Triebe und Triebschicksale (1915) *

Abwehr 90 gegen d. Triebe. 90 als Triebschicksale Arten d. Abwehr gegen d. Triebe darstellen
Abwehrversuch 95 sie entsprechen vielleicht d. Abwehrversuchen, die auf höheren Stufen d. Ichentwicklung mit anderen Mitteln durchgeführt werden.
Aktion 82 zweckmässig, dass sie d. gereizte Substanz d. Einwirkung d. Reizes entzieht, aus d. Bereich d. Reizwirkung entrückt 82 erfordert zu seiner Beseitigung andere Aktionen 83
Aktivität/Passivität 93 aktives Ziel früher auftritt als das passive. 97 der Gegensatz Aktiv - Passiv verschmilzt weiterhin mit dem von Männlich - Weiblich, der ehe dies geschehen ist, keine psychologische Bedeutung hat.
Ambivalenz 94 Aktivität u. Passivität. 100, 101
Anziehung ¹ 99 die das lustspendende Objekt ausübt.
Ätiologie ² 88
Aussen/Inneres 83
Bedürfnis 82
Befriedigung 82 was dieses Bedürfnis aufhebt, ist d. Befriedigung. Kann nur d. eine zielgerechte (adäquate) Veränderung d. inneren Reizquelle gewonnen werden. 84
Bemächtigung ² 93 Bemühungen d. Kindes, das s. eigenen Glieder Herr werden will. 101
Biologie 88 Produktion neuer Indidviduen
biologisch 83 87 biologische Tendenz d. seelischen Apparats 87 e. blosse Hilfskonstruktion.
Destruktionstrieb 87
Distanz 99 [la notion de distance]
Drang 85 e. Triebes, dessen motorisches Moment, Summe v. Kraft, Mass von Arbeitsanforderung.
Empirie 81
erraten 81 84
Erregungsgrösse 87
Fixierung 86 besonders innige Bindung d. Triebes an das Objekt ... oft in sehr frühen Perioden d. Triebentwicklung ... macht d. Beweglichkeit d. Triebes e. Ende.
Gegensatzpaar 90 Sadismus-Masochismus; Schaulust-Exhibition. 93 96 das Lieben ist nicht nur eines, sondern dreier Gegensätze fähig. 96 von drei Polaritäten beherrscht wird: Subjekt (Ich) - Objekt (Aussenwelt); Lust - Unlust; Aktiv - Passiv.
Geschichte d. Psychoanalyse 88 Konflikt zw. den Ansprüchen d. Sexualität u. denen d. Ichs an d. Wurzel jeder solchen Affektion zu finden sei.
Geselligkeitstrieb 87
Grundbegriffe 81
Hass 98 ordnet s. dem Hass, der Abneigung, als Spezialfall als, nachdem sie zunächst als dessen Vorläufer aufgetreten ist. 99 Hassen. Ursprünglicher Sinn d. Hassens d. Relation gegen d. fremde u. reizzuführende Aussenwelt bedeutet. 99 dass e. Trieb e. Objekt hasst, klingt uns aber befremdend. 100 die Unlustrelation die einzig entscheidende scheint. Das Ich hasst ... alle Objekte, die ihm zur Quelle v. Unlustempfindung werden ... die richtigen Vorbilder f. die Hassrelation nicht aus d. Sexualleben, sondern aus d. Ringen d. Ichs um seine Erhaltung u. Behauptung stammen. 101 als Relation zum Objekt älter als d. Liebe, entspringt der uranfänglichen Ablehnung d. reizspendenden Aussenwelt v. Seiten d. narzisstischen Ichs ... Äusserung d. durch Objekte hervorgerufenen Unlustreaktion, bleibt immer in inniger Beziehung zu d. Trieben d. Icherhaltung. 101 wenn d. Ichtriebe d. Sexualfunktion beherrschen, wie auf d. Stufe der sad.-anal. Org., so leihen sie auch d. Triebziel die Charaktere d. Hasses. 101 wenn ... Liebesbeziehung zu einem ... Objekt abgebrochen wird, so tritt nicht selten Hass an deren Stelle. 102 der real motivierte Hass durch d. Regression des Liebens auf d. sad. Vorstufe verstärkt wird, so dass das Hassen e. erotischen Charakter erhält u. die Kontinuität e. Liebesbeziehung gewährleistet wird [Technik].
