältigung des Ödipuskomplexes schlecht gelungen ist, wird dessen dem Es entstammende Energiebesetzung in der Reaktionsbildung des Ichideals wieder zur Wirkung kommen. 306 ausgiebige Kommunikation dieses Ideals mit diesen ubw Triebregungen ..., das Ideal selbst zum grossen Teil unbewusst, dem Ich unzugänglich ... 315 erste Objektbesetzungen des Es, also vom Ödipuskomplex 318 Entstehung des Gewissens innig an d. Ödipuskomplex geknüpft 318 welcher dem Unbewussten angehört
ökonomisch 284 quantitatives od. ökonomisches Moment
orale Phase 296 sind Objektbesetzung u. Identifizierung wohl nicht voneinander zu unterscheiden
Paranoia 310 Paranoische Umwandlung macht uns aber mit der Möglichkeit eines anderen Mechanismus vertraut. 310 reaktive Besetzungsverschiebung, indem der erotischen Erregung Energie entzogen u. der feindseligen Energie zugeführt wird.
Partialtrieb 311 die Partialtriebe gewissermassen miteinander kommunizieren, dass e. Trieb aus einer besonderen erogenen Quelle seine Intensität zur Verstärkung e. Partialtriebes aus einer andern Quelle abgeben kann.
Partialvorgänge 286
Person 286
Philosophie 283 Idee e. Psychischen, das nicht auch bewusst ist, so unfassbar, dass sie ihnen absurd u. durch blosse Logik abweisbar erscheint.
Projektion 294 das Ich ist vor allem ein körperliches, es ist nicht nur e. Oberflächenwesen, sondern selbst die Projektion e. Oberfläche.
Psychoanalyse 322 ist e. Werkzeug, welches dem Ich die fortschreitende Eroberung des Es ermöglichen soll
Psychophysiologie 294
Qualität 311 Qualität der Triebregungen
Rache 311 neurotische Racheaktionen gegen die unrichtigen Personen gerichtet werden (Rank)
Rationalisierung 322 sucht, ... im Einvernehmen mit dem Es zu bleiben, überzieht dessen ubw Gebote mit seinen vbw Rationalisierungen ...
Reaktion Fortschritte in verkehrter Weise reagieren ... jede Partiallösung, die eine Besserung od. e. zeitweilige Aussetzung d. Symptome zur Folge haben sollte ... ruft bei ihnen eine momentane Verstärkung ihres Leidens hervor, sie verschlimmern sich während der Behandlung, anstatt s. zu bessern ... deren Annäherung (Genesung) wie e. Gefahr gefürchtet wird ... nicht der Genesungswille, sondern das Krankheitsbedürfnis die Oberhand ... Widerstand ... analysiert man diesen Widerstand in gewohnter Weise, zieht die Trotzeinstellung gegen den Arzt, die Fixierung an die Formen des Krankheitsgewinnes von ihm ab, so bleibt das meiste noch bestehen, und das erweist sich als das stärkste Hindernis der Wiederherstellung, stärker die uns bereits bekannten der narzisstischen Unzugänglichkeit, der negativen Einstellung gegen den Arzt und des Haftens am Krankheitsgewinne. 316 Ein Schuldgefühl, welches im Kranksein seine Befriedigung findet ... Strafe des Leidens ... Schuldgefühl ... stumm 316 dies Schuldgefühl ... schwer reduzierbarer Widerstand 317 für alle schwereren Fälle von Neurose
Reaktionsbildung 320 das Ich ... sträubt s. gegen sie mit Reaktionsbildungen u. Vorsichtsmassregeln; sie verbleiben im Es (die Tendenzen)
real [das Reale] 324 Der neurotische Fall mag uns wieder zum Verständnis des realen verhelfen 324 Ich ... s. in einer übergrossen realen Gefahr befindet. Es sieht s. von allen schützenden Mächten verlassen u. lässt sie sterben
Realitätsprinzip 293
Regression ² 297 zum Mechanismus der oralen Phase 308 Wesen einer Libidoregression, z.B. von der genitalen zur sadistisch-analen Phase, auf einer Triebentmischung beruht 321 die s.im Es vollzogen hat ... vom Es auf das Über-Ich übergegriffen, welches nun seine Strenge gegen das unschuldige Ich verschärft [strukturelle Regression]
Resistenzfähigkeit 297 298 Resistenz des Charakters gegen die Einflüsse aufgegebener Objektbesetzungen 315 das erstarkte Ich sich späterhin gegen solche Identifizierungseinflüsse resistent verhalten mag
Rivalität 304 Rivalitätsregungen gegen die Geschwister. Da die Feindseligkeit nicht zu befriedigen ist, stellt s. eine Identifizierung mit dem anfänglichen Rivalen her.
