Die Verdrängung (1915) *

Abkömmling 110
Abwehrmechanismus 108 [Ersterwähnung?]
Affekt 114 die Umsetzung d. psych. Energien d. Triebe in Affekte und ganz besonders in Angst als neues Triebschicksal ins Auge zu fassen.
Affektbetrag 113 etwas anderes, was d. Trieb repräsentiert. Es entspricht d. Trieb, insofern er sich v. der Vorstellung abgelöst hat u. einen seiner Quantität gemässen Ausdruck in Vorgängen findet, welche als Affekte d. Empfindung bemerkbar werden. 113 Schicksal d. quantitativen Faktors d. Triebrepräsentanz kann ein dreifaches sein: 1 ganz unterdrückt 2 irgendwie qualitativ gefärbter Affekt 3 in Angst verwandelt. 114 Schicksal d. Affektbetrags d. Repräsentanz bei weitem wichtiger ist als das d. Vorstellung. 116 das Hervorstechende, dass es gelingen kann, den Affektbetrag zum völlige Verschwinden zu bringen.
Aktivierung 112 Aktivierung od. Besetzung 112 Aktivierung zieht d. Verdrängung nach sich [Technik, Deutung], [Isolierung].
Angsthysterie 115 Tierphobie 116 gründlich missglückte (Verdrängung) 116 Unlustersparnis ist ... nicht gelungen.
Angstobjekt 115
Annahme 108
Apparat 111
belle indifférence 116 Charcot.
Empfindung 113 Affektbetrag 113 quantitativer Faktor d. Triebrepräsentanz.
Entstellung 110 ff.
Erfolg/Heilung 112 Aufhebung bedeutet ökonomisch e. Ersparung (der Verdrängung).
Ersatzbildung 114 an dem Vorstellungsanteil d. Repräsentanz 114 mehrere Mechanismen zu unterscheiden? 115 als Ersatzbildung - u. gleichzeitig als Symptom - . 115 dass es sehr verschiedene Mechanismen d. Ersatzbildung gibt. 115 als Ersatz findet s. an analoger Stelle e. Tier 115 Ersatzbildung d. Vorstellungsanteils.
Fetisch 111
Fixierung 109
Hunger 108 e. Verdrängung ... nicht in Betracht zu kommen.
Ich 107 das Ich kann s. selbst nicht entfliehen (!)
Ichveränderung 117 u. Zwangsneurose (Steigerung d. Gewissenhaftigkeit), Reaktionsbildung
Ideal 111 d. bevorzugten Objekte d. Menschen ..., aus denselben Wahrnehmungen u. Erlebnisse stammen, wie die von ihnen am meisten verabscheuten. 111 Fetisch: Schicksal d. Idealisierung erfuhr
Instanzenzug 108
Intensität 111 d. Besetzung
Interesse 113 psych. Energie.
Konflikt . 112 mit d. bw Herrschenden
Konversionshysterie 116 Affektbetrag zum völligen Verschwinden zu bringen... Vorstellungsinhalt d. Triebrepräsentanz d. Bw gründlich entzogen. Ersatzbildung - ... Symptom - Innervation, bald sensorischer, bald motorischer Natur, entweder als Erregung od. als Hemmung. 116 das Hervorstechende, dass es gelingen kann, den Affektbetrag zum völlige Verschwinden zu bringen. 116 überinnervierte Stelle ... ein Stück d. verdrängten Triebrepräsentanz ... durch Verdichtung die gesamte Besetzung auf s. gezogen ... Regression.
Lust/ Unlust 111 dasselbe, was sonst Unlust erzeugt, auch einmal lustbringend wird ... Witz.
Mechanismus 114 d. Verdrängung: Mechanismus d. Verdrängungsvorganges ... ob es nur einen Mechanismus d. Verdrängung gibt od. mehrere ... ob vielleicht jede d. Psychoneurosen durch einen ihr eigentümlichen Mechanismus d. Verdrängung ausgezeichnet ist. 115 die Mechanismen d. Ersatz- und Symptombildung vor denen d. Verdrängung in Untersuchung ziehen. 115 Mechanismus d. Verdrängung tatsächlich nicht mit dem od. den Mechanismen d. Ersatzbildung zusammenfällt. 115 den Mechanismen d. Verdrängung wenigstens eines gemeinsam ist, die Entziehung der Energiebesetzung 115 in bestimmter Weise determinierter Zusammenhang 116 u. Phobie.