Hilflosigkeit 97 der narzisstische Urzustand könnte nicht jene Entwicklung nehmen, wenn nicht jedes Einzelwesen e. Periode von Hilflosigkeit u. Pflege durchmachte.
Ich/Nicht-Ich 96 Ich/Nicht-Ich (Aussen), (Subjekt - Objekt). Gegensatz von Ich u. Nicht-Ich aufgedrängt durch d. Erfahrung, dass es Aussenreize durch s. Muskelaktion zum Schweigen bringen kann, gegen Triebreize aber wehrlos ist. 96 Ich- Subjekt - Aussen-Objekt. 96 das Ich: verhält s. passiv gegen d. Aussenwelt, insofern es Reize von ihr empfängt, aktiv, wenn es auf dieselben reagiert. Zu ganz besonderer Aktivität gegen d. Aussenwelt wird es durch s. Triebe gezwungen. 97 das Ich-Subjekt ... passiv gegen d. äussern Reize, aktiv durch s. eigenen Triebe. 99 Gesamt-Ich: Liebe u. Hass ... f. die Relation d. Gesamtichs zu den Objekten reserviert. 98 Real-Ich anfängliches Real-Ich, welches Innen u. Aussen nach e. guten objektiven Kennzeichen unterschieden hat. 98 Lust-Ich: purifiziertes Lust-Ich, welches d. Lustcharakter über jeden anderen setzt. Aus d. eigenen Ich hat es e. Bestandteil ausgesondert, den es in d. Aussenwelt wirft, u. als feindlich empfindet ... Deckung d. beiden Polaritäten Ich-Subjekt - mit Lust, Aussenwelt - mit Unlust (von früher her Indifferenz). 100 das erweiterte Ich (durch Einverleibung d. Objekte).
Ichentwicklung 95
Ichtriebe 87 Ich- od. Selbsterhaltungstriebe 89 99 von d. Objekten, welche d. Icherhaltung dienen, sagt man nicht aus, dass man sie liebt, sondern ... dass man ihrer bedarf. 101 wenn d. Ichtriebe d. Sexualfunktion beherrschen, wie auf d. Stufe der sad.-anal. Org., so leihen sie auch d. Triebziel die Charaktere d. Hasses.
Identifizierung 92 Identifizierung mit dem leidenden Objekt. 95 das narzisstische Subjekt durch Identifizierung mit e. andern fremden Ich vertauscht wird.
Indifferenz 96, 98 ordnet s. dem Hass, der Abneigung, als Spezialfall als, nachdem sie zunächst als dessen Vorläufer aufgetreten ist.
Innenwelt 83 Reize, gegen welche e. solche Aktion nutzlos bleibt, die trotzdem ihren konstant drängenden Charakter behalten... Kennzeichen e. Innenwelt ...
intellektuelle Betätigung 96 er bleibt v. allem in der intellektuellen Betätigung souverän u. schafft d. Grundsituation f. die Forschung, die durch kein Bemühen abgeändert werden kann [sekundäre Autonomie?]
introjizieren 98 es nimmt die dargebotenen Objekte, insofern sie Lustquellen sind, in sein Ich auf, introjiziert sich dieselben u. stösst andererseits v. sich aus, was ihm in Innern Unlustanlass wird. 99 e. motorische Tendenz heraus, welches dasselbe (Objekt) dem Ich annähern, ins Ich einverleiben will. 100 die Objekte, die dem erweiterten Ich einverleibt worden sind.