Sadismus 308 sadistische Komponente des Sexualtriebes ... Beispiel e. zweckdienlichen Triebmischung 308 Sadismus als Perversion das Vorbild einer, allerdings nicht bis zum Äussersten getriebenen Entmischung. 319 u. Melancholie ... nach unserer Auffassung des Sadismus die destruktive Komponente habe s. im Über-Ich abgelagert u. gegen
Schibboleth 283 das erste Schibboleth d. Psychoanalyse
Schmerz 291 kann auch der Schmerz unbewusst bleiben, ... Mittelding zwischen äusserer und innerer Wahrnehmung, ... sich wie eine innere Wahrnehmung verhält, auch wo er aus der Aussenwelt stammt. 294 Bei schmerzhaften Erkrankungen eine Kenntnis seiner Organe erwirbt. 294 vorbildlich für die Art, wie man überhaupt zur Vorstellung
Schuldgefühl 295 unbewusstes Schuldgefühl zu reden, dass ein solches ... bei einer grossen Anzahl von Neurosen eine ökonomisch entscheidende Rolle spielt und der Heilung die stärksten Hindernisse in den Weg legt. 302 304 Spannung zwischen den Ansprüchen des Gewissens u. den Leistungen des Ichs wird als Schuldgefühl empfunden 316 ubw (u.negative therapeutische Reaktion) 317 das normale, bewusste Schuldgefühl (Gewissen) 317 ubw Schuldgefühl ein entlehntes 317 Intensität 317 überstark bewusst ... Zwangsneurose u. Melancholie 310 grosses Stück d. Schuldgefühls normalerweise unbewusst, weil die Entstehung d. Gewissens innig an den Ödipuskomplex geknüpft ist. 325
Schutzbesetzung 323 u. Phobie
Selbsterhaltungstrieb 307 den wir dem Ich zuschreiben müssen. 307 den wir zu Anfang der analytischen Arbeit mit guten Gründen den sexuellen Objekttrieben gegenübergestellt hatten.
Selbstkritik 295 die Selbstkritik u. das Gewissen ... unbewusst sind.
Sexualbefriedigung 313 Ähnlichkeit des Zustandes nach der vollen Sexualbefriedigung mit dem Sterben
Sexualtriebe 307 oder Eros die bei weitem auffälligere u. der Kenntnis zugänglichere ... umfasst ... den eigentlich ungehemmten Sexualtrieb ... die von ihm abgeleiteten zielgehemmten u. sublimierten Triebregungen ... auch den Selbsterhaltungstrieb.
sexuelle Substanzen 313 Träger der erotischen Spannungen
soziale Gefühle 304 ruhen auf Identifizierung mit anderen aufgrund des gleichen Ichideals 304 Überbau über die eifersüchtigen Rivalitätsregungen gegen die Geschwister
Spekulation 282
strukturell 287 strukturelle Verhältnisse d. Seelenlebens [Ersterwähnung]
Sublimierung 298 Umsetzung von Objektlibido in narzisstische Libido ... aufgeben der Sexualziele, ... e. Desexualisierung ... e. Art Sublimierung ... ob nicht alle Sublimierung durch d. Vermittlung des Ichs vor sich geht , welche zunächst die sexuelle Objektlibido in narzisstische verwandelt, um ihr dann vielleicht e. anderes Ziel zu setzen. 312 Wenn diese Verschiebungsenergie desexualisierte Libido ist, so darf sie auch sublimiert heissen 312 die Denkarbeit durch Sublimierung erotischer Triebkraft bestritten 312 durch die Vermittlung des Ichs 312 indem es sich ... der Libido der Objektbesetzungen bemächtigt, s. zum alleinigen Liebesobjekt aufwirft, die Libido des Es desexualisiert oder sublimiert, arbeitet es den Absichten des Eros entgegen, stellt s. in den Dienst der gegnerischen Triebregungen. 323 die Sublimierungsarbeit e. Triebentmischung u. Freiwerdung d. Aggressionstriebe im Über-Ich zur Folge hat
System W-Bw 289
Technik 284 diese Theorie wird dadurch unwiderleglich, dass sich in der psychoanalytischen Technik Mittel gefunden haben, mit deren Hilfe man die widerstrebende Kraft aufheben u. die betreffende Vorstellung bewusst machen kann. 286 wenn wir ihm gewisse Aufgaben stellen 316 [u. Suggestion]
Theorie, psychoanalytische 284
Therapie/Heilung 295 [Therapieerfolg]
Therapieerfolg 317 hängt ... von der Intensität des Schuldgefühls ab, welcher die Therapie oft keine Gegenkraft von gleicher Grössenordnung entgegenstellen kann. 317 die (Analyse) die krankhaften Reaktionen nicht unmöglich machen, sondern dem Ich des Kranken die Freiheit schaffen soll, sich so oder anders zu entscheiden
Tiefenpsychologie 287
Tod 324 ist e. abstrakter Begriff v. negativem Inhalt, für den e. unbewusste Entsprechung nicht zu finden ist.