Mobilität 112
Nachdrängen 109
Nachträglichkeit ² 112 Aktivierung zieht d. Verdrängung nach sich [Technik].
Phobie 116 Fluchtversuchs, der eigentlichen Phobie, e. Anzahl v. Vermeidungen, welche die Angstentbindung ausschliessen sollen. 116 Mechanismus d. Phobiebildung. 118 hysterische Phobie.
Psychoneurosen 114 u. Mechanismus d. Verdrängung. 116 die Arbeit d. Neurose [élaboration psychique].
Quantität ² 112 das quantitative Moment zeigt sich ... als entscheidend f. den Konflikt: und Entstellung, und Entfernung vom Ubw.
Reaktionsbildung 117 Verstärkung e. Gegensatzes
Regression 116 117 u. Zwangsneurose.
Repräsentanz, psych. 113 etwas anderes, was den Trieb repräsentiert, neben der Vorstellung, in Betracht kommt. 113 für dieses andere Element d. psych. Repräsentanz hat s. der Name Affektbetrag eingebürgert.
Schicksal 113 d. den Trieb repräsentierenden Vorstellung. Verdrängungsschicksal. 114 Triebschicksal [vgl. Triebe u. Triebschicksale]. Angst als neues Triebschicksal.
Schmerz 107 Pseudotrieb
soziale Angst 117
Symptom 110 Abkömmling d. Verdrängten 114 115 diese letzteren Symptome als Anzeichen e. Wiederkehr des Verdrängten ganz anderen Vorgängen ihr Entstehen verdanken.
Trieb 107 e. Triebbefriedigung ist immer lustvoll. 110 täuschende Triebstärke: ungehemmte Entfaltung in d. Phantasie, Aufstauung infolge versagter Befriedigung. 113 Schicksal d. den Trieb repräsentierenden Vorstellung.
Triebrepräsentanz 113 Vorstellung od. Vorstellungsgruppe, welche vom Trieb her mit e. bestimmten Betrag v. psych. Energie (Libido, Interesse) besetzt ist. 114 Vorstellungsanteil d. Repräsentanz.
Übersetzung 110 der verdrängten Repräsentanz
Urteilsverwerfung 107 Verurteilung [cf. Entwurf, Verneinung].
Urverdrängung 109 [Ersterwähnung] erste Phase d. Verdrängung, ... , dass der psych. (Vorstellungs-)Repräsentanz des Triebes die Übernahme ins Bw versagt wird. 109 das Urverdrängte.
Verbindungen 109 [u. Verdrängung: logique d‘espoir]
Verdichtung 116
Verdrängung 107 Zustand der Verdrängung ... Bedingungen 107 ein Mittelding zw. Flucht u. Verurteilung 107 theoretisch nicht leicht abzuleiten. 107 Bedingung: Erreichung des Triebzieles Unlust anstelle v. Lust. 108 Bedingung d. Verdrängung: das Unlustmotiv eine stärkere Macht gewinnt als die Befriedigungslust. 108 kein ursprünglich vorhandener Abwehrmechanismus ... scharfe Sonderung v. bw u. ubw Seelentätigkeit 108 Wesen nur in d. Abweisung u. Fernhaltung vom Bewussten besteht. 109 einige klinisch erkannte Charaktere d. Verdrängung in rein deskriptiver Weise zusammenstellen. 109 eigentliche Verdrängung: zweite Stufe d. Verdrängung, betrifft psych. Abkömmlinge d. verdrängten Repräsentanzen od. solche Gedankenzüge, die, anderswoher stammend, in assoziative Beziehung zu ihr geraten sind. 109 die eigentl. Verdrängung ist also e. Nachdrängen. 109 Abstossung vom Bw her ... Anziehung welche das Urverdrängte auf alles ausübt, womit es sich in Verbindung setzen kann. 109 Verdrängung ... ihre Absicht nicht erreichen, wenn diese Kräfte nicht zus.wirkten, wenn es nicht ein vorher Verdrängtes gäbe, welches das vom Bw abgestossene aufzunehmen bereit wäre. 109 die Triebrepräsentanz nicht daran hindert, im Ubw fortzubestehen, s. weiter zu organisieren, Abkömmlinge zu bilden u. Verbindungen zu knüpfen. Urverdrängung 109 (s.dort) 110 stört nur d. Beziehung zu einem psych. System, dem des Bw. 110 dass die Triebrepräsentanz s. ungestörter u. reichhaltiger entwickelt, wenn sie durch d. Verdrängung d. bw Einfluss entzogen ist ... findet extreme Ausdrucksformen. 