Konflikt 88
Konventionen 83
Lebensschicksal d. Triebes 86
Liebe 96 sträuben, das Lieben etwa als einen besonderen Partialtrieb der Sexualität wie die anderen aufzufassen ... als Ausdruck der ganzen Sexualstrebung ansehen, kommt aber auch damit nicht zurecht ... weiss nicht, wie man ein materielles Gegenteil dieser Strebung verstehen soll. 96 Lieben - Hassen, Lieben - Geliebtwerden, Lieben/Hassen - Indifferenz. Grundsituation: s. selbst lieben. 96 Geliebtwerden, ... dem Narzissmus nahe verbleibt. 96 das Lieben ist nicht nur eines, sondern dreier Gegensätze fähig 98 das Lieben: die Relation d. Ichs zu seinen Lustquellen. 99 dass wir das Objekt lieben 99 man könnte zur Not von einem Trieb sagen, dass er das Objekt „liebt“. 99 sehr abgeschwächtes Lieben: gerne haben, gerne sehen, angenehm finden. 100 die adäquateste Verwendung des Wortes „Lieben“ in der Beziehung des Ichs zu seinem Sexualobjekt finden ... dessen Verwendbarkeit in dieser Relation erst mit der Synthese aller Partialtriebe der Sexualität unter dem Primat d. Genitalien u. im Dienste der Fortpflanzungsfunktion beginnt. 100 Liebe u. Hass stehen also doch in keiner einfachen Beziehung zueinander ... sind nicht aus der Spaltung e. Urgemeinsamen hervorgegangen, ... verschiedene Ursprünge. 100 Lieben: unter d. Einfluss d. Lust-Unlustrelation zu Gegensätzen formiert. 100 Lieben: Genese: ursprünglich narzisstisch ... übergeht dann auf d. Objekte, die dem erweiterten Ich einverleibt worden sind, drückt das motorische Streben des Ichs nach diesen Lustquellen aus ... fällt, wenn deren Synthese vollzogen ist, mit dem Ganzen d. Sexualstrebung zusammen. Vorstufen: vorläufige Sexualziele: Sicheinverleiben od. Fressen 100 Liebe, welche mit d. Aufhebung d. Sonderexistenz d. Objekts vereinbar ist, also als ambivalent bezeichnet werden kann ... prägenitale sadistisch-anale Organisation. 101Auf der höheren Stufe d. prägenitalen sadistisch-analen Organisation tritt d. Streben nach d. Objekt in der Form d. Bemächtigungstriebes auf, dem d. Schädigung od. Vernichtung d. Objekts gleichgültig ist. Dies Form u. Vorstufe d. Liebe ist in ihrem Verhalten gegen d. Objekt vom Hass kaum zu unterscheiden [Technik!!]. 101 erst mit d. Herstellung d. Genitalorganisation ist die Liebe zum Gegenesatz v. Hass geworden. 101 häufige Konflikte zw. Ich- und Liebesinteressen. 102 der real motivierte Hass durch d. Regression d. Liebens auf d. sadistische Vorstufe verstärkt wird.
Lustprinzip 84 die Tätigkeit auch d. höchst entwickelten Seelenapparate dem Lustprinzip unterliegt, ... durch Empfindungen d. Lust-Unlustreihe automatisch reguliert wird 84 Unlustempfindung mit Steigerung, Lust-E. mit Herabsetzung d. Reizes zu tun hat. 98
männlich - weiblich 97 der Gegensatz Aktiv - Passiv verschmilzt weiterhin mit dem von Männlich - Weiblich, der ehe dies geschehen ist, keine psychologische Bedeutung hat. Die Verlötung ist aber keineswegs so regelmässig durchgreifend u. ausschliesslich, wie wir anzunehmen geneigt sind.