Todestrieb 307 Todestrieb, dem die Aufgabe gestellt ist, das organische Leben in den leblosen Zustand zurückzuführen 308 Verbindung d. einzelligen Elementarorganismen zu mehrzelligen Lebewesen wäre es gelungen, den Todestrieb d. Einzelzelle zu neutralisieren ... die destruktiven Regungen durch Vermittlungen eines besonderen Organs auf die Aussenwelt abzuleiten. 308 Dies Organ wäre die Muskulatur 308 Der Todestrieb würde sich nun - wahrscheinlich doch nur teilweise - als Destruktionstrieb gegen die Aussenwelt u. andere Lebewesen äussern 309 für den schwer zu fassenden Todestrieb im Destruktionstrieb, dem der Hass den Weg zeigt, einen Vertreter aufzeigen können 309 wenn diese Verwandlung (Liebe in Hass und umgekehrt) mehr ist als bloss zeitliche Sukzession, also Ablösung, dann ist offenbar einer so grundlegenden Unterscheidung wie zwischen erotischen u. Todestrieben ... der Boden entzogen 313 dass die Todestriebe im Wesentlichen stumm sind ... 314 Diese Wesen (niedere Tiere) sterben an der Fortpflanzung, insofern nach der Ausschaltung des Eros durch die Befriedigung der Todestrieb freie Hand bekommt, seine Absichten durchzusetzen. 320 gefährliche Todestriebe ... a durch Mischung mit erotischen Komponenten ... b als Aggression nach aussen abgelenkt, ... unbehindert ihre Arbeit fort. 320 das Über-Ich zu einer Art von Sammelstätte der Todestriebe 323 leistet es den Todestrieben im Es Beistand zur Bewältigung d. Libido, gerät ... in Gefahr zum Objekt d. Todestriebe zu werden u. selbst umzukommen 325 Das Es unter d. Herrschaft d. stummen, aber mächtigen Todestriebe stünde, die Ruhe haben
Totem und Tabu 304 Religion, Moral, ... soziales Empfinden - ... Hauptinhalte des Höheren ... ursprünglich eins ... 304 phylogenetisch am Vaterkomplex erworben.
Triebbeherrschung 322
Triebe 307 beide Triebe benehmen sich dabei im strengsten Sinne konservativ, ... Wiederherstellung e. durch die Entstehung des Lebens gestörten Zustandes. 308 Jeder dieser beiden Triebarten wäre ein besonderer physiologischer Prozess (Aufbau u. Zerfall) zugeordnet ... so dass eine Substanz die Hauptvertretung des Eros übernehmen könnte. 308 der beiden Arten miteinander verbinden, vermischen, legieren ... eine in unserem Zusammenhang unabweisbare Annahme.
Triebkraft, erotische 312
Übertragungsneurosen 311 bei den erotischen Besetzungen, wobei e. besondere Gleichgültigkeit in Bezug auf das Objekt entwickelt wird, ganz bei den Übertragungen in der Analyse, die vollzogen werden müssen, gleichgültig auf welche Person.
ubw 284 deren Sinn nicht mehr rein deskriptiv ist. 284 den Namen unbewusst beschränken wir auf das dynamisch unbewusste Verdrängte.
