Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie (1905) *

Abfuhr 73
Affekte 109 intensive Affekte. Sexualerregung als Nebenwirkung bei e. grossen Reihe innerer Vorgänge. Entsteht, sobald die Intensität d. Vorgänge nur gewisse quantitative Grenzen überstiegen hat.
Afterzone 92 Anlehnung d. Sexualität an andere Körperfunktionen. 93 Zurückhaltung d. Fäkalmassen... Relation zu Pflegepersonen.
Aggression 67 Sexualität d. Männer, Beimengung v. Aggression, v. Neigung z. Überwältigung, deren biol. Bedeutung in der Notwendigkeit liegen dürfte, d. Widerstand d. SO noch anders als d. Akte der Werbung zu überwinden.
akzidentell 141 Zusammenwirken v. Faktoren. das akzidentell Erlebte
Amnesie, infantile 83 sexuelle Regungen d. Kindheit 83 ohne infantile Amnesie gäbe es keine hysterische Amnesie. 83 infantile u. hysterische Amnesie. 97
Angst, infantile 127
Anknüpfung ans Normale 64
Anlage/Umwelt 134 Verhältnis v. Kooperation u. nicht v. Gegensätzlichkeit.
Anlehnung 80 anfangs war wohl die Befriedigung d. erogenen Zonen mit d. Befriedigung d. Nahrunsgbedürfnisses vergesellschaftet. Die Sexualbetätigung lehnt sich an. 92 Afterzone. 131 in freierer Anlehnung an diese Vorbilder geht wohl d. Objektwahl überhaupt vor sich.
annehmen 43 annehmen ... bestätigen.
Autoerotik 126 d. Geschlechtstrieb wird dann i.d. Regel autoerotisch.
Autoerotismus 88 d. Trieb ist nicht auf andere Personen gerichtet, er befriedigt s. am eigenen Körper, ist autoerotisch. 89 macht v. d. Aussenwelt unabhängig. 89 Herrschaft (bzw. Ohnmacht). Sie (die erste infantile Sexualäusserung) kennt noch kein Sexualobjekt, ist autoerotisch, steht unter d. Herrschaft e. erogenen Zone, 90 jede beliebige andere Körperstelle kann mit d. Erregbarkeit d. Genitalien ausgestattet werden und zur erogenen Zone erhoben werden.
Autorität 61 Gläubigkeit d. Liebe ... uranfängliche Quelle d. Autorität
bemächtigen 63. 68 Bemächtigungsapparat dient d. Befriedigung der andern ontogenetisch ältern grossen Bedürfnisse (Rest kannibalischer Gelüste). 98 Bemächtigungstrieb, Mitleiden hemmt ihn. Gründliche psychol. Analyse noch nicht geglückt 100 sublimierte Weise d. Bemächtigung: Wisstrieb (arbeitet m. d. Energie d. Schaulust) 104.
Beobachtung/Psa 106 erzielen beide Methoden einen genügenden Grund v. Sicherheit d. Erkenntnis.
Biologie u. Psa. 44, 119
Bisexualität 55 dass wir nicht wissen, worin diese Anlage über d. anatomische Gestaltung hinaus besteht.
Charakter 141 mit d. Material sexueller Erregungen aufgebaut ... aus seit d. Kindheit fixierten Trieben, aus durch Sublimierung gewonnenen u. aus solchen Konstruktionen zusammen, die zur wirksamen Niederhaltung perverser, als unverwendbar erkannter Regungen bestimmt sind.
degenerativ 138 ohne weitere Mithilfe z. Ausbildung e. abnormen Sexuallebens führen müssen.
Eifersucht 131
Ekel 62 Tritt d. libidinösen Überschätzung d. SO in den Weg. Ekel stempelt Sexualziel zur Perversion.
Entwicklungsgang 103 Phasen d. Sexualorganisation. 103 oral. 104 sadistisch- anal.
Entwicklungsstörung 138 Konstitution u. Heredität.
Ergänzungsreihe 79 Konstitution und Erleben.
Erinnerungsspuren 144.
erogene Zone 76 77 sexueller Partialtrieb geht von erogener Zone aus. 115 werden dazu verwendet, um mittels d. v. ihnen wie im infantilen Leben zu gewinnenden Vorlust d. Herbeiführung d. grössern Befriedigungslust zu ermöglichen.