Masochismus 90 e. gegen d. eigene Ich gewendeter Sadismus. 90 der Masochist das Wüten gegen s. Person ... mitgeniesst. 91indem s. das passive Ich phantastisch in seine frühere Stelle versetzt, die jetzt d. fremden Subjekt überlassen ist. 91 ob es e. direkte masochistische Befriedigung gibt ist durchaus zweifelhaft. 91 ein ursprünglicherer Masochismus, der nicht auf d. beschriebene Art aus d. Sadismus entstanden wäre, scheint nicht vorzukommen. 91 Wenn sich ... die Umwandlung in Masochismus vollzogen hat, eignen s. d. Schmerzen sehr wohl, ein passives masochistisches Ziel abzugeben ... ist das Empfinden v. Schmerzen einmal e. masochistisches Ziel geworden. 91 dass auch die Schmerz- wie andere Unlustempfindungen auf d. Sexualerregung übergreifen u. einen lustvollen Zustand erzeugen, um dessentwillen man s. die Unlust d. Schmerzes gefallen lassen kann.
Mechanismus 84
Mitleid 92 Reaktionsbildung gegen d. Trieb.
Narzissmus 94 frühe Entwicklungsphase d. Ichs, während welcher dessen Sexualtriebe sich autoerotisch befriedigen, Narzissmus zu heissen, ohne zunächst d. Beziehung zw. Autoerotismus u. Narzissmus in Diskussion zu ziehen. 94 Vorstufe d. Schautriebes gehöre d. Narzissmus an, sei e. narzisstische Bildung 94 Die Schaulust d. eigenen Körper zum Objekt hat. 95 Umwandlung d. Sadismus in Masochismus e. Rückkehr z. narzisstischen Objekt. 96 und Geliebtwerden. 99 nach d. Ablösung der rein narzisstischen Stufe durch d. Objektstufe.
narzisstische Organisation 95 des Ichs
narzisstische Psychoneurosen 88 Schizophrenien
Nervensystem 83 e. Apparat, dem d. Funktion erteilt ist, die anlangenden Reize wieder zu beseitigen, auf möglichst niedriges Niveau herabzusetzen 83 s. überhaupt reizlos erhalten wollte. 84 Reizbewältigung 84 (sie: Triebreize) veranlassen es zu verwickelten. ineinandergreifenden Tätigkeiten, welche d. Aussenwelt soweit verhindern, dass sich der inneren Reizquelle die Befriedigung bietet. 84 äussere Reize ... die eigentlichen Motoren d. Fortschritts ... Nervensystem.
Objekt 86 an welchem od. durch welches d. Trieb s. Ziel erreichen kann. Es ist das variabelste am Triebe. 86 Eignung zur Ermöglichung d. Befriedigung 86 nicht notwendig e. fremder Gegenstand, sondern ebensowohl e. Teil d. eigenen Körpers. 98 Ich ... bedarf der Aussenwelt nicht, insofern es autoerotisch ist, es bekommt aber Objekte aus ihr infolge der Bedürfnisse der Icherhaltungstriebe. 99 aber auch d. Ich einverleibt, sodass f. das purifizierte Lust-Ich das Objekt doch wiederum mit d. Fremden u. Gehassten zusammenfällt. 99 das Objekt d. Quelle v. Lustempfindungen wird, so stellt s. eine motorische Tendenz heraus. 99 Quelle v. Unlustempfindungen: Tendenz, die Distanz zwischen ihm u. dem Ich zu vergrössern, den ursprünglichen Fluchtversuch vor der reizausschickenden Aussenwelt an ihm zu wiederholen. 99 von d. Objekten, welche d.Icherhaltung dienen, sagt man nicht aus, dass man sie liebt, sondern ... dass man ihrer bedarf.
Objektfindung 89 folgen auch bei der Objektfindung d. Wegen, die ihnen d. Ichtriebe weisen
Organlust 89 das Ziel, das jeder v. ihnen anstrebt ist die Erreichung d. Organlust.
Permanenz 94 d. Zwischenstufen.
