Ein Kind wird geschlagen (1919) *

Adler 251 „männlicher Protest“
Allmacht 238
Ätiologie ² 234 sprungbereite Sexualkomponente ... zufälligen Anlass zur Anheftung 234 Konstitution 234 dass nicht jegliche Disposition sich zur Affektion weiterentwickeln muss. 244 [Trauma] das erinnerte ... Erlebnis ... Erbschaft desselben (d. Ödipuskomplexes) „pathogener Eindruck“. 244 die infantile Sexualität, die in ihm gipfelt, die wirkliche Bedingung d. Neurose
Bisexualität 251 wenn wir das Geschlecht e. Menschen durch d. Ausbildung s. Genitalien bestimmt sein lassen.
Charakter 246 es sind auch Wirkungen auf d. Charakter nachzuweisen, welche s. unmittelbar von ihrer unbewussten Fassung ableiten.
Dynamik 243 d. Neurose
Elternkomplex [Ödipus] 238 übergrosse Liebesbindung an sie (Mutter) 239 Erregungen s. Elternkomplexes 239 etwas wie e. Ahnung der späteren definitiven u. normalen Sexualziele beherrscht das libidinöse Streben d. Kindes 239 Wunsch, mit d. Mutter e. Kind zu haben, fehlt nie beim Knaben ... vom Vater e. Kind zu bekommen ist beim Mädchen konstant 293 völliger Unfähigkeit, s. Klarheit über den Weg zu schaffen. 239 keine dieser inzestuösen Verliebtheiten kann d. Verhängnis der Verdrängung entgehen. 243 die abnorme Sexualkonstitution ... dass sie den Ödipuskomplex in e. besondere Richtung gedrängt u. ihn zu e. ungewöhnlichen Resterscheinung gezwungen hat. 249 beim Mädchen ... von d. normalen Ödipuseinstellung aus 249 beim Knaben von d. verkehrten 254 Ödipuskomplex, d. Kernkomplex d. Neurose 254 u. sexuelle Abirrungen (Perversion)
Empfindlichkeit 246 Empfindlichkeit u. Reizbarkeit gegen Personen, die sie in die Vaterreihe einfügen können ... sich leicht von ihnen kränken ... die Verwirklichung d. phantasierten Situation, dass sie vom Vater geschlagen werden.
Energiebetrag 243
Entwicklung 239 weil d. Kinder in e. neue Entwicklungsgphase eintreten 243 254 was immer davon beim Fortschritt zu späteren Entwicklungsphasen als unbrauchbar ...
Erinnerung 236 Phantasie u. Erinnerung 237 sie habe niemals reale Existenz gehabt 237 sie ist e. Konstruktion d. Analyse aber darum nicht minder e. Notwendigkeit.
Erlebnis 244 [Trauma] das erinnerte ... Erlebnis ... Erbschaft desselben (d. Ödipuskomplexes) „pathogener Eindruck“.
Ersatz 241
Ethik ² 235 aber gegenwärtig ist d. theoretische Erkenntnis noch ungleich wichtiger für jeden von uns als d. therapeutische Erfolg.
Fixierung 233 e. d. Komponenten d. Sexualitätfunktion sei d. anderen vorangeeilt, habe sich vorzeitig selbständig gemacht, s. fixiert u. dadurch d. spätern Entwicklungsvorgängen entzogen 233 erwarten wir mit Recht, ein solches fixierendes Ereignis d. Kinderzeit.
Geschlecht 252 das manifeste Geschlecht
Geschlechtsdifferenz 249
Gewissen 245 würden wir es jener Instanz zuteilen, die sich als kritisches Gewissen dem übrigen Ich entgegenstellt
Homosexualität 244 wie wenig wert z.B. die Behauptung e. angeborenen Homosexualität hat. 244 wie wenig Wert z.B. die Behauptung e. angeborenen Homosexualität hat.
Ich, das 245 nach unserer bisher noch unsicheren Orientierung in d. Struktur d. Ichs 245 würden wir es jener Instanz zuteilen, die s. als kritisches Gewissen d. übrigen Ich entgegenstellt
Impotenz 247 248 wir sollten auch in dieser Prognose zurückhaltender sein, so lange ... die Dynamik d. Störung unbekannt ist.