Erregung 109 als Nebenwirkung b. e. grossen Reihe innerer Vorgänge (Schaudern, Sensationen, Schmerz, geistige Anspannung). 110 das Wesen d. Sexualerregung ist völlig unbekannt.
Fetischismus 63 Ersatz für Sexualobjekt durch (wenig geeigneten) Körperteil (Fuss, Haar), unbelebtes Objekt ... Kleidung, Wäsche. Vergeblich m. d. Fetisch, in dem der Wilde seinen Gott verkörpert sieht. Fetischistische Bedingung am Sexualobjekt 64.
Fixierung 64 fixieren 65, 70. 71 116 131 inzestuöse. Fixierungsstelle 138.
Gedächtnis 82
Gefühle, soziale 135 mittels Verdrängung u. Reaktionsbildung - Aufbau d. späteren Sexualschranken.
Gegensatzpaar 69 Masochismus/Sadismus
Genitalzonen 116 Primat bereits im infantilen Leben vorgezeichnet (8 J. bis zur Pubertät).
Gesamtvorstellung d. Person 126
Geschlechtstrieb 47 "Geschlechtstrieb", Geschlechtstrieb, 58 Sexualtrieb: Wir haben uns d. Verknüpfung d. Sexualtriebes mit d. Sexualobjekt als eine zu innige vorgestellt. 58 zunächst unabhängig von seinem Objekt. 63 bemächtigt sich d. Sexualobjekts nach allen Richtungen.
Geschlechtsunterschied 123 f.d. Kindheit aufgehoben 123 nach d. Pubertät.
Gesetzmässigkeit 81
Grausamkeit 99 primäre Unabhängigkeit von Sexualität (Anastomose, Fn. 99)
Haftbarkeit 144 nur eine psychologische Vorläufigkeit ... prägen s. bei anderen Personen nicht so tief ein... dem Sexualtrieb für alle Lebenszeit seine Wege vorzuschreiben vermögen... Übergewicht d. Erinnerungsspuren im Vergleich m. d. rezenten Eindrücken.
Haftfähigkeit 64 einer ersten Liebe
Heredität 52 Alternative angeboren -erworben ist unvollständig
Homosexualität 58 "Heilung"
hysterischer Charakter 73 Sexualverdrängung, welches über d. normale Mass hinausgeht (Scham, Ekel, Moral). Ein konstitutioneller zweiter Faktor: übermächtige Ausbildung d. Sexualtriebs. 74 Erkrankungsanlass: Reifung od.äussere Lebensverhältnisse: die reale Sexualforderung tritt ernsthaft an sie heran. 74 Verhältnisse beim Mann.
Ideal 85 ästhetische/moralische Idealanforderungen. 85 Werk d. Erziehung, hereditär fixiert. 130 I. d.asexuellen Liebe.
Idealisierung 71 Idealisierung d. Triebs.
Individuum 86
infantile Sexualforschung 102 erster Schritt zur selbständigen Orientierung in d. Welt.
Instanzenzug 44
Instinkt 73 instinktiv: eine wie instinktive Flucht vor d. Beschäftigung mit d. Sexualproblem. 76.
Inversion 48
Inzestschranke 128 ist v.allem e. Kulturanforderung d. Gesellschaft welche s. gegen d. Aufzehrung von Interessen durch d. Familie wehren muss. 129 FN (191: wie intensiv noch d. einzelne in seinen Entwicklungszeiten mit d. Inzestversuchung ringt u. wie häufig er sie in Phantasie u. selbst in d. Realität übertritt. 137 die Objektwahl endlich fanden wir geleitet durch d. infantilen, zur Pubertät aufgefrischten Andeutungen sexueller Neigung d. Kindes zu seinen Eltern ... u.durch d. mittlerweile aufgerichteten Inzestschranken v. diesen Personen weg auf ihnen ähnliche gelenkt.
Kastrationskomplex 100 es ist sofort bereit (nach Erblicken), es anzuerkennen, u. es unterliegt dem Penisneide, der in dem f. die Folge wichtigen Wunsch, auch ein Bub zu sein, gipfelt. 101 u. Penisneid.