Ubw , das 285 diese psychoide fast in allen anderen Punkten mit dem anerkannt Psychischen übereinstimmen. 287 nicht mit dem Verdrängten zusammenfällt,; ... alles Verdrängte ubw ist, aber nicht alles Ubw ist auch verdrängt. Auch e. Teil d. Ichs ... kann ubw sein, ist sicherlich ubw . 287 dies Ubw des Ichs ist nicht im Sinne des Vbw ... sonst ... (dürfte) seine Bewusstmachung nicht so grosse Schwierigkeiten bereiten. 287 ein drittes, nicht verdrängtes Ubw. 289
unbewusst 283 mit latent-bewusstseinsfähig. 284 Begriff d. Unbewussten. 284 den Namen unbewusst beschränken wir auf das dynamisch unbewusste Verdrängte. 291 unbewusste Empfindungen
Unbewusstes 283 284 zweierlei Unbewusstes haben, das latente, doch bewusstseinsfähige u. das verdrängte, an sich u. ohne weiteres nicht bewusstseinsfähige. 285 im deskriptiven Sinn zweierlei unbewusstes gibt 285 im dynamischen Sinn aber nur eines. 285 Die Unterscheidung zw. Bewusstem u. Unbewusstem ist schliesslich e. Frage d. Wahrnehmung. 295 das Treiben d. niedrigen Leidenschaften im Unbewussten
Unlust 287 aus seinen Unlustgefühlen erraten sollte, dass jetzt e. Widerstand in ihm wirkt.
vbw 284 deren Sinn nicht mehr rein deskriptiv ist
Vbw, das 285 steht dem Bw viel näher als das Ubw. 285 das latente Vbw. 289 Wie wird etwas vorbewusst? Durch Verbindung mit den entsprechenden Wortvorstellungen 289 besonderer Sinnesursprung f. das System Vbw. 291 die Unterscheidung von Bw und Vbw hat für die Empfindungen keinen Sinn, das Vbw fällt hier aus, Empfindungen sind entweder bewusst oder unbewusst. 292 zunächst das Vbw, das an die Erinnerungsreste anlehnt (Wort) umafassen.
Verdrängung 284 Zustand, in dem diese s. vor der Bewusstmachung. befanden, heissen wir Verdrängung , und die Kraft, welche d. Verdrängung herbeiführt u. aufrechterhalten hat, ... während d. analytischen Arbeit als Widerstand zu verspüren. 284 das Verdrängte ist uns das Vorbild d. Unbewussten. 284 zweierlei Unbewusstes haben, das latente, doch bewusstseinsfähige u. das verdrängte, an sich u. ohne weiteres nicht bewusstseinsfähige. 286 dies durch d. Verdrängung beseitigte stellt sich in der Analyse dem Ich gegenüber. 287 wir haben im Ich selbst etwas gefunden, was auch unbewusst ist, sich gerade so benimmt wie das Verdrängte, d.h. starke Wirkungen äussert. 287 zw. dem zusammenhängenden Ich und dem von ihm abgespaltenen Verdrängten. 287 nicht mit dem Verdrängten zusammenfällt,; ... alles Verdrängte ubw ist, aber nicht alles Ubw ist auch verdrängt. 292 das Verdrängte ist nur vom Ich durch die Verdrängungswiderstände scharf geschieden, durch das Es kann es mit ihm kommunizieren. 293 auch das Verdrängte fliesst mit dem Es zusammen, ist nur ein Teil von ihm. 297 das anfangs noch schwächliche Ich ... erhält von den Objektbesetzungen Kenntnis, lässt sie sich gefallen oder sucht sie durch den Prozess der Verdrängung abzuwehren 303 moralische u. ästhetische Tendenzen im Ich der Antrieb zur Verdrängung
Vererbung 304 überkreuzte Vererbung hat den Besitz auch den Frauen zugeführt 305 Erlebnisse des Ichs scheinen zunächst für die Erbschaft verloren zu gehen, wenn sie sich aber häufig ... bei vielen generationsweise aufeinanderfolgenden Individuen wiederholen, setzen sie sich sozusgen in Erlebnisse des Es um, deren Eindrücke durch Vererbung festgehalten werden.
Verliebtheit 310 noch nicht manifeste Verliebtheit sich zuerst durch Feindseligkeit und Aggressionsneigung äussert.
Verstehen 283
visuelle Reste 290 Bedeutung der optischen Erinnerungsreste - von den Dingen - zu vergessen ... visuelles Denken ... Studium d. Träume und der vorbewussten Phantasien.
vorbewusst 284 das latente, das nur deskriptive Unbewusste ist, nicht im dynamischen Sinn, vorbewusst ;
Vorstellung 283 e. psychisches Element 289 v. einer Vorstellung (einem Gedanken) 289 dass die erstere (ubw) sich an irgendeinem Material, das unerkannt bleibt, vollzieht, während bei der letzteren (der vbw) die Verbindung mit Wortvorstellungen hinzukommt. 291 für die ubw Vorstellung erst Verbindungsglieder geschaffen werden müssen, um sie zum Bw zu bringen, während dies für die Empfindungen, die sich direkt fortleiten, entfällt.