Knabe 241 e. Umkehrung mehr 247 Phantasie d. Knaben hatte zum Inhalt, von d. Mutter (später v. einer Ersatzperson) geschlagen zu werden. 247 unterschied s. von der zweiten Phase bei Mädchen, dass sie bewusst werden konnte. 247 die Erwartung e. vollen Parallelismus hatte s. also getäuscht. 247 männliches Material wenige Fälle mit infantiler Schlagephantasie ohne sonstige grobe Schädigung d. Sexualtätigkeit ... grössere Anzahl ... die als richtige Masochisten ... bezeichnet werden mussten. 248 ein d. ersten Phase b. Mädchen vergleichbares Vorstadium sadistischer Natur konnte ich beim Knaben nicht nachweisen. 249 Schlagephantasie d. Knaben ist ... aus d. femininen Einstellung zum Vater hervorgegangen. Entspricht ... wie d. weibliche ... dem Ödipuskomplex. 250 bewusste Phantasie: feminine Einstellung ohne homosexuelle Objektwahl (Mutter schlägt).
Komplexe 235
Konstitution 233 243 die abnorme Sexualkonstitution ... dass sie den Ödipuskomplex in e. besondere Richtung gedrängt u. ihn zu e. ungewöhnlichen Resterscheinung gezwungen hat.
Liebesbindung, reaktive 238 übergrosse reaktive Liebesbindung an sie (Mutter)
männlich 253 u. sadistischer Impuls
Männlichkeitskomplex ¹ 242 (van Ophuisen) wenn sie s. von d. genital gemeinten inzestuösen Liebe zum Vater abwenden, brechen sie überhaupt leicht mit ihrer weiblichen Rolle ... u. wollen von da an nur Buben sein.
Masochismus 240 Phantasie d. zweiten Phase ... ist also masochistisch geworden. Jedesmal ist es das Schuldbewusstsein, welches den Sadismus zum Masochismus umwandelt. 240 wenn die kaum erreichte genitale Organisation d. Sexuallebens von d. Verdrängung betroffen wird, so tritt nicht nur die eine Folge auf, dass jegliche Vertretung d. inzestuösen Liebe ubw wird, sondern es kommt noch als andere Folge hinzu, dass die Genitalorganisation selbst e. regressive Erniedrigung erfährt. 240 Geschlagen werden: es ist nicht nur d. Strafe f. d. verpönte genitale Beziehung, sondern auch d. regressive Ersatz für sie, ... , aus dieser letzteren Quelle bezieht es die libidinöse Erregung, ... in onanistischen Akten Abfuhr finden wird ... dies aber ist das Wesen d. Masochismus 245 keine primäre Triebäusserung, ... Rückwendung d. Sadismus gegen d. eigene Person, durch Regression v. Objekt aufs Ich entsteht 247 männlicher Masochismus. 248 masochistische Männer: ihr Masochismus mit e. femininen Einstellung zusammenfällt. 248 die züchtigenden Personen sind aber in den Phantasien wie in den Veranstaltungen jedesmal Frauen. 248 d. Masochismus d. infantilen Schlagephantasie (der Knaben) auf solcher femininen Einstellung beruht. 248 infantiler ... d. Erwachsenen
Masturbation 238 241 sei unter d. Herrschaft ubw Phantasien gestanden, die später durch bw ersetzt wurden. 245 u. Schuldbewusstsein: nicht auf d. onanistischen Akt, sondern auf die ... unbewusste Phantasie aus dem Ödipuskomplex ... - zu beziehen ...
Minderwertigkeit ¹ 244 einer solchen narzisstischen Narbe entspricht 244 Kleinheitswahn d. Neurotiker
Narzissmus 244 u. Ödipuskomplex: „Minderwertigkeit“ einer solchen narzisstischen Narbe entspricht
oben sein 253
Objektwahl 239 in dieser vorzeitigen Objektwahl u. inzestuösen Liebe erreicht das Sexualleben d. Kindes offenbar d. Stufe d. genitalen Organisation
Ödipuskomplex 244 d. eigentliche Kern d. Neurose ... was von ihm im Ubw erübrigt stelle die Disposition zur späteren neurotischen Erkrankung des Erwachsenen dar.
Organisation, genitale 239 Stufe d. genitalen Organisation 239 die Genitalien ihre Rolle beim Erregungsvorgang bereits angetreten haben
Organisation, sadistisch-anale 240 Perversion 233 primärer Zug von Perversion 233 infantile Perversion nicht fürs Leben zu verbleiben braucht, sie kann noch später d. Verdrängung verfallen, durch e. Reaktionsbildung ersetzt od. durch e. Sublimierung umgewandelt werden. 233 wenn ... diese Vorgänge ausbleiben, dann erhält sich d. Perversion im reifen Leben ... sexuelle Abirrung - Perversion, Fetischismus, Inversion ... 243 Genese d. Perversionen ... steht nicht mehr isoliert, sondern sie wird in den Zusammenhang d. uns bekannten ... normalen Entwicklungsvorgänge aufgenommen. 243 kindliche Perversion ... Fundament e. ... durchs Leben bestehenden Perversion ... , das ganze Sexualleben d. Menschen aufzehrt oder im Hintergrund e. normalen Sexualentwicklung ... Energiebetrag entzieht. 243 bei diesen Perversen, dass auch sie gewöhnlich in d. Pubertätszeit e. Ansatz zur normalen Sexualtätigkeit gebildet haben .. dann griff d. Person endgültig auf d. infantile Fixierung zurück. 243 Die Entstehung d. infantilen Perversionen aus d. Ödipuskomplex ganz allgemein behaupten darf... all dieser Perversen, Fetischisten und dergleichen 244 e. Schlagephantasie u. andere analoge perverse Fixierungen ... Niederschläge d. Ödipuskomplexes, gleichsam Narben 247 Befriedigte Perverse haben nur selten Grund, die Analyse aufzusuchen.