Kind/Eltern 130 die nichtsexuelle Liebe zu den Eltern u. d. geschlechtliche Liebe werden aus denselben Quellen gespeist, d.h., dass die erstere nur einer infantilen Fixierung d. Libido entspricht.
Kindheit, frühe 64 83 Kindheit als prähistorische Vorzeit. 81 Vorzeit.
Konstitution 73 konstitutioneller Faktor d. Hysterie: übermächtige Ausbildung d. Sexualtriebs. 110 Sexualkonstitution
Konversion 73 in somatische Symptome.
Kultur 59 die menschliche Kulturentwicklung, deren schwacher Punkt die Sexualität bleibt. 61 Kulturverkümmerung. 85
Latenz 85
Libido 47 eine dem "Hunger" entsprechende Bezeichnung (Empfindung d. Bedürfnisses). 48 Libido/Angst: Wein/Essig. 75 Grausamkeitsverknüpfung d. Libido ... Verwandlung von Liebe in Hass, die für eine grosse Reihe von neurotischen Fällen charakteristisch ist. 78. 130 d.h., dass die erstere nur einer infantilen Fixierung d. Libido entspricht.
Libido, Widerstände gegen die 60 Ekel, Schmerz, Scham 70 Grauen 71 Moralität
Lust 90 sexuelles Moment. In Sachen Lust u. Unlust tappt die Psychologie noch im Dunkeln. 115 die letzte Lust ist ihrer Intensität nach d. höchste. Sie wird ganz durch Entlastung hervorgerufen, ist ganz Befriedigungslust. 115 Vorlust/Endlust 116 Einordnung d. Vorlust in e. neuen Zus.hang (Perversion). 117 ich habe Lust = ich möchte, ich verspüre d. Drang.
männlich/weiblich 123 wüsste man d. Begriffen "männlich" u. "weiblich" einen bestimmten Inhalt zu geben, so liesse s. auch d. Behauptung vertreten, d. Libido sei regelmässig u. gesetzmässig männlicher Natur.
Männlichkeit 55 psych. Charakter d. Männlichkeit.
Masochismus 67 entsteht d. Umkehrung aus d. Sadismus. 67 Lust am Schmerz ... , an jeder Art v. Demütigung u. Unterwerfung. 99 passiver Trieb z. Grausamkeit. 109 intensiven, schmerzhafte Empfindungen kommt erogene Wirkung zu (wie allen intensiven Affektvorgängen).
Moment, inneres u. äusseres inneres Moment: Sexualverdrängung; äusseres Moment: Freiheitseinschränkung, Unzugänglichkeit d. normalen Sexualobjekts u. a.
Moral 73. 86 moralische Abwehrmächte bilden s. auf Kosten d. Sexualität. Moral, Autorität: soziale Konstruktionen 134.
Nahrungsbedürfnis 88 Nahrungstrieb 89
Neurose 74 Sexualbetätigung d. Kranken. 74 Konvertierter Ausdruck von Trieben, welche man als perverse (im weitesten Sinn) bezeichnen würde. 74 Inversion, anatomische Überschreitung, Partialtriebe (Schaulust, SM). 76 Negative Perversion. 80 infantiler Zustand ihrer Sexualität beibehalten 83. 111 Symptomatologie d. Neurosen, die ich von Störungen d. Sexualevorgänge ableite. 120 welche s. nur auf Störungen d. Sexuallebens zurückführen lassen zeigen d. grösste klinische Ähnlichkeit mit d. Phänomenen der Intoxikation u. Abstinenz.
Norm 47. 70 das Normale: Sexualziel u. Objekt.
Objektfindung 125 als die anfänglichste Sexualbefriedigung noch mit d. Nahrungsaufnahme verbunden war, hatte d. Sexualtrieb ein SO ausserhalb d. eigenen Körpers in d. Mutterbrust. Er verlor es nur später, vielleicht gerade z.Zeit als es d. Kind möglich wurde, die Geschlechtsvorstellung d. Person zu bilden. 126 die Objektfindung ist eigentlich eine Wiederfindung. 137 Primat d. Genitalzonen und Prozess d. Objektfindung.