110Annahme v. Entstellungen ... Mittelglieder, so steht ihnen d. Zugang zum Bw ohne weiteres frei. 110 Gedankenbildung stösst, bei welcher die Beziehung zum Verdrängten so intensiv durchwirkt, dass er s. Verdrängungsversuch wiederholen muss. 111 arbeitet höchst individuell, jeder Abkömmling d. Verdrängten kann s. besonderes Schicksal haben. 112 im hohen Grad mobil. Nicht e. einmaliges Geschehen. 112 erfordert e. anhaltenden Kraftaufwand. Kontinuierlichen Druck in d. Richtung zum Bw hin ... unausgesetzten Gegendruck ... Erhaltung e. Verdrängung setzt also e. beständige Kraftausgabe voraus ... Aufhebung bedeutet ökonomisch e. Ersparung. 112 mit d. Erwachen werden d. Verdrängungsbesetzungen wieder ausgeschickt. Sie (Triebregung) kann inaktiv sein, d.h. sehr wenig mit psych. Energie besetzt sein, od. in wechselndem Grade besetzt u. damit zur Aktivität befähigt. Aktivierung: alle d. Vorgänge anregen, welche mit d. Durchdringen zum Bw auf Umwegen e. Abschluss finden. 113 gesondert verfolgen müssen, was durch d. Verdrängung aus der Vorstellung und was aus der an ihr haftenden Triebenergie geworden. 114 Motiv ... d. Verdrängung ... die Vermeidung v. Unlust. 114 gelingt es e. V. nicht, die Entstehung v. Unlustempfindungen od. Angst zu verhüten, so dürfen wir sagen, sie seien missglückt. 114 Schicksal d. Affektbetrags d. Repräsentanz bei weitem wichtiger ist als das d. Vorstellung. 114 Symptome hinterlässt 114 dass es nicht d. Verdrängung selbst ist, welche Ersatzbildungen u. Symptome schafft, sondern ... 116 Erledigung d. Affektbetrages: eigentliche Aufgabe d. Verdrängung [1. Hauptsatz?]
Verschiebung 115 u. Tierphobie 117 Verschiebungsersatz (b. Zwangsneurose), auf Kleinstes, Indifferentes.
Vorstellung 113 das allg. Schicksal d. ... Vorstellung kann nicht leicht etwas anderes sein, als dass sie aus d. Bw verschwindet, wenn sie früher bw war, oder vom Bw abgehalten wird, wenn sie im Begriffe war, bw zu werden. 114 an dem Vorstellungsanteil d. Repräsentanz, so erfahren wir, dass die Verdrängung in d. Regel eine Ersatzbildung schafft.
Vorstellungs-Repräsentanz, psych. 109
Wendung gegen d. eig. Person/ Verwandl.ins Gegent. 108 [mécanisme du double retournement; "archaisch"] [zeitlich] vor solcher Stufe der seelischen Organisation [der Verdrängung].
Widerstände 107 dass sie auf Widerstände stösst, welche sie unwirksam machen wollen (die Triebregung). 111 bis d. Widerstand d. Bw endlich aufgehoben ist.
Wissenschaftstheorie 108 halten wir uns lieber an die klinische Erfahrung. 114 Mechanismus e. Verdrängung wird uns nur zugänglich, wenn wir aus d. Erfolgen d. Verdrängung auf ihn zurückschliessen 115 determinierter Zusammenhang. 116 um d. Erklärungsansprüchen auch nur d. einfachsten Falls von Psychoneurose zu genügen. 118 wir müssen bald d. einen, bald d. anderen Gesichtspunkt herausgreifen u. ihn durch das Material hindurchverfolgen, solange seine Anwendung etwas zu leisten scheint. Jede einzelne dieser Bearbeitungen wird an sich unvollständig sein u. dort Unklarheiten nicht vermeiden können, wo sie an das noch nicht Bearbeitete anrührt.
Zielvorstellung 110
Zwangsneurose 117 ff.
 
* sofern nichts anderes vermerkt beziehen sich alle Seitenzahlen auf die "Freud-Studienausgabe"
in 10 Bänden (mit Ergänzungsband), Frankfurt a. Main, 1982
¹ Erwähnung "avant la lettre"
² Erwähnung der Sache nach (implizit), ohne Begriffsnennung im betreffenden Freud-Text