Wahrnehmung 285 288 von vornherein bw sind alle Wahrnehmungen, die von aussen herankommen (Sinneswahrnehmungen) u. von innen her, ... Empfindungen, Gefühle 289 was ausser Gefühlen von innen her bewusst werden will, muss versuchen, sich in äussere Wahrnehmungen umzusetzen. 290 innere Wahrnehmung ergibt Empfindungen von Vorgängen aus den verschiedensten, gewiss auch tiefsten Schichten des seelischen Apparates ... als ihr bestes Muster können noch die der Lust-Unlustreihe gelten. 293 spielt für das Ich die Rolle, welche im Es dem Trieb zufällt. 307 die Wahrnehmungen haben für das Ich dieselbe Bedeutung wie die Triebe für das Es. 319
Welt 322 die reale Welt
Widerstand 284 Zustand, in dem diese s. vor der Bewusstmachung befanden, heissen wir Verdrängung , und die Kraft, welche d. Verdrängung herbeiführt u. aufrechterhalten hat, ... während d. analytischen Arbeit als Widerstand zu verspüren. 287 wir sagen ihm dann, er stehe unter der Herrschaft e. Widerstandes. 287 wir sagen ihm dann, er stehe unter der Herrschaft e. Widerstandes. 287 da aber dieser Widerstand sicherlich v. seinem Ich ausgeht. 316 u. negative therapeutische Reaktion 316 schwer reduzierbarer Widerstand (Schuldgefühl)
Wille 294
Wissen 288 an das Bewusstsein gebunden.
Wissenschaft 283
Wissenschaftstheorie 282 nehmen diese Gedanken auf, ... verknüpfen sie mit Tatsachen der analytischen Beobachtung ... eher den Charakter einer Synthese als einer Spekulation. 282 weil sie (d. Psychoanalyse) einen bestimmten Weg verfolgt, der noch nicht so weit geführt hatte. Und endlich, wenn sie dahin gekommen ist, erscheinen auch die Dinge anders als den andern. 283 Die Unterscheidung des Psychischen in Bewusstes u. Unbewusstes ist die Grundvoraussetzung der Psychoanalyse. 283 Idee e. Psychischen, das nicht auch bewusst ist, so unfassbar, dass sie ihnen absurd u. durch blosse Logik abweisbar erscheint. 284 Terminus od. Begriff des Unbewussten. 284 durch Verarbeitung v. Erfahrungen, in denen d. seelische Dynamik eine Rolle spielt. 284 diese Theorie wird dadurch unwiderleglich, dass sich in der psychoanalytischen Technik Mittel gefunden haben, mit deren Hilfe man die widerstrebende Kraft aufheben u. die betreffende Vorstellung bewusst machen kann. 285 wir haben uns an diese Zweideutigkeit des Unbewussten ziemlich gewöhnt und sind gut mit ausgekommen. 286 die einzige, unmittelbare Sicherheit verdient, die es im Psychischen überhaupt gibt. 286 Vorurteil, dem d. Identität d. Psychischen mit dem Bewussten ein für allemal feststeht. 288 e. von d. Schwierigkeiten, die sich ergeben, wenn man mit d. räumlichen, topischen Vorstellung d. seelischen Geschehens Ernst machen will. 290 wie machen wir etwas Verdrängtes (vor)bewusst, zu beantworten: indem wir solche vbw Mittelglieder durch die analytische Arbeit herstellen [Technik, Deutung]. 293 e. Zeichnung entwerfen, deren Konturen allerdings nur der Darstellung dienen 293 fas alle Sonderungen ..., beziehen sich nur auf die - uns allein bekannten - oberflächlichen Schichten des seelischen Apparats. 293 nach d. Zeugnis d. Hirnanatomen auf einer Seite (Hörkappe). 294 anatomische Analogie für dasselbe (das Ich) ... „Gehirnmännchen“ 295 gewöhnt, den Gesichtspunkt e. sozialen oder ethischen Wertung überallhin mitzunehmen. 296 wusste nicht, wie häufig und typisch er ist [der psychische Vorgang] 303 methodisch: die psychoanalytische Forschung nicht wie ein philosophisches System mit e. vollständigen u. fertigen Lehrgebäude auftreten konnte. 305 Mit der Erwähnung der Phylogenese tauchen aber neue Probleme auf. 305 soll man nicht ehrlich eingestehen, dass die ganze Auffassung der Ich-Vorgänge nichts fürs Verständnis der Phylogenese leistet 307 wenn ... Gliederung ... in .. Es, ein Ich und ein Über-Ich einen Fortschritt ... bedeutet, so muss sie sich auch als Mittel zum tieferen Verständnis u. zur besseren Beschreibung der dynamischen Beziehungen ... erweisen. 309 Am Lustprinzip ... kein Zweifel, die Gliederung des Ichs ... auf klinischer Rechtfertigung ... die Unterscheidung der beiden Triebarten scheint nicht genug gesichert 311 in der vorliegenden Diskussion nur e. Annahme, nicht e. Beweis zu bieten. 313 Hätten wir es schwer, an der dualistischen Grundanschauung festzuhalten. Da wir aber dazu genötigt sind, müssen wir ..., dass die Todestriebe im Wesentlichen stumm sind ... 316 klinische Tatsachen ... ihrer theoretischen Verarbeitung noch warten
Wortreste 289 stammen von akustischen Wahrnehmungen ab.