Objektwahl, inzestuöse 130
Partialtriebe 75 Schaulust/Exhibition, Grausamkeitstrieb. 75 Mund-/Afterschleimheit als Genitalien. 76 nichts Primäres, lassen weitere Zerlegung zu. 97 Schau-, Zeigelust, Grausamkeit. 98 Grausamkeitskomponente d. Sexualtriebs. 103 unverknüpft, unabhängig voneinander.
Perversionen 60 a) anatomische Überschreitung b) Verweilen bei d. intermediären Relationen zum Sexualobjekt c) Abweichung in bezug auf d. SO. 66 wenn sie d. normale Sexualziel, anstatt es vorzubereiten verdrängt. 70 Ausschliesslichkeit u. Fixierung also der Perversion. 71 Idealisierung d. Triebes. 76 negative Perversion: Neurose. 86 pervers: von erogenen Zonen ausgehend u. v. Trieben getragen, welche bei d. Entwicklungsrichtung d. Individuums nur Unlust hervorrufen können. 97 polymorph pervers. 134 Neurose ist Negativ d. Perversion 134 einerseits Hemmungen, anderseits Dissoziation d. normalen Entwicklung.
prägenital 103 Organisation d. Sexuallebens, in dem die Genitalzonen noch nicht in ihre vorherrschende Rolle eingetreten sind.
Primat d. genitalen Zone 103 105 Zusammenfassung d. Partialtriebe u. deren Unterordnung unter das Primat d. Genitalien. 137 Unterordnung aller sonstigen Ursprünge d. Sexualerregung unter das Primat d. Genitalzonen.
psych. Hermaphroditismus 53 es lag nahe, diese Auffassung aufs psych. Gebiet zu übertragen. 55 Sexualobjekt d. Invertierten ist das d. Normalen Entgegengesetzte.
psych. Repräsentanz 76
Psychoneurotiker 72
Quelle 73 Q. d. Sexualtriebs 77 erregender Vorgang in einem Organ. 106 Q. d. Triebe a ) Nachbildung einer im Anschluss an andere organische Vorgänge erlebten Befriedigung b) periphere Reizung erogener Zonen c) Ausdruck v. "Trieben" (Schautrieb, Grausamkeit). 106 mechanische Erregungen(Wiegen, Schaukeln), Muskeltätigkeit (was s. liebt, das neckt sich), Affektvorgänge (greifen auf Sexualität über), unlustige Affekte erregen, intellektuelle Arbeit 110 "Quelle": e. figürliche Ausdrucksweise. 107 Q. d. infantilen sex. Aktivität, Q. d. Triebes: a) innere Q. b) erogene Zonen. 110 Q. gleich eine "figürliche" Ausdrucksweise.
Rasse 51
Reaktionsbildung 85 Ekel, Scham. 86 psych. Dämme: Ekel, Scham, Moral (seelische Gegenkräfte). 85 seelische Gegenkräfte (Reaktionsregungen), die zur wirksamen Unterdrückung solcher Unlust (d. infantilen Triebregungen) beitragen. 123 141 bereits in d. Latenzzeit d. Kindes beginnt, um s. in günstigen Fällen durchs ganze Leben fortzusetzen.
Reihen zur Gesundheit 79 lückenlose Reihe zur Gesundheit
Reiz 76 von aussen kommende Erregungen. 113 Reize a) v.d. Aussenwelt her (erogene Zone) b) v.d. organischen Innern her c) v.d. Seelenleben aus, welches e. Aufbewahrungsstätte äusserer Eindrücke u. e. Aufnahmestätte innerer Erregungen darstellt. 114 Vorzüge d. Sexualobjekts.
Sadismus 67 selbständig gewordene, übertriebene, durch Verschiebung an d.Hauptstelle gerückte aggressive Komponente d. Sexualtriebs. 102 sadistische Auffassung d. Sexualverkehrs.
Schaulust 66 Perversion, wenn sie d. normale Sexualziel, anstatt es vorzubereiten verdrängt.
Schiboleth 129 d.Ödipuskomplex.