Phylogenese 84
prägenital 101 prägenitale sadistische Organisation. Auf der höheren Stufe d. prägenitalen sadistisch-analen Organisation tritt d. Streben nach d. Objekt in der Form d. Bemächtigungstriebes auf, dem d. Schädigung od. Vernichtung d. Objekts gleichgültig ist. Dies Form u. Vorstufe d. Liebe ist in ihrem Verhalten gegen d. Objekt vom Hass kaum zu unterscheiden [Technik!!].
Primat d. Genitalien 100
Projektion 98
psychische Leistung 87 der einzelnen Triebe
Qualität 87 die Triebe alle qualitativ gleichartig sind.
Quantität 87
Quelle 86 somatischen Vorgang in einem Organ od Körperteil, dessen Reiz im Seelenleben d. den Trieb repräsentiert ist. 86 Studium d. Triebquellen gehört d. Psychologie nicht mehr an... Herkunft aus d. somatischen Quelle das schlechtweg Entscheidende f. den Trieb ist.
real 102 Polarität Subjekt (Ich) - Objekt (Aussenwelt).
Regression 102 der real motivierte Hass durch d. Regression d. Liebens auf d. sadistische Vorstufe verstärkt wird.
Regulation ² 84
Reiz 82 Triebreiz 82 physiologische Reize 82 wirkt darum auch anders auf das Seelische u. erfodert zu seiner Beseitigung andere Aktionen. 82 wirke wie e. einmaliger Stoss; er kann dann auch durch e. einmalige zweckmässige Aktion erledigt werden... motorische Flucht v. der Reizquelle. 84 äussere Reize stellen nur d. Aufgabe, s. ihnen zu entziehen ... durch Muskelbewegungen.
Repräsentant 85 Mass von Arbeitsanforderung, das er repräsentiert (Drang e. Triebes).
Sadismus 90 Gewalttätigkeit, Machtbetätigung gegen e. andere Person als Objekt. 91 Demütigung, Überwältigung, Zufügung v. Schmerzen. 91 das sadistische Kind zieht d. Zufügung v. Schmerzen nicht in Betracht und beabsichtigt sie nicht. 92 Sadist: Dies dann als Sadist besonders bequem. 93 solche Vorstufe fehlt dem Sadismus, der s. von vornherein auf e. fremdes Objekt richtet. 95 konstruierte Vorstufe d. Sadismus. 95 weist d. Organquelle, wahrscheinlich d. aktionsfähige Muskulatur [Bemächtigung], direkt auf e. anderes Objekt, sei es auch am eigenen Körper.
Schauen 92 als Aktivität gegen ein fremdes Objekt; Aufgeben des Objekts, Wendung des Schautriebs gegen einen Teil des eigenen Körpers, neues Ziel, beschaut zu werden c) Einsetzung eines neuen Sexualsubjekts, dem man sich zeigt, um von ihm beschaut zu werden 93 Schautrieb ist zu Anfang autoerotisch 93 erst späterhin das Objekt mit einem analogen des fremden Körpers zu vertauschen
Schicksal 89 Triebe im Laufe d. Entwicklung u. des Lebens erfahren können. Verkehrung ins Gegenteil; Wendung gegen d. eigene Person; Verdrängung; Sublimierung.
Schmerz 91 dass auch die Schmerz- wie andere Unlustempfindungen auf d. Sexualerregung übergreifen u. einen lustvollen Zustand erzeugen, um dessentwillen man s. die Unlust d. Schmerzes gefallen lassen kann. 92 das Schmerzgeniessen wäre also ein ursprünglich masochistisches Ziel.
Sexualtriebe 87 89 zahlreich, vielfältige organische Quellen, zunächst unabhängig voneinander, ... erst spät zu e. Synthese zusammengefasst 89 lehnen sie s. zuerst an d. Erhaltungstriebe an. 89 ein Anteil von ihnen bleibt d. Ichtrieben zeitlebens gesellt u. stattet diese mit libidinösen Komponenten aus. 89 vikariiernd füreinander eintreten u. leicht ihre Objekte wechseln können.