Wortvorstellungen 289 dass die erstere (ubw) sich an irgendeinem Material, das unerkannt bleibt, vollzieht, während bei der letzteren (der vbw) die Verbindung mit Wortvorstellungen hinzukommt. 289 sind Erinnerungsreste ... waren einmal Wahrnehmungen. 290 Die visuellen Bestandteile d. Wortvorstellungen ... sekundär ... durch Lesen erworben ... Bewegungsbilder d. Wortes. Das Wort ist doch eigentlich der Erinnerungsrest des gehörten Wortes [Deutung]. 291 Auch wenn sie an Wortvorstellungen gebunden werden, danken sie nicht diesen ihr Bewusstwerden, sondern werden es direkt.
Wunsch 299 Verstärkung des sexuellen Wunsches nach der Mutter ... Wahrnehmung, dass der Vater diesem Wunsch e. Hindernis ist.
Zensur 304 moralische
Zwangsneurose 308 Triebentmischung und das Hervortreten des Todestriebes 317 Schuldgefühl überlaut, kann s. vor dem Ich nicht rechtfertigen. Das Ich ... sträubt s. daher gegen die Zumutung, schuldig zu sein ... verlangt vom Arzt, in seiner Ablehnung dieser Schuldgefühle bestärkt zu werden ... 318 Das Über-Ich durch Vorgänge beeinflusst wird, welche d. Ich unbekannt geblieben sind 318 Über-Ich hat hier mehr vom unbewussten Es gewusst als das Ich ... das Ichideal zeigt ... besondere Strenge 318 anstössige Regungen ... ausserhalb des Ichs geblieben. 320 ähnlich peinlich u. quälerisch sind die Gewissensvorwürfe bei bestimmten Formen der Zwangsneurose 320 Regression zur prägenitalen Organisation 320 Liebesimpulse s. in Aggressionsimpulse gegen das Objekt umsetzen 320 ist der Destruktionstrieb freigeworden u. will das Objekt vernichten 320 Ersatz von Liebe durch Hass ... Über-Ich ... benimmt s. als wäre das Ich für sie verantwortlich ... diese Vernichtungsabsichten verfolgt 320 nach beiden Seiten hilflos, wehrt sich das Ich ... gegen die Zumutungen des mörderischen Es wie gegen ... des strafenden Gewissens. Es gelingt ihm gerade, die gröbsten Aktionen beider zu hemmen ... eine endlose Selbstqual ... systematische Quälerei d. Objekts, wo dies zugänglich 321 nicht durch e. Leistung d. Ichs zustande gekommen (die Entmischung) ... Folge e. Regression, im Es vollzogen ... vom Es auf das Über-Ich übergegriffen ... Strenge gegen das unschuldige Ich verschärft. 321 das Ich, welches die Libido durch Identifizierung bewältigt hat, dafür die Strafe durch die der Libido beigemengte Aggression vom Über-Ich her erleiden
 
* sofern nichts anderes vermerkt beziehen sich alle Seitenzahlen auf die "Freud-Studienausgabe"
in 10 Bänden (mit Ergänzungsband), Frankfurt a. Main, 1982
¹ Erwähnung "avant la lettre"
² Erwähnung der Sache nach (implizit), ohne Begriffsnennung im betreffenden Freud-Text