Schmerz, seelischer 68
Seelenleben 113 Aufnahmestelle innerer Erregungen
seelische Instanzen 143 höhere seelische Instanzen
Sexualablehnung 130 Selbstvorwurf
Sexualhemmung 142 wegen d. unfertigen Zustands der Sexualhemmungen, ... Perversionen möglich.
Sexualität d.kl.Mädchen 123 durchaus männlicher Charakter.
Sexualobjekt (SO) 47 Person, von welcher d. geschl. Anziehung ausgeht. 48 Abweichungen in bezug auf d. Sexualobjekt. 55 Sexualobjekt d. Invertierten. 59 Inversion (Homosexualität) Art u. Weise d. Sexualobj. treten in d. Hintergrund. 112 d. Sexualtrieb findet jetzt das SO.
Sexualspannung 114 Unlustcharakter ... Drang n. Veränderung ... treibend. 115 Wie es zugeht, dass d. empfundene Lust das Bedürfnis n. grösserer Lust hervorruft, das ist eben das Problem. 115 hat die nötige motorische Energie aufzubringen, um d. Sexualakt zu Ende zu führen. 116 Befriedigungslust u. Sexualspannung. 117 sexuell erregend. 118 gewisses Mass sexueller Spannung ist f. d. Erregbarkeit d. erogenen Zonen erforderlich. 119 Biologie: Ladung d. Zentralnervensystems.
Sexualtrieb 46 Erweiterung d. Begriffs d. Sexualtiät. Stärkstes Motiv f. d. Widerstand gegen d. Psa. 58, 59. 70 Widerstände gegen ST: Scham, Ekel, Schmerz, Grauen. 106 sexuelle Erregung: a) als Nachbildung e. im Anschluss an andere organische Vorgänge erlebten Befriedigung. b) peripherische Reizung erogener Zonen. c) als Ausdruck einiger uns in ihrer Herkunft noch nicht voll verständlicher Triebe wie der Schautrieb und d. Trieb zur Grausamkeit. 112 stellt s. jetzt in den Dienst d. Fortpflanzungsfunktion. 136 im Kindesalter n. zentriert u. zunächst objektlos, autoerotisch. 137 vorwiegend masturbatorisch. 137 Kindheit: polymorph-pervers.
Sexualüberschätzung 61 psych. Verschiebung. 64 psychologisch notwendig.
Sexualverhalten, normales 139 infolge organischer Veränderungen u. psych. Hemmungen im Laufe d. Reifung.
Sexualvorgänge 116 Spannungsanteil/Lust (Vor-/Endlust)
Sexualziel 47 Handlung, nach welcher d. Trieb drängt. 60 Abweichungen in b. auf d. Sexualziel 57. 60 Normales SZ: Vereinigung d. Genitalien. 60 Intermediäre Ziele. 77 Ziel d. Triebe: Aufhebung dieses Organreizes. 91 Das Sexualziel d. infantilen Triebes besteht darin, die Befriedigung durch d. geeignete Reizung der so gewählten Zone hervorzurufen. 112 beim Mann Entladung d. Geschlechtsprodukte.
sexueller Missbrauch 59 unheimlich häufig bei Lehrern u. Wartepersonen.
Störungen d. Geschlechtslebens 113 Entwicklungshemmungen.
Strömung 105 zärtliche Strömung, Sexualziele haben eine Milderung erfahren (in Latenz). Sinnliche Strömung 105 das Nichtzusammentreffen d. beiden Strömungen hat oft genug die Folge, dass eines d. Ideale d. Sexuallebens, die Vereinigung aller Begehrung in einem Objekt, nicht erreicht werden kann.
sublimieren 66 "sublimiert": ins Künstlerische abgelenkt. 85 Sublimierung, Ablenkung sexueller Triebkräfte v. sex. Zielen, Hinlenkung auf neue Ziele. 85 Sublimierung, deren Energie aber - ganz od. zum grössern Teil - v. d. sexuellen Verwendung abgeleitet und andern Zwecken zugeführt wird... Ablenkung sexueller Triebkräfte v. sex. Zielen, Hinlenkung auf neue Ziele, mächtige Komponenten f. kulturelle Leistungen. Beginn d. sexuellen Latenz. 111. Sublimierung 140 üeberstarke Erregungen aus einzelnen Sexualitätsquellen wird Abfluss u. Verwendung auf andere Gebiete eröffnet ... Steigerung d. psych. Leistungsfähigkeit 141 uns völlig unbekannt.
symbolisch 65
Symbolisierung 129 die Objektwahl wird aber zunächst in d. Vorstellung vollzogen u. d. Geschlechtsleben d. eben reifenden Jugend hat kaum e. anderen Spielraum, als sich in Phantasien, d.h. in nicht zur Ausführung bestimmten Vorstellungen zu ergehen.