Perversion 233 primärer Zug von Perversion 233 infantile Perversion nicht fürs Leben zu verbleiben braucht, sie kann noch später d. Verdrängung verfallen, durch e. Reaktionsbildung ersetzt o. durch e. Sublimierung umgewandelt werden. 233 wenn... diese Vorgänge ausbleiben, dann erhält sich d. Perversion im reifen Leben ... sexuelle Abirrung - Perversion, Fetischismus, Inversion ... 243 Genese d. Perversionen ... steht nicht mehr isoliert, sondern sie wird in den Zusammenhang d. uns bekannten ... normalen Entwicklungsvorgänge aufgenommen. 243 kindliche Perversion ... Fundament e. ... durchs Leben bestehende Perversion ..., das ganze Sexualleben d. Menschen aufzehrt o. im Hintergrund e. normalen Sexualentwicklung ... Energiebetrag entzieht. 243 bei diesen Perversen, dass auch sie gewöhnlich in d. Pubertätszeit e. Ansatz zur normalen Sexualtätigkeit gebildet haben ... dann griff d. Person endgültig auf d. infantile Fixierung zurück. 243 Die Entstehung d. infantilen Perversionen aus d. Ödipuskomplex ganz allgemein behaupten darf... all dieser Perversen, Fetischisten und dergleichen 244 e. Schlagephantasie u. andere analoge perverse Fixierungen... Niederschläge d. Ödipuskomplexes, gleichsam Narben 247 befriedigte Perverse haben nur selten Grund, die Analyse aufzusuchen.
Phantasie 231 Phantasievorstellung 23 mit hoher Lust besetzt war. 231 Phantasie, ... reproduziert worden ist. 232 raffinierte Phantasien. 232 frühzeitige, simple Phantasien. 233 bei zufälligen Anlässen auftauchend ... zur autoerotischen Befriedigung festgehalten 234 Schlagephantasien 235 Schlagephantasien e. gar nicht einfache Entwicklungsgeschichte haben, das meiste ... ändert ihre Beziehung zur phantasierenden Person, ihr Objekt, Inhalt u. ihre Bedeutung 235 Wandlungen in d. Schlagephantasien. 236 man möchte sie sadistisch nennen. 236 „der Vater schlägt das Kind“. 236 Phantasie u. Erinnerung 237 a der Vater schlägt das Kind (das verhasste) (Erinnerung?/Phantasie) b ich werde vom Vater geschlagen (masochistisch, Konstruktion) c Vatervertreter schlägt/demütigt Buben (sexuelle Erregung, onanistische Befriedigung). 242 die Form d. Phantasie ..., die Befriedigung (d. Phantasie) 243 die Entstehung d. infantilen Perversionen aus d. Ödipuskomplex ganz allgemein behaupten darf .. all diese perversen Fetischisten u. dergleichen.
Psychiatrie ² 234 von grober klinischer Diagnostik überhaupt nicht klassifiziert u. als „Psychasthenie“ abgetan
Querulantenwahn, paranoischer 246
Reaktionsbildung 233
real 232 reale Schlageszenen 237 sie habe niemals reale Existenz gehabt
Regression 240 Genitalorganisation e. regressive Erniedrigung erfährt. 248 das Geschlagenwerden d. männlichen Phantasie ... gleichfalls e. durch Regression erniedrigtes Geliebtwerden im genitalen Sinn. 250 Effekt d. Regression auf e. frühere Stufe d. Sexualorganisation ... das sie (d. Regression) auch d. Verhältnisse im Unbewussten ändert
reproduzieren 231 Phantasie, ... reproduziert worden ist.
Schicksal 240
Schuldbewusstsein 231 240 unbekannter Herkunft 241 das vielleicht an sich anspruchsvollere Schuldbewusstsein (weibliche Fälle) 243 mit dem an ihm haftenden Schuldbewusstsein (Ödipuskomplex). 245 Die Umwandlung des Sadismus in Masochismus scheint durch d. Einfluss des am Verdrängungsakt beteiligten Schuldbewusstseins zu geschehen. 245 das Schuldbewusstsein am Sadismus ähnlichen Anstoss nimmt wie an der genital gefassten inzestuösen Objektwahl 245 woher d. Schuldbewusstssein selbst stammt, sagen wiederum die Analysen nicht ... von d. neuen Phase, in die das Kind eintritt, mitgebracht zu werden, einer ähnlichen Narbenbildung zu entsprechen.