Somatik 82 innere Vorgänge. Die organischen Grundlagen d. Bedürfnisse Durst u. Hunger
Spieltrieb 87
Subjekt 91 infolge d. eingetretenen Zielverwandlung die Rolle d. Subjekts übernehmen muss. 96
Sublimierung 89 infolge d. letztgenannten Eigenschaften sind sie zu Leistungen befähigt, die weitab v.ihren ursprünglichen Zielhandlungen liegen (Sublimierung).
Synthese 89 erst nach vollzogener Synthese treten sie in d. Dienst d. Fortpflanzungsfunktion, womit sie dann als Sexualtriebe allgemein kenntlich werden.
Tendenz 83 evtl. der Zweckmässigkeit 88 Biologie lehrt, ... , da ihre Tendenzen über das Individuum hinausgehen.
Trieb 82 ziemlich dunkler Grundbegriff ... Physiologie 82 Reiz, Reflexschema, von aussen her. 82 ein Reiz f. das Psychische 82 wirkt nie wie e. momentane Stosskraft, sondern immer wie e. konstante Kraft. 83 Beweis f. Triebbedürfnisse 83 Reizquellen die im Innern d. Organismus auftreten als konstante Kraft. Unbezwingbarkeit durch Fluchtaktionen. 84 komplizieren d. einfache physiologische Reflexschema 84 Motoren d. Fortschritte (f. das) Nervensystem 85 Charakter d. Drängenden ist e. allgemeine Eigenschaft d. Triebe, ... Wesen derselben 85 jeder Trieb ist e. Stück Aktivität. 85 „Trieb“ als e. Grenzbegriff zwischen Seelischem u. Somatischem, als psychischer Repräsentant d. aus d. Körperinnern stammenden, in die Seele gelangenden Reize, als e. Mass d. Arbeitsanforderung, die dem Seelischen infolge s. Zusammenhanges mit dem Körperlichen auferlegt ist. 86 Ziel e. Triebes ist ... die Befriedigung, die nur durch Aufhebung d. Reizzustandes an d. Triebquelle erreicht werden kann 86 Endziel ... unveränderlich 86 verschiedene Wege zum gleichen Endziel ... nähere od. intermediäre Ziele - kombiniert od. gegeneinander vertauscht ... „zielgehemmte Triebe“: ein Stück weit in d. Richtung d. Triebbefriedigung zugelassen werden (partielle Befriedigung). 86 Lebensschicksale d. Triebes 86 Verschiebung d. Triebes 86 somatischen Vorgang in einem Organ od. Körperteil, dessen Reiz im Seelenleben d. den Trieb repräsentiert ist. 87 die weiter nicht zerlegbaren Urtriebe 87 von solchen Urtrieben zwei Gruppen ... , die der Ich- od. Selbsterhaltungstriebe. 87 blosse Hilfskonstruktion. 90 als Triebschicksale Arten d. Abwehr gegen d. Triebe darstellen. 93 Niemals am ganzen Betrag d. Triebregung vorgenommen; die ältere aktive Triebrichtung bleibt in einem gewissen Ausmass neben d. jüngeren, passiven bestehen. 93 innerhalb d. (beliebigen) Zeiteinheit gleichartige Schübe zerlegen, .... wie sukzessive Lavaeruptionen.
Triebentwicklung 86 94 Sukzession d. Schübe ... Bild e. bestimmten Entwicklung d. Triebes.
Triebreiz 82 erfordert zu seiner Beseitigung andere Aktionen. 82 stammt nicht aus d. Aussenwelt, sondern aus d. Innern d. Organismus selbst. 82 „Bedürfnis“. 84 unvermeidliche kontinuierliche Reizzufuhr.
Triebschicksale 95 die Triebschicksale d. Wendung gegen d. eigene Ich u. der Verkehrung von Aktivität in Passivität von der narzisstischen Organisation des Ichs abhängig sind u. den Stempel dieser Phase an sich tragen. 102 die Triebregungen d. Einflüssen d. drei grossen das Seelenleben beherrschenden Polaritäten unterzogen werden (=Triebschicksal).