Symptom 72 die Sexualbetätigung d. Kranken (vergl. Dora) sind Ersatz, Transkription f.e. Reihe von affektbesetzten seelischen, Vorgängen, Wünschen. 74 bilden s. auf Kosten abnormer Sexualität.
Transkription 72
Trauma, späteres 142 definitive ätiologische Reihe (dispositionell/definitiv)
Trieb 47 Analogie m. d. Trieb d. Nahrungsaufnahme 41 Scham u. Ekel bannen ihn innerhalb d. als normal geltenden Schranken 71 nichts Einfaches. 71 aus Komponenten zusgesetzt. 71 Idealisierung d. Triebs. 76 "Trieb" psych. Repräsentanz e. kontinuierlich fliessenden, innersomatischen Reizquelle. Trieb ist einer d. Begriffe der Abgrenzung des Seelischen vom Körperlichen. 76 ein Mass von Arbeitsanforderung. 123 ist immer aktiv. 143 psychische Vertretungen d. Triebs.
Verdrängung 73 Sexualverdrängung, eine wie instinktive Furch vor d. Beschäftigung mit d. Sexualleben. 83 Abhaltung vom Bewussten. 140 Erregungen werden durch psych. Verhinderungen v. d. Erreichung ihres Ziels abgehalten u. auf mannigfache andere Wege gedrängt, bis sie sich als Symptome zum Ausdruck gebracht haben. 141 uns völlig unbekannt.
Verführung 97 führt d. Kind d. Sexualobjekt zu, nachdem d. infantile Sexualtrieb kein Bedürfnis zeigt. 137 Aufhebung d. Latenzzeit.
Wechsel d. leitenden Genitalzone 137 ein Stück infantile
weiblich 56 seelische Eigenschaften: Schüchternheit, Zurückhaltung, Lern-und Hilfsbedürftigkeit.
Wendung geg. d. eig. Person 68
Wissenschaftstheorie 44 Unabhängigkeit v. d. biol. Forschung. 45 Geduld u. technisches Geschick d.Analytikers als Voraussetzung. 49 Zwischenstufen sind reichlich aufzufinden. 49 viele Autoren ziehen es vor die Unterschiede anstatt d. Gemeinsamen dieser Gruppen zu betonen.... 49 Zwischenstufen, Reihenbildung. 54 Der Ersatz d. psych. Problems durch d. anatomische ist ebenso müssig wie unberechtigt. 109 allg. Sätze.
Wunschziel 61
zärtliche/sinnliche Strömung 105 Sexualziele haben e. Milderung erfahren infolge d. Verdrängungsentwicklung (hinter ihr: d. alten jetzt unbrauchbar gewordenen Sexualstrebungen d. infantilen Partialtriebe ) Sinnliche Strömung 105: Objektwahl d. Pubertätszeit muss auf d. infantilen Objekte verzichten. Das Nicht-Zusammentreffend. beiden Strömungen hat oft genug d. Folge, dass eines d. Ideale d. Sexuallebens, d. Vereinigung aller Begehrungen i. e. Objekt nicht erreicht werden kann. 112 zärtliche, fast in sich, was von der infantilen Frühblüte d. Sexualität erübrigt.
Zentralnervensystem 119
Zuchtwahl 66
zweizeitige Objektwahl 105 137 zweizeitiger Ansatz
 
* sofern nichts anderes vermerkt beziehen sich alle Seitenzahlen auf die "Freud-Studienausgabe"
in 10 Bänden (mit Ergänzungsband), Frankfurt a. Main, 1982
¹ Erwähnung "avant la lettre"
² Erwähnung der Sache nach (implizit), ohne Begriffsnennung im betreffenden Freud-Text