Sexualisierung 252 d. Verdrängungsvorganges (Adler)
Sexualität ² 244 Menschen wahrscheinlich allein unter allen Tieren ... das Sexualleben zweimal beginnen müssen 254 infantile Sexualität: Haupttriebkraft d. Verdrängung ... das wesentliche Stück ihres Inhalts, Ödipuskomplex, d. Kernkomplex d. Neurose
Sexualtriebe 254 vermögen ... die Absicht d. Verdrängung zu vereiteln ... Vertretung durch störende Ersatzbildungen erzwingen
Silberer 245 funktionales Phänomen
Struktur 245
Sublimierung 233 (vielleicht ist es aber so, dass die Sublimierung aus e. besonderen Prozess hervorgeht, welcher durch d. Verdrängung hintangehalten würde).
Tagträume 241 u. Schlagephantasien
Technik ² 233 [Fragen]
Trauma 234 d. fixierenden Eindrücken fehlte jede traumatische Kraft. 244 das erinnerte Erlebnis ... Erbschaft desselben (d. Ödipuskomplexes) ... „pathogener"
Unbewusste, das 254 Kern d. seelisch Unbewussten bildet d. archaische Erbschaft d. Menschen
Unlust 245 Unlustcharakter, der bei e. Trieberfüllung so befremdlich ist.
Vater 238 d. wahrscheinlich alles getan hat, um seine (des Mädchens) Liebe zu gewinnen.
Verdrängung 233 infantile Perversion nicht fürs Leben zu verbleiben braucht, sie kann noch später d. Verdrängung verfallen. 233 239 Verhängnis d. Verdrängung 239 nachweisbare äussere Anlässe, ... Enttäuschung od. von innen heraus ... 239 die Verdrängung d. inzestuösen Objektwahl aus d. Menschheitsgeschichte zu wiederholen. 240 wird ... wieder herausgedrängt. 245 am Verdrängungsakt beteiligten Schuldbewusstseins 245 dreierlei Wirkungen: a macht die Erfolge d. Genitalorganisation unbewusst b nötigt diese selbst zur Regression auf d. frühere sadistisch-anale Stufe c verwandelt deren Sadismus in ... narzisstischen Masochismus 253 Tatsache d. Verdrängung ... Motive d. Verdrängung nicht sexualisiert werden darf 254 die der Verdrängung unterliegende infantile Sexualität
Wissenschaftstheorie 234 Kette d. Kausalverknüpfung [psychische Kausalität] 235 korrekte Psychoanalyse nur d. analytische Bemühung, der es gelungen ist, die Amnesie zu beheben, welche d. Erwachsenen die Kenntnis s. Kinderlebens von Anfang an ... Man brauchbare Erfolge in kürzerer Zeit u. mit geringerer Mühe erzielen. 235 Wer die Kindheitsanalyse vernachlässigt, muss notwendig folgenschschwersten Irrtümern verfallen... für das Anrecht d. Kindheit muss erst d. Arzt d. Stimme erheben 235. 236 werde mich dabei bemühen, nicht mehr zu schematisieren, als ... unvermeidlich ist. 237 sie ist e. Konstruktion d. Analyse aber darum nicht minder e. Notwendigkeit. 238 das gegen d. Ursprung hin alle die Kennzeichen zu verschwimmen pflegen, auf welche wir unsere Unterscheidungen aufzubauen gewohnt sind. 239 [Ödipus] diesen Liebesbeziehungen bestimmt ist, irgendeinmal unterzugehen, weil ihre Zeit um ist 240 gedrängt waren, solche Objektwahl vorzunehmen (s. das Schicksal in der Ödipusmythe). 242 wie andere Analytiker über e. weit grössere Anzahl von minder gut untersuchten Fällen verfüge. 254 auf Beobachtung gestützte psychoanalytische Theorie
Wortvorstellung 239 solcher Inhalt eher in Wortvorstellungen erfasst werden kann (infantile Sexualtheorien)
Zwangsneurose 234 Disposition zur Zwangsneurose
 
* sofern nichts anderes vermerkt beziehen sich alle Seitenzahlen auf die "Freud-Studienausgabe"
in 10 Bänden (mit Ergänzungsband), Frankfurt a. Main, 1982
¹ Erwähnung "avant la lettre"
² Erwähnung der Sache nach (implizit), ohne Begriffsnennung im betreffenden Freud-Text