Triebverschränkung 86 dasselbe Objekt dient gleichzeitig mehreren Trieben zur Befriedigung.
Triebverwandlung 93 Verkehrung d. Aktivität in Passivität, Wendung gegen d. eigene Person.
Übertragungsneurosen 87 die Psychoneurosen, und zwar die als „Übertragungsneurosen“ zu bezeichnende Gruppe. 88 Hysterie u. Zwangsneurose.
Ursituation, psychische 97 das Ich findet s. ursprünglich, zu allem Anfang d. Seelenlebens, triebbesetzt u. zum Teil fähig, s. Triebe an s. selbst zu befriedigen. 97 die Sexualtriebe, welche v. vornherein e. Objekt fordern, u. die autoerotisch niemals zu befriedigenden Bedürfnisse d. Ichtriebe, stören natürlich diesen Zustand (narzisstischen Urzustand).
Urtrieb 87 Ich- od. Selbsterhaltungstriebe und die d. Sexualtriebe.
Verkehrung ins Gegenteil 90 Wendung e. Triebes v. der Aktivität zur Passivität (inhaltliche Verkehrung). (Zum Beispiel Lieben in Hassen). 95 Umsetzung von Liebe in Hass.
Verschiebung 86 d. Triebes.
Voraussetzung 84
Wendung geg. d. eigene Person Person 90 wesentlich ... ist aber d. Wechsel d. Objekts bei ungeändertem Ziel
Wille 96 Lust-Unlust ... Emfpindungsreihe; Entscheidung unserer Aktionen.
Wissenschaftstheorie 81 (ganze Seite). Gewisse abstrakte Ideen auf d. Material anzuwenden, die man irgendwoher gewiss nicht aus der neuen Erfahrung allein, herbeiholt. ... Grundbegriffe d. Wissenschaft ... müssen zunächst e. gewisses Mass v. Unbestimmtheit in sich tragen ... Konventionen 81 ... 81 dann mag es auch an d. Zeit sein, sie in Definitionen zu bannen. 83 bedienen uns auch mancher komplizierter Voraussetzungen, um uns b. d. Bearbeitung d. psychologischen Erscheinungswelt leiten zu lassen. Sie ist biologischer Natur. 83 die Erfahrung gestattet uns auch, ... , nicht d. Bedeutung e. notwendigen Voraussetzung. 84 So können wir d. weitere Voraussetzung schwerlich abweisen 87 Ergebnisse unserer beschreibenden u. ordnenden Arbeit. 87 Welche Triebe darf man aufstellen und wieviele? ... Beschränkung d. psychologischen Analyse. 88 man diese Annahmen einem anderen Gebiete entnehmen könnte, um sie auf d. Psychologie zu übertragen. [Metapher]... 89 Biologie Studium d. Trieblebens vom Bw her kaum übersteigbare Schwierigkeiten bietet 89 Psa nur über d. Sexualtriebe einigermassen befriedigende Auskünfte bringen können, ... nur ... an den Psychoneurosen wie isoliert beobachten konnte. 96 weiss nicht, wie man e. materielles Gegenteil dieser Strebung verstehen soll. 96 das seelische Leben überhaupt von drei Polaritäten beherrscht wird. 96 die Forschung, die durch kein Bemühen abgeändert werden kann. 99 gewiss sinnvoller Sprachgebrauch. 102 Deskription.
Zwangsneurose 91 aus der Quälsucht wird Selbstquälerei, Selbstbestrafung, nicht Masochismus [Linguistik] 91 das aktive Verbum wandelt s. nicht in das Passivum, sondern in e. reflexives Medium.
 
* sofern nichts anderes vermerkt beziehen sich alle Seitenzahlen auf die "Freud-Studienausgabe"
in 10 Bänden (mit Ergänzungsband), Frankfurt a. Main, 1982
¹ Erwähnung "avant la lettre"
² Erwähnung der Sache nach (implizit), ohne Begriffsnennung im betreffenden Freud-Text